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3 Fragen an: The Other

The OtherUnd es war Sommer. Als The Other ihr Album „Fear Itself“ veröffentlichten. Ihr wunderbares Album, mit dem nicht mehr alle gerechnet hatten. Denn Gitarrist und Gründungsmitglied Sarge von Rock hatte die Horrorpunk-Legende verlassen und auch Fiendforce Records, das Label von Sänger Rod Usher und lange Zeit auch Heimat von The Other hatte dicht gemacht. Doch die Untoten starben nicht, The Other hauten ein Monster von Album mit Monster-Tracks wie „Bloodsucker“, „Dreaming Of The Devil„, „Nie mehr“ und „Black Sails Against A Midnight Sky“ raus.

Heute sind sie mit Christian Death und Nim Vind im Rahmen der Hell Nights Tour im Logo. Wir haben vorher mal mit Rod Usher nachgefragt.

Leute weg, Label dicht – wir haben uns Sorgen gemacht, wie dicht standen The Other vor dem Aus?
So nah vor dem Aus, dass ich schon mit anderen Menschen über gemeinsame Projekte gesprochen habe oder überlegt habe, mit neuen Musikern und unter anderem Namen weiter zu machen. Ich wollte die Band immer am Leben halten, aber leider hat in der Zeit der Umstellung auch noch unser Drummer Dr. Caligari die Lust an The Other verloren, so dass irgendwann ein echter Tiefpunkt erreicht war. Und jedes Mal, wenn man dachte, dass es jetzt aufwärts geht, kam ein neuer Schicksalsschlag. Zwei Dinge haben uns wohl zum Großteil am Leben gehalten: 1. Das Vertrauen unseres Labels, denn wenn wir den Plattendeal auch noch verloren hätten, wäre das der Todesstoß gewesen und 2. die nie endende Kommunikation mit unserer Hörern. Wenn du merkst, was Menschen von nah bis fern deine Band bedeutet, überlegst du dir drei mal, ob du hinwirfst.

Wie wichtig ist dir die Band und ist sie heute wichtiger als früher oder nicht mehr so dolle wie damals?
The Other ist das, was meinem Leben eine Aufgabe und einen Sinn gibt. Ich mache viele Dinge drumherum, auch engagiere ich mich für Menschen und Tiere, organisiere Konzerte, schreibe für Magazine und habe einen angenehmen Job. Aber die Band ist das Wichtigste. Dort kann man kreativ sein und bekommt Anerkennung. Dort kann man mit Freunden rocken und feiern und durch fremde Städte und Länder fahren. Ich würde gerne viel mehr touren, komponieren und aufnehmen, aber die Realität sind nun mal so aus, dass die nicht ganz großen Bands es heute schwieriger denn je haben. Wie auch immer: So wie ich sehen das – meines Wissens auch Doc, Ben, Pat und Aaron.

Gibt es Sachen, die ihr noch unbedingt einmal machen wollt?
Auf Tour gehen mit KISS. In einem Film von Tim Burton mitspielen. In einem Stephen King-Buch erwähnt werden. In Süd-Amerika touren. In Japan touren. Ein Buch schreiben. Einen Spielfilm drehen.

Interview: Mathias Frank

Das komplette Interview gibt’s bei gaesteliste.de


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