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Mille für den Mann

kreator_soilwork_tourAls „Sky“ in den Neunzigern noch „Premiere“ war, entstand ein Claim: „Die Pille für den Mann“ – unvergessen. Als „Sky“ noch „Premiere“ war, da konnte man ganz unbedarft ein paar weniger Interessierte mit Kaffee, Kuchen, Lachs und Frischgetränk zum schönsten Gangbang der Welt locken: Bundesliga-Fußball. Und wenn doch Sex, dann halt in der Halbzeitpause. Mit Mille Petrozza von Kreator ist das alles ein bisschen ähnlich.

Denn: Welche authentische Trash-Metal-Kombo sonst bietet sich an, ein paar bis dato weniger am Genre interessierte Mutbürger ganz sachte heranzuführen? Während wir also gerade von den zart besaiteten Seelen sprechen, liest sich die Tracklist auf „Gods Of Violence“ ganz nach Art des Hauses. Und nach dem Zustand auch deiner Welt: „Apocalypticon“, „World War Now“, mein Favorit „Satan Is Real“ und „Totalitarian Terror“. Dieses Grand Opening aus der Hölle wäre aber nix ohne seinen Album-Titeltrack, der für knappe sechs Minuten auf die Spaßbremse tritt, als gebe es kein Sorgenrot.

Für Feingeister und kettcar-Fans wie mich hat „Fallen Brother“ übrigens mit einem Gedicht des Schweizer Interpreten Dagobert eine hübsche Gemeinheit parat. Und In Extremo-Freunde werden auch schnell fündig. 4. Februar im Mehr Theater am Großmarkt K R E A T O R mit Sepultura, Soilwork und Aborted. (kel)




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