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Bombasterie, Symphonie, Rhapsody!

photo credits: Tim Tronckoe

Helden brauchen Schwerter, um Drachen zu besiegen. Des Weiteren brauchen sie eine breite Leinwand, um ihre epischen Kämpfe in kitschig-morbiden Landschaften in gebührendem Format auszutragen. Außerdem brauchen sie Hollywood-Metal. Als Soundtrack. Hollywood-Metal heißt eigentlich Symphonic- oder Bombast-Metal, aber auch ein Sub-Genre kann noch ein Sub-Sub-Genre vertragen. Hollywood-Metal wird übrigens auch als „Film-Score-Metal“ bezeichnet.

Wir wollten das hier mal ausbreiten, weil wir nicht davon ausgehen, dass das jedem Metalhead geläufig ist. Andererseits kann man sich die Theorie auch schenken und direkt die Boxen aufdrehen: Ladies, and Gents, es geht um Rhapsody. Nicht Luca Turillis Rhapsody oder Rhapsody Of Fire, sondern das Original!

Die Gründerväter des oben genannten Sub-Sub-Genres spielen am 2. März einen Jubiläums-Gig im Gruenspan. Jubiläum, weil „Symphony Of Enchanted Lands„, das zweite Album der Band, 1998 erschien und somit 20. Geburtstag feiert. Dieses Album ist die stilitstische Begründung des Hollywood Metal. Die Show wird also auch – ihr ahnt es – aus der Performance des Albums in voller Länge bestehen.

Die Bandgründung ist ganze 25 Jahre her: 1993 startete der italienische Gitarrist und Komponist Luca Turilli gemeinsam mit Keyboarder Alex Staropoli das Ding. Seitdem, bis zur Auflösung der Band in 2011, haben sie zehn Alben erschaffen und siebenstellige Verkaufszahlen erreicht. Das ist relativ bombastisch. Im Prinzip hat die Band auch nie wirklich aufgehört zu existieren, sondern sich durch Zellteilung in etwas Neues gewandelt. Die beiden Freunde gründeten danach, teils mit Bandmitgliedern, teils neuen Mitmusikern Rhapsody Of Fire (Staropolis Band) und eben Luca Turillis Rhapsody. Nun kommen sie als Rhapsody in Originalbesetzung (!) wieder. Wer hat noch Bock aufs Alte-Zeiten-Abfeiern? (df)


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