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3 Fragen an: Binoculers

Binoculers CoverKommenden Freitag feiern wir den 10. März. Und die Binoculers feiern gleich doppelt. Denn an diesem Freitag erscheint ihr neue Album „Sun Sounds“ und an diesem Freitag spielen sie in der Prinzenbar.

Sun Sounds“ ist das vierte Album der Binoculers und das zweite als Duo. Angefangen hat Nadja Rüdebusch nämlich noch alleine, heute ist Daniel Gädicke mit dabei. Und gemeinsam ließen sie sowohl in der niedersächsischen Provinz als auch in einer Großstadt namens Hamburg Songs wie „The Cities“ zum Leben erwachen. Wir sprachen mit Nadja Rüdebusch darüber.

Warum macht es gemeinsam mehr Spaß Musik zu machen als alleine?
Binoculers war sehr lange das Soloprojekt von mir und ich habe viele Erfahrungen gesammelt im allein auf der Bühne stehen, allein auf Tour sein und Songs zu schreiben. Davor habe ich immer in Bands gespielt und brauchte diese Allein-Erfahrung für eine gewisse Zeit. Zu zweit in einer Band zu sein ist für mich momentan das Allergrößte, weil ich das Gefühl habe, man steht sich  direkt gegenüber und ist stark aufeinander bezogen. Wir haben in den letzten Jahren sehr viel voneinander gelernt und mussten auch einige Kompromisse eingehen, da wir beide ziemlich eigene Köpfe haben. Aber bei jedem Song waren wir uns bisher am Ende einig, dass es zu zweit viel besser ist als allein.


Provinz Vs. Großstadt – warum musste es für „Sun Sounds“ beides sein?
Die meisten Eindrücke und Inspirationen kommen in Situationen, in denen wir sie meistens nicht direkt verarbeiten kommen. Vielleicht gibt es in einem drin einen Speicher, der darauf wartet, geöffnet zu werden, in einem ruhigen Moment und dann leben die Erinnerungen noch einmal auf oder werden irgendwie anders freigesetzt in Form von Musik. Wir können besonders gut Erlebnisse aus turbulenten Zeiten in großen Städten oder unter vielen Menschen an kleinen Orten ohne viele Menschen für uns verarbeiten.

Binoculers live – was passiert auf der Bühne und was sollte am allerbesten davor passieren?
Wir sind sehr gespannt, was auf und vor der Bühne passieren wird. Natürlich haben wir uns sehr gut vorbereitet aber trotzdem können wir unsere Wirkung nach Außen selbst nicht vorhersehen. Wir wünschen uns, dass es immer einen vollen und guten Sound gibt, in jedem Raum, in dem wir spielen, und dass unser Publikum mit uns zusammen darin herum schwebt und es sich gut gehen lässt.

Interview: Mathias Frank

 


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