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Album der Woche: Prong

Prong Zero DaysVor zwei Wochen spielten Prong ein sensationelles Konzert im Hafenklang. Hätten sie zwei Wochen später gespielt, wären sicher mehr als nur ein neuer Song auf der Setlist gelandet. So aber zockten sie lediglich das hymnische „Divide And Conquer“ – hier läuft das Lyric Video – von „Zero Days„. Für den Moment war das richtig, auf der nächsten Tour freuen wir uns dann aber auf den ein oder anderen oder ganz viele neue Stücke.

Denn wenn Tommy Victor sagt: „Wir wollten, dass das Album sowohl modern klingt, aber auch den vorhergehenden Alben gerecht würde. We have the anthems, the bangers, the thrashers, the grooves, everything that makes up a Prong record. Definitiv eine Scheibe, die man von vorne bis hinten durchhören kann.“ – dann stimmt das. Das Ding ist stark. Sehr stark. Sackstark.

Weil Prong hier ganz schön bunt und dabei ziemlich hart zur Sache gehen. „Forced Into Tolerance“ zum Beispiel ist ein ordentlicher Brecher, während „Interbeing“ mit weniger Tempo und dafür mehr Groove punktet. Beide Songs sind ultimativ Prong  und dürften live jeder für sich den Laden zum Kochen bringen. Und nicht nur sie.

Zero Days“ beinhaltet einen ganzen Batzen toller Songs. Das extra-melodische „Off The Grid“ ist so ein Highlight, das dunkle, ruhigere „Blood Of The Stone“ und der stampfend-schöne Opener „However It May End“ sind weitere.  Zum Titeltrack oder „Operation Of The Moral Law“ lässt sich dann wieder herrlich wild die Matte schwingen (Live-Highlight: Art Cruz macht die Windmühle, während er trommelt …), zu „Self Righteus Indignation“ heftigts mitnicken und zu „Compulsive Future Projection“ die Faust schwingen.

Alles da also, alles tatsächlich sehr gut – und alles hoffentlich ganz bald wieder live. Und bis dahin: Hier das Album kaufen. Denn wenn Metal, dann bitte von Prong. (mf)




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