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Album der Woche: Live

Live Mental JewelryEin Re-Release als Album der Woche? Selten eine gute Idee, manchmal aber geht es nicht anders. Hier und heute zum Beispiel (schon wieder), hier und heute reden wir von „Mental Jewelry„. Dem Debüt-Album von Live, dem Klassiker, dem Album, dass in JEDEN Schrank gehört und jetzt ganz fein aufgepimpt erneut erscheint.

Mental Jewelry“ erschien 1991, läuft hier aber trotzdem als „25th Anniversary Edition“. Soll uns egal sein, wir freuen uns dran und ebenso über die Rückkehr einer der besten Bands von damals. Denn Live sind wieder in der Original-Besetzung und damit mit Ed Kowalczyk (Gesang, Gitarre), Chad Taylor (Gitarre, Background-Gesang), Patrick Dahlheimer (Bass) und Chad Gracey (Schlagzeug, Percussions) am Start. Bis Ende des Jahres touren sie in den USA und Südafrika, unter anderem mit Guns N Roses und auf der Lollapolooza-Tour, wir hoffen einfach mal auch eine Europa-Rückkehr. Und genießen so lange „Mental Jewelry„.

Lieder wie „Pain Lies On The Riverside“, „Mother Earth Is A Vicious Crowd“ und  das ruhigere „Good Pain“ gibt es hier, das kräftige „Take My Anthem“ und natürlich „The Beauty Of Gray“. Indie, Alter, Musik mit Stil, damals erschaffen und heute noch wichtig.

Als Bonus gibt es den bisher unveröffentlichten Studio-Track „Born Branded“ (aus den damaligen Aufnahmesessions), einen von Public-Enemy-Produzent Hank Shocklee angefertigten Club-Remix von „Pain Lies On The Riverside“, zwei Songs aus der 1991er EP „Four Songs“ sowie ein komplettes Live-Album, aufgenommen 1992 im The Roxy in Los Angeles und mit einer Setlist, auf der natürlich „Mental Jewelry“ dominieren, es aber auch schon ein paar Ausblicke auf die damalige Zukunft gab. Und das alles ziemlich deftig eingespielt, laut und intensiv und herrlich authentisch aufgenommen. Alleine dieses Live-Dokument rechtfertigt den Kauf dieses Re-Releases. Und die Wahl zum Album der Woche … (mf)




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