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Ich wär‘ so gerne Millionär

ON_MILLIONS_Pack_900x900Nein. Kein Konzert in Sicht. Wir reden trotzdem über das Album. Seit wenigen Tagen im Handel: „Millions“ von Olsson. Der gewann mit seiner ehemaligen Band Fibes Oh Fibes einst den schwedischen Grammy, jetzt macht er alleine Musik. Und wie. Ziemlich gut. Bunt, poppig, tanzbar, aufregend, zwischen Soul, Elektro und britischen Rave, voller Groove und Charme und deftiger Lässigkeit. Oder wie er selbst sagt: „Olsson ist Marvin Gaye & Luke Perry. Olsson ist Wu Tang Clan & Nina Simone. Olsson ist Bez & Beck. Olsson sind grelle Farben und Olsson ist für mich Hoffnung im stärksten Sinne. House Piano und Madchester Beats. Gospel und simple Melodien. Und es ist mein Nachname.

Erste Bekanntheit auch bei uns erreichte Olsson, in dem er seinen Song „Hold On“ in einem Vodafone-Spot platzierte und im vergangenen Jahr bereits auf dem Reeperbahn Festival spielte. Jetzt kommt das elf Song starke Album und das kommt nahezu perfekt zum Wetter. Draußen schön, Sonne, heiß, lass uns tanzen. Und abends wird gefeiert, in den Clubs, auf dem Balkon, lass uns weiter tanzen. Immer am Start: Olsson. Mit “Ca M’est Egal” mit Daniel Adams-Ray und mit Rap, zwischen Gorillaz und Primal Scream. Großartig. Ebenso „This Heat“, gäbe es The Soup Dragons noch, so würden sie vielleicht heute klingen. „One In A Million“ dann pumpt plötzlich oldschoolige House-Beats, „Silent War“ macht einen auf Ballade und „Grace Jones“ auf Dancepop-Hymne zwischen damals und heute. Und alles gelingt, alles macht Spaß. Alles richtig gemacht also. Bis auf’s fehlende Booking einer Hamburg-Show … (mf)




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