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Album der Woche: Useless ID

Useless IDIm März noch war Yotam Ben-Horin alleine mit seiner Gitarre als Gast von Joey Cape im Knust zu Gast. Jetzt macht er wieder mehr Lärm und haut ein neues Album mit Band raus. Useless ID melden sich zurück, die Melodycore-Könige aus Israel. Heute erscheint “State Of Burning”. Und das ist? Weltklasse. Echt.  Es ein mitreißend-perfektes Punkrock-Opus mit der Klasse von frühen NOFX, von Lagwagon und No Use For A Name. Wahnsinn. Und noch viel mehr.

Denn Songtitel wie “Land Of Idiocracy”, “Without A Choice”oder “How To Dismantle An Atom Bomb” machen klar, dass es trotz Melody und Core kein Happy Go Lucky-Album ist. Gitarrist Ishay Berger sagt: “‘State Is Burning’ is a love letter to punk rock. It’s our ‘fuck off’ to the closed minded, racist, orthodox state of mind. It’s also our statement against greedy, hateful, harmful and criminal politicians that still walk proud and in power.

“Land Of Idiocracy” eröffnet druckvoll, mehrstimmig und im feinsten Tempo. “Stopwatch” prescht ebenso mächtig hinterher, ehe “Borrowed Time” etwas gedrosselter, ja fast schon kumpeliger kommt. Aber: passt. Dann der Hit. “How To Dismantle An Atom Bomb”. Euphorie, Gänsehaut, Ohrwurm. Der Song lief jetzt gefühlte 100 mal durch – aber der Song wird nicht langweilig. So ein Groove, so ein unfasslicher Refrain, was ein grandioser Song zwischen Hardcore, Pop und Punk.

Und dann geht es so weiter, die Jungs, die eigentlich Herren sind und schon über 20 Jahre musizieren, toben sich durch zehn weitere Nummern, die ausnahmslos super sind. “Creation” mit Drive, “Loneley Man” mit Tempo, “Night Shift” mit Gimme Gimmes-Pop, “45 Seconds” mit Hardcore-Punk und so weiter und so fort. Wir sind verliebt. Und am 23. Juli im Hafenklang am Start. (mf)

 


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