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Album der Woche: Editors

Wir schrieben tatsächlich das Jahr 2015, als die wunderbaren Editors ihr bisher, bis heute, letztes Album veröffentlichten. Jetzt schieben sie ihr sechstes nach – und wir küren sie, schon wieder tatsächlich, küren ein Editors-Album erstmals zum: Album der Woche. „Violence“. Ein wunderschönes Album.

Ein Album, das wieder anders als alle zuvor klingt, wie das nun mal ist, bei diesen Editors. Und ein Album, das trotzdem typisch ist, klassischer Editors-Style, hochgradig aufregend und ganz schön vielfältig. Denn gibt es nicht? Was gibt es hier denn alles. Über „Hallelujah (So Low)“ müssen wir nicht reden, der Song wurde verfilmt, der Song ist ein Monster, der wird das Mehr! Theater am 31. März einreißen (wir freuten uns hier).

Aber sonst so? „Violence“. Direkt danach, ein ganz, ganz feiner Elektro-Song, starker Beat, Tom Smith grandios drüber, Monotonie kann so berauschend, so aufregend, so wunderschön sein. Ebenso „Nothingness“, verkopft, dunkel, tanzbar, Editors in den Club. Und wir hinterher. „No Sound But The Wind“ ist eine betörende Klavier-Ballade, „Magazine“ fast schon einfach gut, „Cold“ ein kräftig-poppiger Midtemp-Hit, „Counting Spooks“ eine fast sechsminütige Verneigung vor den 1980er Jahren, „Belong“ ein bedrückender, berauschender Schlusspunkt. Tiefschwarz und doch opulent, riesig, gefährlich. Und wieder: so schön. So ein schönes Album (gibt es hier auf schönstem Vinyl), ein Album der Woche. Tatsächlich. (mf)