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3 Fragen an: Antilopen Gang

antilopengang1Am vergangenen Freitag erschien „Anarchie und Alltag„, das neue Album der wundervollen Antilopen Gang. Und verdammt, dieses Album ist so großartig geworden. Von Anfang bis Ende und über dieses in Form einer Punkrock-Bonus-Platte sogar hinaus.

Am 10. März spielt die Antilopen Gang in der Großen Freiheit 36. Wir präsentieren euch das Konzert des Jahres. Und haben vorher bei Panik Panzer, Danger Dan und Koljah nachgefragt.

Wie entsteht ein Album der Antilopen Gang? Schreibt jeder für sich und dann wird geschaut oder setzt man sich zusammen und legt gemeinsam los?
Panik Panzer: „Anarchie und Alltag“ hat erst mal mit einer schlimm-lethargischen Phase angefangen, in der wir nicht vorwärts gekommen sind, was uns fast zerbrochen hätte. Die Rettung waren dann zwei Kurztrips in die brandenburgische Provinz, wo der Knoten endlich geplatzt ist.
Danger Dan: Wir haben tatsächlich versucht, dass jeder erst mal für sich schreibt. Die Ausbeute an Liedern, auf die wir uns als Gruppe dann einigen konnten, war sehr gering, daher erkannten wir, dass wir am besten sind, wenn alle in einem Raum sitzen. Plötzlich mochten die anderen dann auch die Lieder, die ich vorher vorgelegt hatte und behaupten nun, sie wären aus der Gruppe heraus entstanden. Das ist natürlich Lüge.

Wie kam es zum gemeinsamen Song mit Schorsch Kamerun?
Koljah: Wir haben Schorsch kennengelernt, als er in unserem Video zu „Verliebt“ mitgespielt hat. Wir haben ihn dann eigentlich für die Punkrock-Platte angefragt, aber da hatte er keinen Bock drauf. Er fand es spannender, bei der Hip-Hop-Platte mitzumachen und so kam es dann auch.

Gibt’s eine Chance, die Punksongs auch mal live zu erleben?
Danger Dan: Kommt einfach auf die Tour, dann werdet ihr euer blaues Wunder erleben.
Panik Panzer: Apropos „blaues Wunder“. Ich werde die kommenden Konzerte vermutlich nüchtern bestreiten. Aber wenn ich dann zum Merchstand torkel, bin ich rotzevoll. Kommt vorbei!
Danger Dan: Wir haben uns viel überlegt und tatsächlich ist es das erste mal, dass wir für irgendwas proben. Momentan funktioniert gar nichts, Panik Panzers Autotune-Gerät macht, was es will, die Musiker sehen aus wie die letzten Penner und ständig gibt’s Raucherpause. Wenn der Plan aber noch aufgeht, wird es legendär.

Interview: Mathias Frank
Das vollständige Interview gibt’s bei gaesteliste.de


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