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3 Fragen an: Kafvka

Vor wenigen Wochen veröffentlichten  Kafvka ihr zweites Album „2084“. Siehe und höre auch hier. Danke. Ihr tolles Album. „2084“ ist ein politisches Album einer politischen Band. Die allerdings nicht nur drüber singt, sondern sich auch aktiv einsetzt. So hat KafvkaRapper Jonas mit ein paar Freunden Flüchtlinge willkommen gegründet. „Um Flüchtlingen WG-Zimmer mittlerweile europaweit zu vermitteln“, erzählt Drummer Stephan Ifkovits. „Eine weiterhin sehr wichtige Sache! Wir denken, das zeigt auch ganz gut, dass wir versuchen, unsere Musik mit unserem Alltag und unserem Handeln zu verbinden. Schon im ersten Album ‚Hände Hoch!‘ gab es den Song ‚Lampedusa‘ und auch im neuen Album ‚2084‘ sprechen da Songs wie ‚2018‘ oder ‚Fick dein Volk‘ eine sehr klare Sprache.“

Am 1. Juni spielen Kafvka im Hafenklang. Wir präsentieren die Show, hauen die Tage noch Tickets raus und fragten bei der Band vorab mal kurz nach. Wie oben auch unten: Antworten von  Drummer Stephan Ifkovits.

Rock im Park, Die Toten Hosen-Support, Komplimente von radioeins, jetzt auch noch ein Interview mit uns – läuft grad bei euch. Wie muss es in Zukunft laufen, was muss noch besser laufen?
Wir sind auf jeden Fall schon sehr glücklich mit dem, was wir bislang erreicht haben. Hätte uns das jemand am Anfang gesagt, als wir die Band gegründet haben, hätten wir das nie geglaubt. Das ist zwar so eine Standard-Antwort, aber auf uns trifft sie definitiv zu. Das Wichtigste dabei ist, dass wir Spaß daran haben, Musik zu machen und vor allem die Energie live mit den Leuten zu teilen. Auch die Stimmung in der Band ist sehr gut, was schon mega wichtig ist, wenn man z.B. einen ganzen Tag gemeinsam im Tourbus auf der Autobahn verbringt. Besser laufen kann es immer, vor allem wollen wir einfach weiter möglichst viel live spielen und Spaß mit den Leuten haben, egal ob vor 50 oder 10.000 Leuten!

Kafvka live – was dürfen wir erwarten?
Abriss! Live ist einfach unser Ding, egal wo und egal wie. Selbst Leute, die uns vorher nicht so toll fanden, werden in der Regel nach einem Konzert Fans von uns. Wir denken, die Leute können einfach spüren, dass wir Bock auf der Bühne haben und wir sie mit ins Boot holen wollen, weil schließlich geht es ja um ein gemeinsames Erlebnis, das man nicht vergessen sollte.

In euer Bio steht, dass ihr aus Berlin-Lichtenberg kommt – hätte Berlin nicht gereicht? Und wie ist es so in Berlin-Lichtenberg?
Also da steckt jetzt kein besonders tiefgehender Gedanke dahinter, unser Proberaum ist einfach in Lichtenberg und ein paar aus der Band wohnen auch in dem Kiez. Alles begann also irgendwie in Lichtenberg, das verkündet ja Jonas auch gleich am Anfang vom Song „Klein in der Großstadt“. Vielleicht ist auch der Kontrast einfach interessant, da Lichtenberg mal ’ne Nazi-Hochburg war und die AfD dort glaube ich auch aktuell viele Prozente hat und wir uns ja doch stark gegen diese Idioten positionieren.

Interview: Mathias Frank