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3 Fragen an: Tom Lüneburger

Morgen erscheint mit „Kopforchester“ die neue EP von Tom Lüneburger, über die wir hier schon kurz sprachen und mit der Lüneburger am 16. Oktober im Nochtspeicher gastiert. Wir haben vorher mal nachgefragt.

cn_praesentiert21Worin liegt der besondere Reiz einer Akustik-Tour und was ist an einer lauten Tour dann doch besser?
Besser oder schlechter gibt es hier eigentlich gar nicht. Es ist großartig mit einer Band zu touren, mit Kumpels zusammen etwas auf die Beine zu stellen. Ich hatte das große Glück, die 1.Tour zum aktuellen Album mit lauter Freunden und Spitzenmusikern zu absolvieren, das beinhaltet natürlich viel Spaß, aber auch Sicherheit und jede menge Dynamik auf der Bühne. Gerade deswegen ist es jetzt ein besonderer Reiz und eine große Herausforderung für mich, die gleichen Songs komplett nackt und in speziellen Arrangements zu spielen. Ich muss mich als kompletter Musiker beweisen, da kann ich zeigen was ich drauf habe, das ist spannend.


Wieso „nur“ eine EP und wieso jetzt wieder Akustik?
Gitarre und Stimme sind einfach die Wurzeln meiner Musik, schon immer gewesen. Songs aus dem Produktions-Kontext des aktuellen Albums zu nehmen und auf´s Wesentliche zu reduzieren ist ein Herausforderung für mich. Die EP habe ich in meinem Wohnzimmer produziert, um eine möglichst intime Atmosphäre einzufangen, um an den Kern der Songs zu gelangen. Außerdem lasse ich mich ungern festlegen auf einen verbindlichen Stil.

Was machst du / planst du für 2016?
Momentan genieße ich es dahin zu treiben, das Leben, die Stadt und meine Freunde auf mich wirken zu lassen. Der Kopf ist voller Ideen, es ist ein natürlicher Prozess, welche Idee am deutlichsten zum Tragen kommt. Es geht immer weiter, so viel weiß ich. Musik ist nie zu Ende. Das Einzige das ich fest geplant habe, ist im langen Berliner Winter mein Surfbrett ins Flugzeug zu laden, um irgendwo auf der Welt eine Welle zu finden.

Interview: Mathias Frank


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