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3 Fragen an: anorak.

anorak_Photo1_2016_c_JulianPacheAm kommenden Freitag veröffentlichen die Kölner anorak. via Uncle M ihr wahnsinnig aufregendes Debüt-Album „Enthusiasts And Collectors“. Ein Album voller Möglichkeiten, was man mit Hardcore alles so machen kann. Und das ist eine Menge.

anorak. zocken sich durch elf Songs, von Post bis Punk, von böse bis butterweich (na ja, also sagen wir besser weniger böse …), von verzweifelt bis euphorisiert. Bitte mal hier das Video zu „Morning View“ gucken. Ein Fest, sich das gute Stück anzuhören. Und ein Fest wird es, sich die Band live zu geben. Am Freitag (6. Mai) spielen sie in der Pooca Bar. Hin!

Vorab im kollektiven Interview: Sänger Philipp Lessel, die Gitarristen Marc-Joel Mölle und Julian Pache, Bassist Patrice Spajda und Schlagzeuger Giulio Bason.

„Enthusiasts And Collectors“ kommt auf Vinyl und digital, nicht auf CD – habt ihr noch einen CD-Player?
Giulio: Ja, auch wenn er eigentlich gar nicht mehr genutzt wird. In Zeiten von MP3, ist das auch eigentlich gar nicht mehr nötig. Und wenn man das Musikhören erleben möchte, greift man lieber zur Vinylplatte. Das ist wie mit vielen Dingen, zurück zum Ursprung …
Marc: Nö, aber Kasette.
Julian: Ja haben wir, aber da sind immer nur CDs von 2006 drin.
Patrice: Die 5.1 Anlage läuft über einen Uralt DVD-Player. Also eigentlich ja. Dafür keinen Plattenspieler. Peinlich …
Philipp: Nur noch im Auto. Dort Platen aufzulegen wäre sehr umständlich.

Von der „Kalter Frieden“-EP hat es „The Mood“ auf das Album geschafft, „Cold Winter“ nicht. Wieso?
Giulio: Das ist relativ schnell erklärt: Das Album war vor der EP fertig. Also war der Weg eher andersrum. Und als es um die Tracks für die EP ging, entschieden wir uns dafür nicht zu viel vom Album preisgeben zu wollen und schrieben „Cold Winter“. Das wir für die EP einen komplett neuen Song schrieben, gab uns zudem die Möglichkeit, uns zu einem wichtigen Thema zu äußern, welches in der Phase der Albumproduktion noch nicht so akut war.

Was erwartet ihr von der Tour und was darf bitte gar nicht passieren?
Giulio: Wir haben ja gerade erst unsere erste richtige Tour hinter uns und man kann sagen, es ist alles wahr was man sich erzählt! Man trifft sau nette Menschen aus den anderen Bands, lernt Städte kennen in denen man vorher vielleicht noch nie war und trinkt eventuell auch das ein oder andere Bier. Außerdem schläft man im günstigsten Fall auf ranzigen Couches oder auf einer Isomatte auf dem Boden und man freut sich extrem auf das eigene Bett daheim. Und dennoch können wir die nächste Tour kaum abwarten, wenn wir unser Album im Gepäck haben. Auf gar keinen Fall darf „Die kleine Hure“, unser Bandbus, kaputt gehen. Die hat nämlich schon auf unserer Tour im März etwas gezickt. Sowas ist glaube ich der absolute Albtraum einer jeden Band auf Tour.
Marc: Das es geil wird und immer ganz gut Besucht mit viel Spaß und Pennplätzen! Die kleine Hure darf bitte nicht wieder verrecken!
Julian: Spaß, tolle Erinnerungen und bitte keinen Autoeinbruch. Ein plus-minus-null Geschäft.
Patrice: Es wäre natürlich super, wenn so viele Leute wie nur möglich uns besuchen würden. Natürlich passieren auch nicht eingeplante Dinge. Diebstahl und Probleme mit dem Auto/Bus sind Dinge die ich nicht unbedingt nochmal brauche.
Philipp: Viele tolle Menschen, Spaß und hoffentlich zwei Personen pro Konzert die uns nicht kannten und sagen „das war gut“. Probleme mit dem Bus und das abhandenkommen von Instrumenten kann bitte zu Hause gelassen werden

Interview: Mathias Frank


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