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What The Fuck

Und plötzlich ist alles anders. Ist vieles unwichtig, zählen andere Dinge. „Eines Abends, mitten in der Vorproduktion, bekam ich einen Anruf, dass mein Vater verstorben ist.“ The Boxer Rebellion-Sänger Nathan Nicholson war gerade mit seiner Frau und seinem Sohn in London. „Ich nahm den ersten Flug in meine Heimat Maryville in Tennessee.“

Nach einiger Zeit arbeitete die Band weiter. Nicholson: „Es fühlte sich an, als sei ich plötzlich zum Hörer geworden statt der Schreiber der Songs. All die Songs bedeuten mir plötzlich viel mehr als sie es an dem Punkt taten, als ich sie schrieb.“ Gitarrist Andrew Smith erinnert sich: „Statt die Songs zu reduzieren wollten wir die emotionale Ebene nun maximieren. Wir erschufen große, eindringliche, weitläufige Soundlandschaften zu denen wir bisher nie vordrangen als Band. Vor dem Hintergrund, was Nathan bei den Arbeiten zu ‚Ghost Alive‘ durchmachte, erreichten wir als Band eine Dynamik, die wir bisher nie erreichten.“

„Ghost Alive“ ist das sechstes Studioalbum von The Boxer Rebellion und erscheint am 23. März 2018. Doch ein depressives Album soll es trotz der Trauer eben nicht sein. Nicholson: „‚Ghost Alive‘ ist ein Album geworden, in dem ich persönlich unheimlichen Trost finde“. Das Album wäre ohne diesen Verlust nie so geworden. Ich hoffe ganz aufrichtig, dass viele Menschen in der Platte ebenso viel Trost und Liebe finden, wie das bei mir der Fall ist“. Mit „Love Yourself“ und „What The Fuck“ gibt es die ersten Songs schon zu hören.

Live präsentieren wir euch die drei Briten und den einen Amerikaner am 6. März im Knust. (mf)




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