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Für die Extra-Portion Melancholie

Klangstof. Einen besseren Namen hätte der Niederländer Koen van de Wardt für sein Musikprojekt wohl kaum wählen können. Auf dem Debütalbum „Close Eyes To Exit“ verdichtet er mit seiner Band Melodien und Töne zu einer Melange, die partout süchtig macht. Da er viele Jahre seines Lebens in Norwegen verbracht hat, zieht sich durch jeden seiner melancholischen Songs die typisch-skandinavische Unterkühltheit mit.

Bei solch einem Gespür für Atmosphäre ist es kein Wunder, dass Acts wie The Flaming Lips, Jagwar Ma und Mike Snow nicht lange zögerten und Klangstof in ihr Vorprogramm gebucht haben. Hierzulande dürften ihn Connaisseure von getragenem Indie-Pop durch Gastspiele auf dem Appletree Garden und Maifeld Derby kennen und lieben gelernt haben.

Noch ist die Band ein Geheimtipp. In einer gerechten Welt füllen Klangstof jedoch in wenigen Jahren die ganz großen Hallen. Doch zuerst werden sie uns am 6. Dezember, wenn der Winter in großen Schritten auf uns zukommt, in den heiligen Hallen der Prinzenbar eine Extra-Portion Melancholie ins Gesicht wehen. (dar)


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