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Album der Woche: Keele

KeeleHeute. Keele drehen durch. Und wir drehen mit. Denn heute erscheint ihr ganz schön sehr tolles Album „Gut und dir“ und heute stellen sie es im Hafenklang vor. Schönes Wochenende.

Zwar sehen Keele auf ihrem Pressefoto mit Schnauzer und Vollbart, Wollmütze, Karohemd, Basecap und Brille so aus, als ob man sie online konfiguriert hätte. Aber hey, drinnen ist nicht draußen, Image ist Dreck und dieses Album ganz, ganz, ganz bezaubernd. Post-Punk, Punkrock, Popmusik, irgendwie, irgendwo, irgendwas. Sie selbst haben sich mit den Worten „Steht im Plattenschrank vermutlich irgendwo zwischen Alternativ und Punk. Frisch von der Elbe. Nicht Turbostaat, auch nicht Muff Potter. Aber deutsch und laut.“ bei Rookie Records vorgestellt. Erfolgreich, heute ist man auf dem Label von Love A, Pascow und Co. Und passt dort ganz hervorragend hin.

Gut und dir“ ist so charmant wie clever, schnodderig, aber nicht schmutzig, euphorisch, ohne überschwänglich zu sein. „Gut und dir“ ist ein ziemlich aufregendes Album, das man ganz vielleicht nicht nur mit den Alben von Muff Potter – übrigens immer noch eine der besten und intelligentesten Bands der Welt – sondern auch mit Freiburg, Adolar oder Love A und ganz sicher auch KMPFSPRT vergleichen kann. Darf. Sollte. Und neue Bands darf man noch mit anderen vergleichen. Basta!

Elf Lieder gibt es auf „Gut und dir„, elf Lieder davon sind toll, mal persönlich, mal politisch, niemals plump, irgendwie immer ziemlich hörenswert. Hier laufen die Videos zu „Terminal“ und „Gut und dir“ und „Sauerstoff wird knapp„. Heute Abend laufen sie alle, im Hafenklang, auf der Release-Show. Geht mal alle hin da! Und kauft das Album. Zum Beispiel bei den Finest Vinyl. (mf)




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