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Album der Woche: Able Baker Fox

Able Baker FoxFast zehn Jahre ist es her, dass Able Baker Fox ihr erstes und bisher einziges Album veröffentlichten. „Voices“ hieß und heißt es, „ein ungemein leidenschaftliches, ehrliches, fast schon intimes und besonders eindringliches Werk zwischen Indie-Rock, Posthardcore und 90er-Jahre-Emo“ war und ist es. Jetzt gibt es mit „Visions“ den Nachfolger und der ist mindestens genau so super.

Man könnte Able Baker Fox als so etwas wie eine Allstar-Band bezeichnen, schließlich machen hier Musiker von Casket Lottery, Lasalle, Coalesce und Small Brown Bike mit. Und wo wir gerade bei Namen sind: Produziert hat der große J Robbins (Jets To Brazil, Jawbreaker, The Promise Ring), beheimatet ist „Visions“ wie das Debüt auf Arctic Rodeo Recordings (Kevin Devine, Solea, Walking Concert). Oder anders: geballte Kompetenz, fast schon garantierte Qualität.

Und die hört man auf jedem der zehn neuen Songs, jeder für sich groovt erstmal wie Hölle, hat Dampf und Charisma, hat Klasse und Stil. Alte Schule trifft moderne Einflüsse, wunderschöne Melodien und eingängige Refrains  vermischen sich mit schroffen Riffs und starken Drums, am Ende geht das Album in einem Rutsch durch, ist spannend, bleibt spannend, Midtempo-Monster wie „Lady Ghost“ mit seinem Monster-Refrain und das klassische-schnellere-wuchtige „Sins Of Dead“ werden partout nicht langweilig. Und der Rest? Auch nicht. Hier laufen „Painted Shell„, „Drift“ und „Purple Mountains„. Bitte alle anhören. Alle das Album (bei Finest Vinyl) kaufen. Alle hoffen, dass Able Baker Fox mal nach Hamburg kommen. Danke. Vielleicht hilft es ja … (mf)




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