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3 Fragen an: Hinds

HindsRückblick. Januar. Hinds sind in der Stadt und spielen im Molotow. Vorab treffen wir die halbe Band vorab zum Interview. Nach Problemen beim Soundcheck finden sich Ana und Amber um Schlag 19 Uhr backstage zum Gespräch ein. Amber bedient das Schlagzeug. Ana ist eine der Sängerinnen und spielt Gitarre. Carlotta und Ade sind nicht dabei.

Werden sie aber, wenn zurück nach Hamburg kommen und das Dockville Festival spielen. Freuen wir uns drauf, gehen wir hin.

Das Album hat einen speziellen, schloddrigen Sound, das Tempo wechselt oft, wolltet ihr das so aufnehmen, habt ihr euch das so vorgestellt?
Ana: Ja, wir wollten ein sehr ehrliches Album und wir haben versucht, alles was wir können live einzuspielen. Einige Songs wurden schon vor einem Jahr geschrieben und wir haben sie bereits live auf Tour gespielt, somit war es einfach, sie auch so einzuspielen. Es ist aber echt verrückt, alles auf einmal einzuspielen. Bei einigen Songs kam der Bass aber später dazu und als ich ein Riff versaut habe, wurde das nochmal aufgenommen.

Es fällt auf, dass es auf dem Album viel um Liebe, Gefühle und Exfreunde geht. Sehr oft fällt die Zeile „You Are On My Mind“. Wollt ihr den Eindruck vermitteln, auch wenn ihr wütend oder verletzt durch Ex-Freunde seid, dass ihr noch immer Gefühle innehabt?
Ana: Also es geht nicht generell um Ex-Freunde. Es geht halt um die Gefühle, die wir haben, jeder redet von der Liebe, sie ist immer in unseren Gedanken, ich meine, wir verlieben uns wirklich schnell, wir schreiben halt über das, was wir fühlen und sehen, so Zeugs halt.

Einige große Musiker haben uns in den letzten Monaten verlassen, Scott Weiland (Stone Temple Pilots & Velvet Revolver), Lemmy Kilmister (Motörhead) oder David Bowie. Hat euch das geschockt?
Ana: Besonders bei David Bowie, ja. Wir haben unsere Alben am selben Tag (8. Januar) veröffentlicht, es war ein echter Schock. Am 10. Januar (Todestag von David Bowie) hatten wir die Launch Party zum Album im Rough Trade in London, es sollte eine echte Party werden und auf einmal stirbt er und wir dachten nur, was für eine Art zu feiern. Es ist schon traurig, all die alten Helden scheinen zu sterben. Aber, wenn wir versuchen es in einem postiven Licht zu sehen, er veröffentlichte sein letztes Album an dem Tag, an dem wir unser erstes herausbrachten. Es ist wie: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere.

Interview: René Biernath

Das komplette Interview gibt’s bei Gaesteliste.de


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