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3 Fragen an: Messer

MESSER_Credit_Katja_Ruge_1000Die Münsteraner Band Messer gehört momentan zu den spannendsten Bands Deutschlands. Nein, dies ist nicht meine eigene Meinung. Dies ist ein Fakt! Mit ihren sphärischen, vom Bass getriebenen Stücken haben Messer die deutsche Post-Punk-Szene beeinflust und geformt, wie kaum eine andere Band zuvor. Im August erscheint nun ihr dritter Langspieler, “Jalousie”. Wir haben Messer drei kurze Fragen zu dem neuen Album und deranstehenden Tour gefragt … Am 12.November kommen Messer ins Molotow.

Im August erscheint euer drittes Studioalbum „Jalousie“. Was hat die Entstehung dieser Platte geprägt?
Wir haben uns für zwei Wochen auf einem alten Rittergut einquartiert und gemeinsam an der Verarbeitung einzelner Ideen und Collagen gearbeitet. Da wir teilweise in verschiedenen Städten leben und die meisten Ideen räumlich getrennt voneinander entstehen, war diese kollektive Arbeit an dem neuen Album sehr wichtig und angenehm für uns.

Und wie lang hat die gesamte Produktion gedauert?
Naja, im Endeffekt haben wir zwei Jahre lang an „Jalousie“ geschrieben und gearbeitet. Zwischendurch haben wir uns kleinere Pausen erlaubt, in denen wir zum Beispiel unsere Hommage an den französischen Künstler Boris Vian aufgeführt haben. Diese „Pausen“ waren für uns eine Art Spielplatz, auf dem wir neue Ideen und Arrangements in einem alternativen Setting ausprobieren konnten. Einige konkretere Songideen haben wir auch schon letztes Jahr auf dem Pop Kultur Festival in Berlin auf die Bühne gebracht.

Freut ihr euch denn darauf, nach der langen Produktion, mal wieder auf Tour zu gehen?
Für uns ist ein Konzert mehr eine Form von kreativem Output, als das reine Abrufen von unserem Repertoire. Wir freuen uns darauf, das neue Album in unserer energetischen Art und Weise auf die Bühne zu bringen. Bei einigen Stücken von der neuen Platte sind wir uns noch nicht sicher, wie wir diese in einem Live-Kontext umsetzen können. Vielleicht wird mal eine Synthesizer-Spur etwas anders klingen, als auf dem Album.

Interview: Hendrik Wonsak
Ein ausführliches Interview findet ihr auf Testspiel.de

 


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