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Death gut. Love nicht.

MelvinsJetzt also: ein Doppelalbum. „A Walk With Love & Death„. Bestehend aus einem eigenen und einem Soundtrack. Melvins also, immer mal was anderes, immer schön auf den Sack gehen. Wobei das Album, das hier „Death“ genannt wird, wirklich super ist. Der Soundtrack zu einem Kurzfilm von Jesse Nieminen, der hier als „Love“ seine Runden dreht, dagegen nicht. Der besteht aus Klängen, aus obskuren, bösen, komplett kaputten Sounds, die nur selten als Song durchgehen. Das dreckige Blues-Massacker „Give It To Me“ ist so eine Ausnahme, das alberne „Scooba“ eine andere. Sonst: vergiss es.

Melvins-Sänger Buzz Osborne sagt: „Für uns ist ‚A Walk With Love & Death‘ die Arbeit an drei Dingen: das Album, der Soundtrack und der Film. So gesehen haben wir uns eine neue Messlatte gesetzt.“ Und Drummer Dale Crover meint: „‚A Walk With Love & Death‘ ist ein gigantischer dunkler, launischer, wie psychotischer Trip. Das ist definitiv nichts für Warmduscher. Nachdem du das Album gehört hast, schläfst du nachts definitiv nur mit eingeschaltetem Licht ein.

Das Album selbst: Melvins-Style, großer Spaß, Doom und Noise, Metal und Lärm, nervtötend und dabei wunderschön, psychedelisch und schleppend und einzigartig, veredelt von Joey Santiago von The Pixies, Teri Gender Bender von Le Butcherettes bzw. Crystal Fairy und Anna Waronker von That Dog. Muss man nicht mehr zu sagen, Songs wie den kaputten Opener „Black Heath“, das Arsch tretend schnelle „What’s Wrong With You“, das klassische „Christ Hammer“ und auch den Rest muss man haben. Und muss man sich dann mal wieder live anschauen, am 16. Oktober spielen die Melvins  im Logo. (mf)




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