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Chor des Monats: März 2017

Im März bot der Hamburger Konzertkalender wieder einen bunten Mix aus Altbekannten und Neuen sowie Shows in den kleinsten Clubs und genauso in den großen Hallen. Wir waren wieder mittendrin:

***Serafyn (2.3., Nochtwache) Schweizer Straßenmusiker auf Indie-immer-besser-Wegen. Wunderbar zart und nur passend krachig, wenn es  sein sollte, mit tollen Cellistinnen und einem am Kontrabass, der auch zu einer Death Metal Band gehören konnte. Wunderbarer Abend mit Sitzgelegenheit, die müssen wieder kommen. (tk)

Band of Horses | Foto: Doreen Reichmann*** Band of Horses (3.3., Gr. Freiheit 36) Band of Horses haben sich schon lang nicht mehr in Deutschland blicken lassen, entsprechend ausgehungert war das Publikum und die Karten schnell weg, dabei war ursprünglich sogar nur das Uebel & Gefährlich angedacht. Zu sehen gab es einen bunten Mix aus alten und neuen Songs, viel Nebel und einen in der Windmaschine stehenden Sänger Ben Bridwell. Hoffen wir mal, dass das nächste Wiedersehen nicht so lange auf sich warten lässt. (dr)

*** Nothington (8.3., Hafenklang) Hamburg, was war los? Da ist das Hafenklang trotz der zeitgleich im ausverkauften Logo spielenden Tiger Army richtig gut gefüllt und dann zockt eine der besten Punk-Bands aller Zeiten nur Hits und trotzdem ist die Stimmung eher so na gut. Alle finden es super, kaum einer zeigt es. Schade, da hätten die Herren auf der Bühne mehr Euphorie verdient. (mf)

Schrottgrenze | Foto: Doreen Reichmann*** Schrottgrenze (10.3., Molotow) Schrottgrenze sind zurück. Nach 10 Jahren gibt es endlich neues Material, wer hätte das gedacht. Das Molotow proppevoll, es gab eine tolle Setlist aus alten und neuen Songs und natürlich einem formidablen Abschluss mit “Gib mir Reibung” und “Lila will heim”. Grandiose Stimmung. Wer das verpasst hat, hat noch eine Chance am 28.4. im Monkeys Music Club. (dr)

Mando Diao*** Mando Diao (13.3., Molotow Sky Bar) Bevor im April die neue Single „Good Times“ und im Mai dann auch das dazugehörige Album erscheint, spielten Mando Diao ein paar kleine Showcases und machten auch in der schnuckeligen Sky Bar des Hamburger Molotow Station. Ein wirkliches Konzert wurde das Ganze natürlich nicht, ein durchaus schöner Abend vor ein paar wenigen Leuten und mit wirklich tollen neuen (und zwei alten, logisch) Liedern aber ganz sicher. Auf das Album darf man sich freuen (mf)

Broilers*** Broilers (17.3., Sporthalle) Beste Band der Welt? Ja. Über zwei Stunden nur Hymnen, nur Euphorie, dazu Bengalos auf der Bühne, ein Bier-Test (Astra hat gewonnen), gute Ansagen („Ich möchte mich nicht schämen, wenn meine Kinder mich fragen, warum ich nichts gemacht habe.“ vor „Als das alles begann“) und nette Ansagen („Wir betrachten das hier als Familienfeier. Mit lallenden Onkels.“ vor „Meine Familie“) von Sammy und das alles in einer Sporthalle, in der man gerne weitere zwei Stunden mit den Broilers verbracht hätte. Weil: unfasslich großartig mal wieder. (mf)

*** July Talk (20.3., Knust) Die durchgedrehten Kanadier wieder mal zu Gast im Knust, ein musikalisch grandioses Paar, das sich wie zwei Wildkatzen bekriegt und beflirtet. Lasziv gerockt vom Feinsten, nebst Baden in der Menge und Huckpack der Sängerin mit Hilfe eines Fans. Miau!

*** Gojira (21.3., Markthalle) Ausverkauftes Haus und schon bei Code Orange gut was los im Pit. Respekt, das kennt man auch anders. Gojira fuhren dann die dicke Show auf, feierten sich selbst, ließen sich feiern und gaben eine Menge guter Gründe, sie zu feiern. Feines Konzert der französischen Außnahme-Metaller. (mf)

The Pigeon Detectives | Foto: Doreen Reichmann*** The Pigeon Detectives (25.3., Molotow) Es war mal wieder eine Band im Molotow zu Gast, die vor 10 Jahren ihre ersten Erfolge feierte und damals schon Stammgast an selber Stelle war: die Pigeon Detectives. Und wie einst haben sie auch wieder einen Pulk englische Fans mitgebracht, was der Stimmung sehr dienlich war. Am Ende wurde sogar mit dem Publikum auf der Bühne getanzt. Schweißtreibende Angelegenheit. (dr)

***Milburn | Foto: Doreen Reichmann Milburn (27.3., Molotow) Auch 2 Tage später durfte man sich noch einmal jung fühlen. Milburn hatten sich eigentlich schon längst aufgelöst, aber jüngst wieder zusammen gefunden. Auch hier ist es 10 Jahre her als ihr letztes Album „These Are The Facts“ veröffentlicht wurde, das Publikum aber immer noch textsicher und es haben sich wieder einige englische Fans unters Publikum gemischt, die Milburn kräftig abgefeiert haben, inklusive „Milburn“-Sprechchöre. Ja, so eine Stimmung wird zuweilen schon vermisst, zumal das Molotow nicht annähernd so voll war wie bei den Pigeon Detectives. (dr)

*** Disco Ensemble Knust 29 Mrz 2017 cRDisco Ensemble (29.3., Knust) Die spinnen nicht, die Finnen. Die machen einfach nur richtig gute Laune! Nach Jahren waren Disco Ensemble mal wieder in der Stadt und es war ein Fest. Die mittlerweile von Jungs zu Herren gereiften Vier haben nichts an Energie verloren. Es war ein runder Abend mit Knaller-Hits – „Drop Dead Casanova“ mal direkt als Opener rausgehauen – super Stimmung auf und vor der Bühne und vielen breiten Grinsen in den Gesichtern. Das hat richtig gut getan! Megagut. (cR)

*** BirdPen (30.3., Molotow) Ein bisschen die eine Hälfte von Archive. Aber Dave Pen muss sich hinter der Urband nicht verstecken. Feinst abgestimmter Sound im mäßig gefüllten Molotow. Die Band aus England wummert uns alle weg mit ihrem tiefen, klaren Sound. Wenn der Mischer die ganze Zeit lächelt ist das ein Zeichen. Alle Lieblingslieder dabei, so schön: it´s not my fault i´m beautiful, but you should see the inside. Genau. (tk)


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