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Album der Woche: Screaming Females

Es ist bereits das siebte Album der Screaming Females aus New Jersey, bestehend aus Marissa Paternoster (Gesang, Gitarre), Mike Abbate (Bass), und Jarrett Dougherty (Schlagzeug), die manch einer von einst kennst, als sie mit Garbage im Studio waren. Und es ist ein ziemlich tolles geworden, “All At Once” ist klasse und vollgepackt mit … Rock N Roll irgendwie. Und noch ein bisschen mehr. Viel mehr.

Schroffer Indierock ist das manchmal, schön mit fuzziger Kante, mit Punk-Momenten, Grunge-Erinnerungen. Und es sind Hits wie  “I’ll Make You Sorry”, “Fantasy Lens” oder – Lieblingslied! –  “Black Moon“. Mördertrack, atemberaubend, wunderschön.

An anderen Stellen haben Screaming Females auch keine Angst vor Pop (“Chamber For Sleep Part One” zum Beispiel) oder drosseln das Ganze komplett, gehen ruhiger, gehen ruhig zu Werke und schenken uns Lieder wie das fast schon zerbrechliche “Dirt” oder das tiefdunkle, sehr reduzierte “Deeply” und überlassen dabei Frau Paternoster das Feld. Und manchmal machen sie auch so ein bisschen was dazwischen und zaubern Lieder wie “Agnes Martin” oder “Glass House.

Alles zusammen ergibt ein intensives, eindringliches 15 Songs starkes Killer-Album (das ihr natürlich beim ebenfalls alles wegkillenden Mailorder eures Vertrauens bestellen könnt). Produziert übrigens von Produzent Matt Bayles (Pearl Jam, Mastodon), mit einem Track mit Brendan Canty von Fugazi als Gast-Trommler und bald in voller Lautstärke in Hamburg, am 30. Mai präsentieren wir euch Screaming Females im Hafenklang. (mf)