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BDMKM Vol 18: Die Heart

Die HeartDie Heart sind eine recht neue Hardcore-Band aus Hamburg, die am vergangenen Freitag ihr erstes Album „Stay Heart“ veröffentlicht hat. Und damit ein wahres Monster voller Leidenschaft und Energie, einen schweren, lauten, wunderbaren Brocken zwischen New York City und Punkrock (hier gibt’s eine Rezension). Muss man sich merken, muss sich kaufen, muss man live sehen.

Am 28. April supporten Die Heart Vitja im Logo, vorab fragten wir die Band, die man kennen muss. Es antwortete: Torben.

Wer seid ihr, wie lange gibt es euch und wieso spielt ihr das, was ihr spielt?
Wir sind Niels, Nille, Simon und Torben aus Hamburg. Uns gibt es seit Ende 2015, also jetzt gerade mal eineinhalb Jahre und wir spielen diese Musik, weil sie uns seit Jahren verbindet. Natürlich hat jeder andere Einflüsse, aber grundsätzlich sind wir uns sehr einig darüber, was wir gut und was wir nicht so gut finden

Was muss man sonst über euch wissen und Fans welcher anderer Bands können sich das Weiterlesen jetzt sparen?
Hm, über uns wissen muss man glaube ich nur, dass wir eine Band sind, die versucht, ihre – wenn auch noch sehr kleine – Aufmerksamkeit zu nutzen, um unter anderem auf soziale Missstände aufmerksam zu machen. Wobei wir aber nie politisch werden wollen! Natürlich haben wir auch Songs, in denen es darum geht, sein Leben zu leben, zu genießen und zu feiern, aber Popfans, die Zeilen wie „Blow my whistle, baby“  hören wollen, sind bei uns leider an der falschen Adresse.

Das größte Kompliment, das man euch machen könnte lautet wie?
Ihr macht das gut, Eure Songs bewegen mich und ich habe Bock, Euch zu unterstützen!

Die Heart live – wann geht’s weiter, wann seid ihr nach der Vitja-Show wieder in Hamburg was dürfen wir erwarten?
Tatsächlich sind wir schon am Wochenende nach der Vitja-Show im Logo am 28. April wieder in Hamburg und zwar beim Hafenrock. Ansonsten sind viele Sachen in Planung, aber in Hamburg wollen wir uns erstmal rar machen.

Wie wohl fühlt ihr euch als Band in Hamburg, was würdet ihr gerne ändern und was findet ihr so richtig toll an und in der (Musik-)Stadt?
Wir würden mehr Proberäume schaffen und G20 absagen – das klingt wie ein leeres Wahlversprechen, oder? Nee, aber so ist es. Und wir lieben diese Stadt, wegen des Hafens, wegen der Leute und wegen der Vielseitigkeit, die sie zu bieten hat.

Wie wichtig ist Freundschaft für euch und eure Band?
Freundschaft ist essenziell und ohne sie geht es nicht. Wenn wir untereinander keine Freunde wären und uns gegenseitig nicht vertrauen könnten, wäre diese Band nicht existent, weil jeder von uns seine Macken hat, die in einem rein geschäftlichen Verhältnis wahrscheinlich schwer zu verkraften wären …

Was muss man tun, um aus der Band zu fliegen?
Da muss sicher schon viel passieren, was die auch Vergangenheit zeigt … Wie gesagt, wir sind Freunde und vertrauen uns gegenseitig. Wenn aus Gründen dieses Vertrauen verloren gehen sollte, könnte das vielleicht der Grund sein, um aus der Band zu fliegen.

Stellt Euch vor, beim nächsten Auftritt spielt ein berühmter Musiker einen eurer Songs zusammen mit euch auf der Bühne. Wer wäre es und für welchen Song?
Wuff, da bekommst Du vier verschiedene Meinungen. Da ich die Fragen beantworte, wäre es Morrissey oder Jamey Jasta.

Welches Rock’n’Roll Klischee wollt ihr unbedingt noch erfüllen (bevor ihr an eurer Kotze nach einer Überdosis erstickt)?
Auch wenn man es kaum glaubt, wenn man teilweise unsere Songs hört, sind wir nicht so die Fans von Klischees. Und um ehrlich zu sein haben wir wahrscheinlich schon so ziemlich jedes Rock ‚n’ Roll Klischee erfüllt, weil wir einfach schon lange Musik machen und drei von uns in dem Business arbeiten …

Wie soll es jetzt mit euch weitergehen? Was sind eure Ziele?
Wir wollen jetzt erstmal alles dafür tun, dass unser erstes Album „Stay Heart“ die größtmögliche Aufmerksamkeit erfährt und hoffentlich auch ein paar Fans findet. Ansonsten wollen wir dieses Jahr so viel spielen, wie irgend möglich und nebenbei alles soweit vorbereiten, dass wir im Frühjahr 2018 wieder ins Studio können, um unser zweites Album aufzunehmen. Mal schauen, wie das alles so aufgeht.

Interview: Mathias Frank


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