unseen_the-handsome-familyDer angegraute, würdevolle Kauz und seine prachtvolle Käuzin: The Handsome Family, also das Ehegespann Rennie und Brett Sparks, haben einen ganz besonderen, privaten Bezug zu Hamburg. Nicht zu viel verraten ist die Tatsache, dass die beiden modernistischen Country-Gesichter sich am 10. Februar im Knust (concert-news präsentiert) noch ein kleines bisschen zuhauserer fühlen, als vielleicht anderswo.

Wer The Handsome Family schon mal live erlebt hat (beispielsweise beim vorletzten Reeperbahn Festival an selber Stelle), der weiß um maximale Wertschöpfungen aus den notorischen, minimalistischen Dialogen auf der Bühne. Auf dem aktuellen, zehnten The Handsome Family-Album „Unseen“ wird derweilen fortgesetzt, was sich schon immer unspektakulär unter ihrer Nadel drehte. Selbst der hilfreiche “True Detective”-Titelsong-Hype schuf seinerzeit keinerlei überflüssiges Unheil. Bei alledem werden übrigens selten Lichter ausgeknipst oder die Düsternis rund um High Noon beschworen. Dafür geraten Menschen ins Straucheln, denen man es schon immer mal zutrauen wollte, leiden Pferde unter Wachstumsstörungen oder drehen sich Pistolenkugeln auf dem Rouletteparkett. (kel)

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