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3 Fragen an: Rotor

RotorAnfang Oktober veröffentlichten Rotor ihr Album „Fünf“ und „Fünf“ ist ein wahnsinnig gutes Instrumental-Album. Zitat Gaesteliste.de: „Rotor frickeln und basteln. Aber sie übertreiben es nicht und bleiben bei aller Spielkunst herrlich dreckig, roh und direkt. Ein bisschen steinig geht es hier und da zu, häufig schroff und nur im gesunden Maße progressiv-atmosphärisch und psychedelisch. Und damit sind Rotor keine reine Zuhör-Band, sondern eine Band, zu der man feiern kann und soll, zu der es sich ganz vorzüglich die Matte schwingen lässt und die man sich auf ihrer kommenden Tour dringlichst anschauen sollte.

Morgen ist es soweit, morgen (12.11.) spielen Rotor im Klubsen. Wir haben vorher mal nachgefragt.

Was ist das Beste daran, instrumental zu spielen?
Man muss keine Rücksicht darauf nehmen, wie Songs mit Gesang normalerweise funktionieren: Du brauchst Strophen und Refrains, du darfst dem Sänger in diesen Teilen nicht durch Gitarrenmelodien o.ä. den Raum wegnehmen – und du musst darauf achten, dass er sich während langer Instrumentalparts nicht zu Tode langweilt. Bei Instrumentalmusik ist das kein Problem; man kann andere Akzente setzen und sich austoben.

Und was das Schlimmste?
Manchmal ist es schwierig, einem Song eine klare Linie zu geben. Man muss aufpassen, dass man sich nicht verzettelt und aus den Augen verliert, worum es bei dem Stück eigentlich geht. Natürlich kann dir das auch bei Songs mit Gesang passieren, aber die Wahrscheinlichkeit ist bei Instrumentalmusik einfach höher.

Was passiert live, worauf habt ihr Bock und worauf gar nicht?
Wir haben Bock zusammen mit dem Publikum diese besondere Energie zu generieren, nach der wir alle auf der Suche sind. Worauf gar nicht? Kaputte Verstärker und Nebelmaschine.

Interview: Mathias Frank


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