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Inside Job

mESMO_LP_coverGroße Popmusik aus dem kleinen Hamburg? Läuft auf „The Same Inside“ von mESMO. Wem von? Nun: mESMO haben erstmal einen Doppelkopf. Die Liederschreiber und Produzenten Vredeber Albrecht und Lars Precht lassen natüüüüüürlich Blumfeld-Fans aufhorchen. Dazu gesellen sich, ganz ohne Verdacht auf irgendeinen Allstar-Fetisch, noch u.a. Dirk Von Lowtzow, Justine Electra, Jens Friebe, Torsun Burkhardt, Pascal Finkenauer, Zwanie Jonson, Nicolai von Schweder-Schreiner und auch Pit Przygodda von Go Plus!. Was man dazu sagt? Das beispielsweise Finkenauer mit dem Anti-Crooner „How Real Is The Sun Today“ einfach mal den ganzen Sonnenaufgang direkt in seinen eigenen Untergang treiben lässt.

Noch weiter auf die Spitze des Gegenentwurfes hebt Torsun Burkhardt Jimmy Webbs legendären „Wichita Lineman“ aus 1968 als überaus gerissenes Cover, das du, versprochen, nie wieder vergessen willst und wirst. Noch ein Versprechen vom Anfang ganz nebenbei eingelöst: Kleine, große und vielleicht ein bisschen biografische Popsongs funktionieren auf, über, unter und während dem Balkon gegenüber. Wie bei Nicolai von Schweder-Schreider (Veranda Music), der das erwartungsgemäß in einer reinen Weltleichtigkeit hinbekommt auf „Relief“. Oder Zwanie Jonson im fast vogelfreien „Home To You“. Was das alles soll? Wir tippen auf richtig Bock. Alleine im „Hold My Tears“-Duett von Friebe/Electra. Selbige kann kaum vor Freude über „The Same Inside“ zurückhalten: (kel)




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