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2×3 Fragen an: Dieter Jackson

dieterjacksonManch Schweinerocker kennt zwei der vier Gesichter noch von The Bad Days, heute haben Sänger Leif und Bassist Marcini mit ihren Kumpels Hannes und Kaiser die Band Dieter Jackson. Und das machen sie ganz schön beeindruckend.

Vor zwei Jahren erschien das Album „Touché And Go“, frisch draußen ist eine neue Split-Single mit den mächtigen Bloodlights, der Band des ehemaligen Gluecifer-Gitarristen Captain Poon, am 18. Dezember spielen sie mit Peter Pan Speedrock im Hafenklang. Wir sprachen mit Leif.

Wer euch nicht kennt: wer seid ihr, was macht ihr, was muss man wissen und was wollt ihr unbedingt loswerden?
Wir sind vier, aus Kiel und spielen Rock’n’Roll. Böse Zungen behaupten, unser Genre wäre aus der Mode. Das stimmt aber nicht. Alle anderen sind aus der Mode.

Vier Jahre Dieter Jackson – was war bisher richtig super und was lief nicht ganz so?
Bisher lief eigentlich alles super. Bis auf letzte Woche, da ist unser Bus abgeschleppt worden. Wenn man sein eigenes Auto nicht wiederfindet, ist der naheliegendste Gedanke natürlich Demenz. So gesehen bin ich eigentlich ganz froh, dass der Bus abgeschleppt wurde…

Wie geht man mit der gewissen Erfahrung an eine Support-Show für Peter Pan Speedrock ran – ist man da noch aufgeregt oder zockt man die locker runter?
Lampenfieber ist doch im Grunde nichts anderes als die abstrakte Angst, sich vor Publikum zum Horst zu machen. Aber genau darum geht es doch beim Konzertespielen! Es ist völlig in Ordnung, die Kontrolle zu verlieren! Saiten sind dafür da, im falschen Moment zu reißen und wenn dir jemand auf die Bühne kotzt – noch besser. Es gibt doch nichts Schlimmeres als eine perfekt durchchoreografierte Bühnenshow, bei der jeder inklusive der Band weiß, was ihn erwartet. Da vergess ich lieber meinen Text und fall von der Bühne wie The Edge.

Wie kommt man überhaupt ins Vorprogramm von Peter Pan Speedrock?
Man schickt möglichst rechtzeitig eine Mail an den Laden und guckt, was passiert! Joa… meistens passiert gar nichts, aber das Hafenklang war diesbezüglich immer sehr nett zu uns!

Und wie kommt man auf eine Split-Single mit den Bloodlights, der Band des ehemaligen Gluecifer-Gitarristen Captain Poon?
Wir sind mit genau zwei Liedern ins Studio gegangen und es war von vornherein klar, dass wir eine Split-Single machen wollen. Der Kontakt zu den Bloodlights bestand schon vor Dieter Jackson, als wir noch in unseren alten Bands gespielt haben. Nach ein paar Mails war alles klar und dabei rausgekommen ist eine 7“- Split, die wirklich nichts mit Resteverwertung zu tun hat, sondern mit Liebe kompiliert ist und 4 bis dahin unveröffentlichte Songs enthält.

Wie geht’s jetzt weiter, was macht ihr 2016?
Nächstes Jahr darf gerne alles mehr oder weniger so bleiben wie es ist. Vielleicht spielen wir ein paar mehr Konzerte als dieses Jahr. Mal sehen!

Interview: Mathias Frank


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