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3 Fragen an: Itchy

Itchy_All_We_Know_CoverMorgen erscheint das neue Album von der Band, die früher Itchy Poopzkid hieß und heute nur als Itchy musiziert. „All We Know“ heißt das gute Stück und das macht tierisch viel Spaß. Es ist Punk und Rock, es kraftvoller Pop und voller Klasse und es groovt wie Sau. Ein Song wie „Black“ besitzt eine Wucht, die man der Band einfach nicht zugetraut hätte. „Nothing“ entpuppt sich als Kopfnicker-Hit (bitte hier das Video anschauen), „Knock Knock“ ist ein hektischer Punkrock-Brecher, „Keep It Real“ hat was von den Donots und „The Sea“ könnte auch eine Ballade aus dem Hause Green Day sein.

Live gibt es gleich zweimal in Hamburg zu sehen. Am 25. Juli supporten sie Bad Religion in der Großen Freiheit 36, am 24. November spielen sie in der Fabrik. Hier und jetzt beantworten sie uns genau drei Fragen.

Ihr seid – bis auf ein bisschen Pause im Herbst – nahezu komplett auf Tour. Wie hält man das durch und wie motiviert man sich jeden Abend auf’s Neue?
Sibbi: Es kann tatsächlich ganz schön anstrengend zu sein, jeden Abend Vollgas auf der Bühne zu geben, vor allem wenn man weiß, dass man optimalerweise am nächsten Tag nochmal das selbe tun sollte. Da wir aber einfach so gerne Shows spielen, müssen wir uns Gott sei Dank nicht motivieren.
Panzer: Außer dazu, sich nicht nach jeder Show wegzuschießen mit den vorhandenen Backstage-Getränken.

Ihr supportet unter anderem Bands wie Bad Religion, Sum 41 und Me First And The Gimme Gimmes, schaut man sich da trotz 16 Jahren Bandgeschichte noch etwas ab oder wisst ihr inzwischen selbst gut genug, wie es geht und was ihr live machen möchtet?
Sibbi: Wir sind ja tatsächlich auch schon relativ alte Hasen mit unseren 16 Jahren Bandgeschichte, auch wenn es wehtut das auszusprechen (lacht). Ich glaube wir wissen schon ganz gut, wie der Hase läuft. Was mich aber immer beeindruckt, wenn wir Bands treffen, die das ganze noch um einiges länger machen als wir, und man sieht ihnen jeden Abend an, wieviel Spaß es ihnen immer noch macht. Das finde ich klasse. Ich hab vor ein paar Wochen ein aktuelles Konzert der Rolling Stones gesehen und wie die alle lachen und grinsen beim Spielen, wie unfassbar Bock die haben in genau

Itchy2017e_c_IlkayKarakurtWir wollen gar nicht über den Grund für den neuen Namen reden, das habt ihr ja schon getan. Aber mal ganz praktisch gefragt: Wie viel Aufwand ist es, einen Namen zu ändern? Was hängt da alles dran? Verträge, Merch, Logo etc. – oder ist das eigentlich keine große Sache?
Sibbi: Ohje, das ist tatsächlich mehr Arbeit und Stress als man meinen könnte. Alle von dir genannten Punkte natürlich und noch ca. 10.000 mehr. Und das merkt man alles erst so nach und nach. Ganz schlimm und nervenaufreibend. Rückbetrachtend wäre es auf jeden Fall um einiges einfacher und stressfreier gewesen, hätten wir uns vor 16 Jahren direkt ’nen guten Namen rausgesucht. (lacht)

Interview: Mathias Frank


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