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Chor des Monats: April 2018

Es geht der April, es kommt der Mai und aller guten Reviews sind drei. Okay, gut gemeint ist das Gegenteil von gut gereimt, aber eigentlich wollen wir nur sagen: Wir waren vielleicht schonmal mehr in den Clubs unterwegs und der Chor schonmal umfangreicher (und vor allem bildreicher), doch ein paar von uns hatten Spaß. Lest selbst.

***Avatar (4.4. Gruenspan) Dass die Vorband eine Zirkus-Freakshow ist, hat man nicht oft. Hellzapoppin aus Florida sind eine solche, und zwar mit Metal-Soundtrack. Verdammt unterhaltsam und ein super Anheizer! Dann Avatar, die unglaubluch vielschichtige Metal Band, bei denen sich irgendwie alles um den König dreht. Der wurde dann auch in Form des Leadgitarristen auf einem Thron und in voller Robe auf die Bühne getragen und hat den Opener mit einem absoluten Killer-Gitarrensolo begonnen, das den Thronanspruch direkt mal rechtfertigte. Auf diesem Niveau ging es weiter und nach fast zwei Stunden hatte ich eines der wirklich geilsten, perfektesten Metal-Konzerte meines Lebens hinter mir. Die Musik, die Maskerade, der Bühnenhabitus, die Ansagen – ein perfektes Gesamtkunstwerk. (df)

***Nada Surf (12.4. Gruenspan) Die Lieblingsband spielt das Lieblingsalbum, wenn das nicht Weihnachten und Ostern zusammen ist! Und Geburtstag sowieso. Der Sound tat sich zu Beginn zwar etwas schwer, aber es war insgesamt ein einfach großartiges, zweiteiliges Konzert, bei dem sogar Bassist und Trocken-Raucher Daniel Lorca “La pour ça” sang. Im Anschluss an “Let Go” noch lauter Hits und “Neither Heaven Nor Space”. Schluss war wie gewohnt mit “Popular” und “Blankest Year” und ein ausverkauftes Gruenspan wusste wieder genau, warum diese Band die Lieblingsband ist und bleibt. (eh)

*** Panicburg City & Hope Motors (21.4., Astra Stube) Erste Hamburg-Show ever von Panicburg City mit Schnaps auf der Bühne, “Sound Of The Wire” von Armstrong in der Zugabe und ganz viel Liebe, Lust und Leidenschaft (“Sind heute HSV-Fans hier?”), davor die Hope Motors, ein noch immer recht frischer Dreier um Smoke Blows Kentucky an Gitarre und Mikrofon, zu keiner Sekunde geärgert, nicht doch zu Love A gegangen zu sein. (mf)


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