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„Freiheit, die ich meine“

Little Steven & The Disciples Of SoulLittle Steven & The Disciples Of Soul sind zurück und ein großformatiges „E N D L I C H“ wert. Und Little Steven & The Disciples Of Soul kommen dafür in die Fabrik am 23. November. Mit „Soulfire“ steht dafür auch ein sehr okayes neues Album bereit. Das macht aber nichts, denn da ist ja auch noch „Freedom No Compromise“ aus 1987. Ein Jahr, das man dem Werk an der einen oder anderen Stelle (und öfter) zwar durchaus anhört. Aber wer wütende Lieder wie „Trail Of Broken Treaties“, „Freedom“, „Bitter Fruit“ oder die restlichen fünf nicht minder engagierten weiteren Tracks hinbekommen wollte, griff halt auch mal auf den herrschenden Zeitgeist zurück. Und der hatte eben ein paar Kilo zu viele Klanggefühle aus Kaltschalen anzubieten.

Asbury Park-Bandana und Weltmusik, dazu die reichhaltige Contenance aus vielen Jahren E-Street-Band formten „Freedom No Compromise“ aber zu einem lauten politischen Statement. Einem, das einerseits bis nach Pretoria hallte, andererseits vor der eigenen Haustüre zu kehren wusste. Für die wenigen überraschten Leser: Hinter „Little Steven“ verbirgt sich nicht nur der große E-Streetler, sondern natürlich auch der begnadete Sopranos- und Lilyhammer-Schauspieler Steven Van Zandt. Ist aber an dem Abend völlig egal. Und ja, das Zitat in der Überschrift stammt u.a. tatsächlich von Peter Maffay und nicht von den Scorpions. (kel)




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