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3 Fragen an: Tan LeRacoon

Am vergangenen Freitag erschien „Dangerously Close To Love“ von Tan LeRacoon, ein schräges Ding zwischen Folk, Indie, Anti, Rock N Roll und Blues. Dahinter steckt Tanju Boerue, der alte Streber. Sagen wir, ohne ihn zu kennen. Und ist lieb gemeint. Er tourte mit Kruder & Dorfmeister, Olafur Arnalds oder Agnes Obel, er spielte mit Nikki Sudden oder The Weeth Experience, er betreibt die Hasenschaukel in Hamburg, er hat eine Radio-Show, ein Label und er macht ein bisschen mehr.

Morgen spielt er mit Tan LeRacoon sowohl bei Michelle Records als auch im Nachtasyl.

Wie muss man sich Tan LeRacoon auf der Bühne vorstellen? Was passiert, wer ist dabei und was machst du besser als alle anderen?
Wir sind zu sechst auf der Bühne: Felix und Jenny von Torpus & The Art Directors, Jens Fricke von Gisbert’s Band, Gabór Bertholini von Golden Kanine und Dino Joubert. Wir sind irgendwie eine klassische Rock n Roll Band, mit einem etwas anderem Instrumentarium vielleicht, aber eben mit der Attitude. Bläser, Zither und elektrische Gitarren, viel Gitarren. Ich bin sehr dankbar für diese grossartigen Musiker, die mit sehr viel Herzblut bei der Sache sind. Dino zB unterbricht derzeit seine eigene Album Produktion, um dabei zu sein.

Kannst du uns deinen Sound mit einem Wort und das neue Cover mit einem Satz erklären?
Die dunkle Seite des Rock n Roll sucht den Wohlklang und verirrt sich in einem noch düsteren Wald. Christian Tjaben nannte es mal Gothic Soul.

Band. Club. Radioshow. Kann ja nicht alles sein. Worum geht es also in deinem Buch und mit wem möchtest du deinen nächsten Kinofilm drehen?
Mein Buch „Near By The End of The Rainbow“ erschien 1998 im Eigenverlag. Ein blut-surrealistischer Road Trip, dessen Haupt- Motiv die Realitätsverschiebung und -Wahrnehmung des Individuums ist. Für einen Film bin ich noch nicht soweit, würde ich aber tatsächlich gerne irgendwann mal angehen. Gib mir 5 Jahre und ein gutes Budget, aber wer soll das schon bezahlen? Opulente Set Designs, skandinavische Hollywood Stars, die Entwicklung einer neue Technologie, um die Gefühle der Leinwand direkt, unmittelbar und in der eigenen Seele zu erleben…. Na ja, vielleicht wäre eine No-Budget Verfilmung des Buches ein Anfnag?

Interview: Mathias Frank


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