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BDMKM Vol 17: Small Fires

Small Fires_02_©IngaSeeversOb Abramowicz, Schmutzki oder Mantar, wir haben euch schon einige Bands, die man kennen muss, vorgestellt, bevor sie (fast) jeder kannte. Die 17. BDMKM kennt mancher vielleicht schon. Zum Beispiel von uns, hier, oder aus dem Vorprogramm von Boy. Sie heißt: Small Fires. Und spielt am 9. April mit neuer EP im Gepäck im Häkken. Vorher wollten wir noch einiges von ihnen wissen.

Wer seid ihr, wie lange gibt es euch und wieso spielt ihr das, was ihr spielt?
Wir sind Lars Dahlke (Gitarre) , Ruben Seevers (Bass/Keys/Soundschrauber) und Benjamin Galliers (Vocals/Drums). Small Fires gibt es seit Anfang 2015. Wir haben eine ausgeprägte elektronische Seite, lassen uns inspirieren von abstrakten Geräuschen und Effekten, verstehen uns aber in erste Linie als Band, die „Songs“ schreibt, statt in Tracks & Beats zu denken. Small Fires versuchen „Knister-Beats“ und Synthesizer organisch mit den akustischen Instrumenten zu verbinden. Das Ungewöhnliche von The Notwist, The XX und James Blake beeinflusst uns dabei genau so wie die poppigen Melodien von Blur, Daughter oder Zoot Woman.

Was muss man sonst über euch wissen und Fans welcher anderer Bands können sich das Weiterlesen jetzt sparen?
Small Fires ist Ben’s erster Versuch als trommelnder Sänger! Filigrane, virtuose Schlagzeugsoli darf man bei uns nicht erwarten! Dafür fette Beats!

Wie war es mit Swen Meyer im Studio?
Swen ist ein super Typ und total kreativ! Es war eine sehr intensive Studiozeit … wir hätten uns gerne monatelang bei ihm eingenistet, aber der Herr Meyer ist natürlich sehr busy.

Jetzt gibt es eine EP. Wieso nur eine EP? Und wann kommt das Album?
Das ganze Aufnehmen hat sich – wie es oft so ist – gezogen! Wir hätten gerne ein Album gemacht, aber in der Zeit – und mit unserem Indie Budget -haben wir es nur geschafft, sechs Songs komplett fertig zu kriegen. Wir wollten aber unbedingt Anfang 2017 neue Musik rausbringen und haben uns daher für ein Album in zwei Hälften entschieden: zwei EPs. Wir arbeiten jetzt gerade weiter an der zweiten Hälfte des „Albums“, die wahrscheinlich im September erscheinen wird.

Das größte Kompliment, das man euch machen könnte lautet wie?
Schöner Pulli!

Small Fires live – was dürfen wir erwarten?
Viel Energie und Gefühl. Auf unseren Konzerten kann man eintauchen in wabernde Atmosphären, schwebende Echo-Gitarren und treibende Beats. Die Melancholie der Musik kriegt eine ganz andere Energie, wenn wir die Songs live spielen. Und wir tun nichts lieber als das.

Small Fires_01_©IngaSeeversWie wohl fühlt ihr euch als Band in Hamburg, was würdet ihr gerne ändern und was findet ihr so richtig toll an und in der (Musik-)Stadt?
In Hamburg ist man umzingelt von Musik. Es gibt so viel Input, Austausch und Unterstützung. Es sind einfach sehr viele Musiker hier, die geiles Zeug machen! Die Mieten würden wir ändern …

Was muss man tun, um aus der Band zu fliegen?
Die AfD wählen.

Welches Rock’n’Roll Klischee wollt ihr unbedingt noch erfüllen (bevor ihr an eurer Kotze nach einer Überdosis erstickt)?
Kein Bedarf

Wie soll es jetzt mit euch weitergehen? Was sind eure Ziele?
Erstmal kam unsere EP am 3. März, danach gibt’s die Tour, auf die wir uns riesig freuen! Dann wieder ins Studio und aufnehmen, schreiben, basteln ….und im September wieder was rausbringen. Es gibt viel zu tun!

Interview: Mathias Frank


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