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Album der Woche: Goldfinger

Goldfinger The KnifeSchon wieder Punk? Aber sicher. Nur eine Woche nach Teenage Bottlerocket nämlich veröffentlichen auch Goldfinger ein neues Album. Und das? Ist ein Killer, ist das Beste, was es diese Woche zu hören gibt. Und mit das Beste, was wir dieses Jahr in Sachen Punkrock erleben werden. Versprochen.

2008 erschien das bisher letzte Album der kalifornischen Helden um Sänger John Feldman. Der sagt zur langen Pause und dem Album selbst: „Ich habe mir die Zeit genommen, die ich für dieses Album brauchte … neun Jahre, um genau zu sein. Ich glaube, wir haben das prägnanteste Album unserer Karriere gemacht, es enthält alle Goldfinger-Styles und wir haben Travis Barker am Schlagzeug, ich könnte nicht stolzer auf das Album sein.

Und wir könnten es nicht deftiger abfeiern. Weil „The Knife“ so herrlich klassisch ist, allerfeinster Goldfinger -Style, Old School im Heute, bunt und aufregend. Und viel mehr als nur Punk. Logisch. „Tijuana Sunrise“ zum Beispiel spielt mit Reggae und „Get What I Need“ mit Ska, „Don’t Let Me Go“ mit ganz viel Pop, mit Dub und Trompeten und auch „See You Around“ hat seine poppigen – nein, wir nennen es nicht Emo! – Momente. Und all diese Songs? Sind super.

Genau so super wie die schnellen Nummern, wie die straighten, höchst melodischen, eingängigen, mitreißenden Punkrock-Hymnen. „A Million Miles“ zum Beispiel oder das vorab veröffentlichte „Put The Knife Away„:

Doch am Ende ist es nicht der eine Song oder die vielen Songs, die dieses Album so großartig machen, es ist die Vielfalt und es ist gleichzeitig das Zusammenspiel. Denn abgehackt? Compiliert? Durcheinander? Klingt „The Knife“ nicht. Zu keiner Sekunde. Es rennt in einer Schiene durch, alles passt perfekt zusammen, jede Note passt zur nächsten, jeder Stil, jeder Bruch. Goldfinger haben hier ein unfasslich intelligentes, kreatives, außergewöhnliches Punkrock-Album gemacht. (mf)

„The Knife“ bekommt bei natürlich bei den tollen Menschen von Finest Vinyl.


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