Yellowknife - Wooden Future Cover 1600pxWie praktisch. Eine Platte hören. Zwei Bands kennenlernen. Zwei gute Bands. Die eine: Ashes Of Pompeii, so etwas wie eine Posthardcore-Band. Die andere: Yellowknife. Wobei letztere eine Ein-Mann-Band sind. Von Tobi Mösch, Gitarrist und Sänger von eben jenen mir bisher unbekanten Ashes Of Pompeii. Die arbeiten wohl derzeit an ihrer neuen Platte, Yellowknife ist eine Runde weiter. Und hauen jetzt ihr Debüt raus.

“Ich fing an, in meinem Schlafzimmer Songs zu basteln, in denen ich meine Begeisterung für Feist, Bon Iver und Ryan Adams, The Notwist, Death Cab For Cutie und Phoenix, Boy und The National zum Ausdruck bringen wollte”, blickt Mösch zurück. Und gibt die Richtung vor: Pop. Indie. Musik für Feingeister und Genießer. Einfach wundervolle Musik mit ganz viel Liebe, mit großen Melodien und zum Teil erfrischender Opulenz.

Denn ein Solo-Album ist “Wooden Future” ganz sicher nicht. Mitgemacht haben Nolte von Ashes of Pompeii bekannt, Mario und Tobi von City Light Thief und Casi von Dead Flesh Fashion. Und zusammen haben sie aus Liedern wie “Automatic” oder “Chameleon” feinst arrangierte Perlen gezaubert, haben einem “No Sleep Till Brokelyn” schon fast Biffy-Clyro-artige Momente gegeben oder aus dem Opener “Coming Of Age” einfach mal ganz Großes gemacht:

Und das ist nicht alles, Mösch kann auch anders, Mösch kann ruhig. “Cindarella” ist eine verträumte, fast schon sanfte Sache, “Best Fit” erinnert an die guten 1990er, “Veneer” hat einen lässigen Ghost Of Tom Joad-Charme. Und wer auf Jimmy Eat World steht hört sich das auch an. Ach, einfach alle bitte, weil einfach klasse. Und einfach live am  am 9. Oktober im Kleinen Donner. (mf)

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