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3 Fragen: Donots

Ganz frisch draußen und ganz schön toll geworden: „Lauter als Bomben“, das zweite deutschsprachige Album der Donots. Ein Album voller Deutschpunk, Indierock und Pop, voll mit Politik und persönlichen Worten. Und bald auch endlich wieder live in Hamburg. Am 21. März spielen sie in der Großen Freiheit 36, den Support machen die ebenfalls sehr tollen Leoniden. Wir haben bei Ingo Donot mal nachgefragt.

Das erste Mal vergisst man nie. Wie sieht es mit dem zweiten Mal aus? War es so schön wie beim ersten Mal?
Ingo Donot: Wir wachsen mit unserer Aufgabe und es macht in der Tat auf „Lauter als Bomben“ alles nochmal mehr Spaß, denn irgendwie fühle ich mich auf der zweiten deutschsprachigen Donots-Platte textlich nochmal sicherer, ruhe ein wenig mehr in mir und kotze den Leuten nicht nur mit Anlauf auf die Schuhe. Das neue Album sagt nicht nur „Nein“, sondern eben auch mal „Ja“. 2018 umarmen wir Leute… und kotzen ihnen dabei auf die Füße, hehe!

Habt ihr Sachen von damals denn jetzt bewusst anders oder vielleicht auch bewusst gleich gemacht?
Ingo Donot: Wo du’s jetzt ansprichst: Das schönste ist, dass wir nicht mal wirklich drüber nachgedacht haben. Wir hatten keinen konzeptionellen Überbau, keine Don’ts – und das bei unserem Bandnamen, tss! – und wenn überhaupt, dann die Prämisse, noch offener mit allen Ideen umzugehen, die wir so in unserem Studio entwickelt haben. Dafür sind Kurt Ebelhäuser als Produzent und Robin Völkert als Engineer auch super Sparrings-Partner gewesen. Das Gefühl eines jeden einzelnen Songs maximieren, die Zweifel, ob man Dinge so machen kann, minimieren.

In Hamburg spielt ihr mit Leoniden. Sucht nur ihr euch euren Support aus oder und wie wichtig sind Vorbands?
Ingo Donot: Wir suchen seit jeher unsere Supportbands selbst aus. Es macht Spaß, wenn es auf Tour auch für uns abwechslungsreich bleibt und die besten Abende sind doch die, wo man neue Leute kennenlernt oder alte Freunde an Bord hat. Das ist die Hälfte der Miete in Sachen Tourleben.

Interview: Mathias Frank
Das vollständige Interview gibt es bei gaesteliste.de