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Album der Woche: Krank

Krank

Was ein Album, was eine Band. Und jetzt bitte keine Spielereien mit dem Bandnamen. Einfach nur: Respekt. Bewunderung. Und dazu blutende Ohren und einen Kopf, der sich dreht. Immer noch und immer wieder. Krank verbeulen uns mit wasserfestem Hardcore-Punk. Einmal gehört, sofort gemocht, direkt geliebt. Wirste nicht mehr los, musst du immer wieder hören. Und das willst du auch. Der Typ neben mir sagt: „Das kannste doch nicht mögen.“ Er hat keine Ahnung.

Krank sind zwei Jungs. Einer heißt João und kommt aus Portugal. Er spricht kein Deutsch und er schreibt die Songs. Sein Kumpel heißt Jan, kommt aus Ostwestfalen und schreibt die deutschen Texte. Gemeinsam haben sie zwölf Songs erschaffen, die sie in souveränen 21 Minuten durch zocken. Und dabei wie Turbostaat auf Koks klingen. Wild und hektisch, schnell und wirr, aber dabei nicht übermäßig anstrengend oder gar kompliziert. Sondern einfach: Punkrock. Tempo, Texte auf den Punkt – mehr oder weniger … – und Leidenschaft. Und was für eine.

Da fragt man sich doch immer: Wie nimmt eine Band wie Krank im Studio auf? Die können da doch nicht auf dem Hocker sitzen und das Ding locker einspielen. Die müssen doch austicken. Pogo am Mischpult also? Sagt doch mal was dazu, Krank.

Heute kommt das Album und es ist unser letztes Album der Woche in diesem Jahr. Irgendwann 2016 geht’s weiter. Bis dahin: Bitte alle Krank hören. Album kaufen (erscheint auf This Charmin Man Records) und dann Krank gucken, am 18. Dezember spielen sie im Aalhaus.(mf)


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