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Album der Woche: AFI

afiSeit Tagen … ach, seit Wochen läuft hier nur eine Platte. „The Blood Album“ von AFI. Denn die ist so groß, sie ist so toll, sie ist so wunderschön. Keine Überraschung aber. Es sind AFI, die Macher von düsteren Meisterwerken wie „Sing The Sorrow“ und „Decemberunderground“. Und jetzt auch von „The Blood Album“. Wahnsinnig gut. Und wahnsinnig endlich.

Denn es ist ein bisschen Zeit in die Nacht gegangen, drei Jahre hat es gedauert. Umso größer die Freude. Über 14 neue Songs, unter denen sich wahrhaftige Monster befinden.

Das größte: „Still A Stranger“. Was hat dieser Song für eine Wucht, was für eine Intensität. In unter drei Minuten zocken uns AFI mit dieser neuen Hymne den Verstand raus, machen uns mit diesem Refrain, mit dieser Leidenschaft wahnsinnig. Echt mal.

Es ist der beste Song des Albums. Aber der Rest? Ist auch super. Geht unter die Haut, berührt, beschäftigt. Das bedächtigere, versteckt-poppige „Aurelia“ mit seiner White Lies-mäßigen Melodie zum Beispiel oder der dezent epochale Opener „Dark Snow“. Oder die etwas punkigeren „Dumb Kids“ und „So Beneath You“, das ultra-eingänige „Get Hurt“ oder das verspielte „Pink Eyes“, das aggressive „White Offerings“ (hier läuft das Video) oder das butterweiche „Snow Cats“ (noch ein Video). Von Anfang bis Ende: großartig. Jeder Song! Und sie alle laufen und laufen und werden noch ganz schön lange laufen. (mf)

„The Blood Album“ bekommt ihr bei Finest Vinyl.


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