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Album der Woche: Nils Wülker

Nils Wülker OnZwei Jahre nach „Up“ ist Nils Wülker nun „On„. Und auf diesem besser denn je, spannender, vielfältiger, mutiger, innovativer, aufregender. Und weit mehr als nur ein Jazz-Musiker.

Er habe viel Hip Hop gehört, erzählt er. „Die Stücke auf meinem letzten Album waren poppig„, sagt er. „Aber der Sound noch eher ‚klassisch‘, weitestgehend akustisch. Jetzt wollte ich die Tür zu einer neuen Klangwelt aufstoßen, habe angefangen, mit Synths und Programming herumzuspielen. Da ich auf dem Gebiet wenig erfahren war, wollte ich mir Unterstützung suchen.“ Und die erschien unter anderem in Form von Produzent Ralf Christian Mayer (Clueso) und von The Krauts und damit der Produzenten von Marteria, Peter Fox und Seeed. Und die erschien auch in Form von Marteria selbst, der auf einem Song rappt. Das Ergebnis: überragend.

Elf Songs plus ein Interlude sind auf „On“ und natürlich ist das hier auch Jazz, ist das chillig und lässig, ist das sexy, klassisch und ein echter Wülker. Doch es ist auch immer wieder mehr, ein Song wie „Five Arches“ kommt extra-intensiv, Beats treffen auf Bläser, es groovt wie Sau, es ist laut, mächtig, es ist atemberaubend. „You Cannot Imagine“ kommt entspannt funky, bei „Grow“ und „Never Left At All“ (hier läuft das Video) singt Rob Summerfield, der Wülker schon häufig live unterstützt hat, „Changes“ wird von Marteria veredelt und Sachen wie „Concquering The Useless“ oder „Pull Of The Unknown“ begeistern mit einem allerfeinsten Cross-Over aus eher zurückhaltenden Beats und klassischer Wülkerei und auf Ganz starkes Album! Das es zum Beispiel bei den tollen Mensche von Finest Vinyl käuflich zu erwerben gibt.

Bitte ebenfalls nicht verpassen: Nils Wülker spielt morgen auf dem Elbjazz. Um 19 Uhr in der Alten Maschinenbauhalle. Und nicht verpassen, am 2. November gibt’s im Mojo Club den Nachschlag. Wird super. (mf)




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