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3 Fragen an: City Light Thief

CLT_02_webAuf manche Konzerte freut man sich einfach mehr, einfach mal besonders. Weil man das Gefühl hat, dass sie ein bisschen besonderer werden, ein bisschen besser als die vielen anderen guten Konzerte.

Persönlich sind das gerade die Konzerte von Love A und Freiburg, weil dieses Paket einfach außergewöhnlich ist, von Basement, weil die Band frisch entdeckt wurde – und es ist das Konzert von City Light Thief am 22. Januar im Kleinen Donner. Einmal, weil „Shame“ so gut ist, die neue EP der sechs Jungs, die Anfang November auf Midsummer Records erschien. Vier Songs zwischen Post, Pop, Indie und Emo. Und doch ein bisschen anders und immer ein bisschen eigen.

Und dann wird das Konzert besser als andere, weil auch noch zwei andere besondere Bands mitspielen: Yellowknife, die gerade ein Album der Woche gemacht haben, und Ashes Of Pompeii. Bitte beide nicht verpassen, alle drei Bands nicht verpassen, bitte den ganzen Abend genießen. Und vorher „Shame“ kaufen. Wir sprachen mit Sänger Benjamin Mirtschin.

War es von Anfang klar, eine EP zu machen oder habt ihr das irgendwann während der Arbeiten an den Songs entschieden? Wie lief es überhaupt ab, wie läuft das ab? Einer sagt: „Es geht los“ und dann wird geschrieben und aufgenommen“ oder seid eh immer am werkeln?
Das war eine bewusste Entscheidung. Wir finden diese Arbeitsweise Album-EP-Album-EP sehr schön. Demnach kommt als nächstes Album #3 an die Reihe. Aber gut Ding will noch ein bisschen Weile haben. Und ja, das läuft ziemlich genau so: „Wir haben in 4 Monaten Studio gebucht. Wir sollten vielleicht mal Songs schreiben. Wer kann Mittwoch abend?“ Und dann geht’s los. Und dann werden wir erst einen Tag vor Studio mit den letzten Sachen fertig. Wie damals in der Schule, alles immer auf den letzten Drücker!

Was passiert live?
Sechs Jungs tippeln auf meist zu kleinen Bühnen herum, stolpern sich gegenseitig über die Effektgeräte und ziehen sich gegenseitig aus Versehen die Mikrokabel raus. Wir bewegen uns sehr viel, es gibt immer viel zu gucken, manchmal gibt es zu lange Ansagen. Ich glaube, inzwischen sind wir eine ganz passable Live-Band geworden. Also zumindest uns macht das immer sehr viel Spaß. Kommt euch das mal angucken!

Wie ist euer Verhältnis zu Hamburg, wie lief und läuft es hier für euch? Was gefällt euch und was eher nicht so?
Das erste Konzert in Hamburg damals haben wir im „Riff“ gespielt, ich glaube in Volksdorf. Hahaha, da sind wir mit einem Reisebus aus Grevenbroich mit 20-30 Leuten hingefahren. Wieviel Zeit und Energie man damals noch hatte, hahaha. Das schönste Konzert war bisher glaube ich in der Roten Flora, da war beides mal viel los, viele Freunde, viel Kater. Auch in der kleinen, vollgestopften Astra Stube wars sehr schön. Jetzt freuen wir uns sehr auf den Kleinen Donner am 21. Januar, und dann auch noch mit so tollen Gästen wie Ashes of Pompeii und Yellowknife. Einzig schade an Hamburg für uns ist, dass wir immer so schnell wieder weg müssen und immer erst spät ankommen.

 


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