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Chor des Monats: Juli 2017

Regen, Unwetter, Krawalle. Sommer in Hamburg. Alles recht ungestüm. Ob es musikalisch auch so launisch zuging? Zudem ist Urlaubszeit und die Musik spielt überall. Auch auswärts. Wir schauen zurück:

***NOS Alive 2017 (6.7.-8.7., Lissabon) Kurzurlaub in Portugal, zusammen mit den Foo Fighters (2,5h – für den Fan ein Traum, für alle anderen halt die Foo Fighters), Spoon (professionell gut!), Imagine Dragons (Das ist der Hit! Das auch! Das auch?!), Royal Blood (Die werden noch richtig groß. R-i-c-h-t-i-g groß!), und Depeche Mode (Dave Gahan, die Rampensau. „Enjoy the silence“ im Chor mit tausenden Portugiesen. Unvergesslich). Das war nur ein Bruchteil dessen, was es zu sehen gab, einschließlich einer Fado-Bühne, Zuckerwatter für umsonst, Sonne ohne Matsch und immer das großartige, begeisterungsfähige Lissaboner Publikum – allein nur für letzteres hat es sich gelohnt. (eh) *** Radiohead (7.7., TRNSMT Festival, Glasgow) Ein erstmaliges Festival in einem wunderschönen Park. Ein rauschender Auftritt, der zwei Stunden Videokunst mit besten Radiohead Stücken bot, hypnotisierend. (tk) ***The Miss´s (8.7.; TRNSMT Festival, Glasgow) Zwei Frauen an Gitarre und Gesang, trotz bekanntem Musikgenre/Songwritertum, ragen die beiden Schottinnen heraus und begleiten mit herzberührenden Texten den sonnigen Nachmittag auf der kleinen Piano-Bar-Bühne. Geheimtipp. (tk) *** Prong (13.7., Hafenklang) Als Prong nach der Zugabe die Bühne verließen und bereits die Musik von Band kam, ließen die Fans sie einfach nicht gehen und schrien sie für eine zweite Zugabe zurück auf die Bühne. Großartig. Wie auch die 90 Minuten zuvor. Hit auf Hit, Klassiker auf Hymne und eine Band – neben Tommy Victor sind es derzeit der wiedergekehrte Bassist Mike Longworth und der windmühlende Drummer Art Cruz – mit Bock und Leidenschaft. (mf)

*** Serafyn, Nosoyo (19.7., Knust Acoustics) Nosoyo leider viel zu eingängig und auch zu leise, fast beiläufig. Serafyn die SchweizerInnen, die schon im Nochtspeicher vor Kurzem neue Fans fanden, können es auch auf dem Lattenplatz. Mit ganz ganz viel Nähe zum Publikum auch noch eine Zugabe, und der Bassist ist einfach großartig. Schön. (tk) *** Get Dead (20.7., Molotow) Eine Stunde zockten sich die Fat-Boys im richtig gut gefüllten Molotow durch ihr Best Of Set voller Street- und Folk- und Ska- und Hardcore- und Einfachnur-Punk und verdammt, das war richtig gut! (mf) *** Bad Religion (25.7., Große Freiheit 36) Wenn du keine neuen Songs hast – spielst halt alte. Und Bad Religion griffen in die ganz frühen Kisten. „American Jesus“ und „Do What You Want“ am Anfang, „Along The Way“ und „Conquer The World“, später die seltenen „Henchman“ und „Against The Grain“, das sensationelle Doppel „Generator“ und „21st Century“, dazu „You“ oder „Tomorrow“, „Suffer“ und „Sanity“. 90 Minuten legendäre Unterhaltung. Überragendes Konzert bei pausenlos überragender Stimmung. Völlig verdient. (mf)



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