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concert-news präsentierte:
Zugezogen Maskulin
23.02.2018 | Uebel & Gefährlich


Setlist: J.Bernhardt
8.4.2018


Setlist: Wolf Alice
1.11.2017


Setlist: The National
21.10.2017


Setlist: Kings Of Convenience
08.05.2017


Setlist: Fenech-Soler
09.03.2017

Setlist: Einstürzende Neubauten
Elbphilharmonie

Setlist: Minor Victories
Markthalle


Setlist: Abay
Reeperbahn Festival


Setlist: Helgen
Hanseplatte


Setlist: Queensrÿche
Gruenspan


Setlist: Rainbrother
Aalhaus


Setlist: Mark Lanegan
Uebel&Gefährlich


Setlist: Editors
Mehr! Theater


Setlist: DMA's
Prinzenbar, 3.11.15


Setlist: Cayucas
Kleiner Donner, 19.9.15


Setlist: Paul Smith
Molotow, 19.9.15


Setlist: The Charlatans
Indra, 04.09.15


Setlist: Marcus Wiebusch
Syltfähre, 23.07.2015


Setlist: Torpus & The Art Directors
Park Fiction, 20.07.2015


Setlist: The Slow Show
Prinzenbar, 25.04.2015


Setlist: Einar Stray
Knust, 24.05.2015


Setlist: Ibeyi
Prinzenbar, 19.04.2015


Setlist: Champs
Prinzenbar, 05.03.15


Setlist: Carl Barât And The Jackals
Molotow, 26.2.15


Setlist: Team Me
Knust, 25.04.2015


Setlist: Gaz Coombes
13.2.2015 | Rock Café


Setlist: Stars
21.1.2015 | Knust


Setlist: Ben Shadow
05.10.2014 | Knust


Setlist: Rhonda
05.10.2014 | Knust


Setlist: Trümmer
22.08.2014 | Hanseplatte


Carnival Youth | Knust

Foto: Doreen Reichmann

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Manic Street Preachers | Große Freiheit 36

Foto: Doreen Reichmann

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The Temperance Movement | Knust

Foto: Stephan Schulz

Ben Caplan | Nochtspeicher

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John Allen | Nochtspeicher

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A Mote of Dust | Kleiner Donner

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The Used | Knust

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Wakey! Wakey! | Knust

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Meadows | Grüner Jäger

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Silversun Pickups | Knust

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Bloc Party | Markthalle

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Daughter | Grünspan

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The Maccabees | Markthalle

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The Posies | Monkeys Music Club

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Ian Fisher| Kukuun

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Coasts | Molotow

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Nada Surf| Mojo

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Ticketverlosung: Marlon Williams

11. April 2018 - 17:43:29 - concert-news präsentiert

Frühlingssonne am Tag und neuseeländisch-laszive Schwermut am Abend. Wir finden das (wie hier schon erwähnt) ist eine gute Kombination. Aus diesem Grund verlosen wir an Euch 2×2 Gästelistenplätze für Marlon Williams am Samstag, den 14. April in der Nochtwache.

Sexy-romantisch-soft-bluesy, so klingt der Endzwanziger, der trotzdem schon ewig Musikerfahrung hat. Begleitet wird er im Vorprogramm von Delaney Davidson. Davidson kommt ebenfalls aus Neuseeland, und ist dort als Songwriter und Gitarrenkünstler, sowie bildender Künstler bekannt. Williams und er haben schon in früheren musikalischen Kontexten zusammen gearbeitet. Es wird ganz sicher ein musikalisch äußerst hochwertiger Abend, der aufgefrischt wird durch die verzückenden Tanzkünste des Marlon Williams, der übrigens auch schon schauspielerte. Schreibt bitte eine E-Mail mit dem Betreff: “Vampir” an verlosung(a)concert-news.de, Teilnahmebedingungen hier. (tk)


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Altes Mädchen

11. April 2018 - 6:00:15 - Albumreview, Knust

Zuerst mal: Dankenswerterweise wird hier „runter zum Fluss“ nicht auf irgendwas mit „weitergehen muss“ gereimt. Was gleichwohl nicht bedeutet, dass sich die knackapfelreifen Staring Girl aus Hamburg und Kiel der Zukunft gegenüber abgewandt zeigen würden. Ach, ein bisschen skeptisch vielleicht mitunter. Doch auch mit geschärftem Besteckkasten ausgestattet. Wie gut. Zweitens: „In einem Bild“ wäre unser Album der Woche geworden, wenn nicht der Konzert-Termin im Knust am 15. April fünf Tage vor Album-Veröffentlichung läge. Wir sind aber auch engstirnig.

Und apropos engstirnig: Wer es sich in der knapp bemessenen Nische zwischen zu Knyphausen und Frevert wohlig ungemütlich macht, benötigt beispielsweise zwölf gute Argumente. Dazu vielleicht einen gewissen Hang zur guten Abgehangenheit, wie sie ein geräucherter, fettarmer Landschinken trägt. Denn „In einem Bild“ wurde bereits 2016 produziert. Drinnendraußen an der rauen Nordsee, was man insbesondere in genau dem Lied zu spüren bekommt, das allem hier seinen Rahmen gab. Konkret in Staring Girls eigenen Worten vom rettenden Ufer: „Gibt es ein Glück ohne Ränder, wenn man sich von Linien löst?“. Ach, freie Linien. Wege. Perspektivwechsel, Roadmovie oder Spaziergang neben dem Asphalt auf steinigem Grund. Klick, klack. Deine Spuren im Sand.

Im herrlich unprätentiös ausgestalteten 32-seitigen-Booklet begleiten übrigens Bilder (!) des Kieler Fotografen Victor Kataev die luftigen und gut lesbar abgedruckten Texte. Dass Staring Girl darauf niemals in den gefühligen Besserwisser-Modus abrutschen, ist einen der vielen gefühlten Extrapunkte wert. Gleiches gilt für die angenehm zurückhaltende Songwriter-Performance von Sänger Stefan Nibben. Wenn „In einem Bild“ dann mit dem Zitat „Wir können jetzt einfach nur rumstehen und in den Himmel sehen. Und irgendwann wird das Krumme Kreis und Schwarz zu Weiß“ endet, scheint ein Stück weit alles gesagt. Nur über die Summe aller bezaubernden Motive ließe sich noch individuell verhandeln. (kel)



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Kuschelkunst.

10. April 2018 - 11:16:48 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Nochtwache

Heute Abend.  Dessa spielt in der Nochtwache (siehe auch hier). Das heißt: große Unterhaltung im kleinen Club, Pop trifft Rap, eine Künstlerin, die diese Bezeichnung verdient. Und die auch live kann. Siehe hier, wie gut ist das denn bitte? Und wie gut wird das. Gerade in der Nochtwache, das könnte passen, das passt, das wird kuschelig. Aber nicht nur. Sondern: groß.

Den Support macht Matthew Santos, ein Singer/Songwriter aus Chicago, den manch einer sicher durch seine „Superstar“-Zusammenarbeit mit Lupe Fiasco kennt, der aber auch ganz anders kann. So zum Beispiel. Und danach: Dessa. Hin! (ptk)




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Ticketverlosung: Kadebostany

10. April 2018 - 0:36:34 - Knust, Verlosungen

Gerade erst sprachen wir von Veronica Fusaro und ihrer EP “Ice Cold”, genau hier. “Am 18. April eröffnet sie für Kadebostany im Knust.” stand da unter anderem. Jetzt reden wir über den Headliner. Kadebostany. Am 16. März erschien das neue Album “Monumental”. Und das ist ganz schön spannend. Pop vielleicht nicht in allen, aber reichlich Facetten.

Es gibt elektronische Pop-Geschichten wie “Rising Empire”, es gibt Streicher, Gitarren, Bläser und orientalische Momente (“Kill The Noise”), es gibt opulente, ja fast monumentale Lieder (und manchmal auch kurz vor zu viel, ein Lied wie “I Still Believe” ist ein  bisschen zu viel James Bond),  es gibt die reduzierten, akustischen, intimen Kadebostany,  es gibt auch ziemlich coole, verspielte, atmosphärische Songs (“Time Bomb” ist ein Hit!), es gibt viel Gutes und nur wenig weniger Gutes. Und: Es gibt es etwas zu gewinnen.

2×2 Tickets nämlich. Für die Show von Kadebostany und Veronica Fusaro am 18. April im Knust. Und das geht so: Ihr schickt uns eine Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff “Monument, mal!”” an verlosung(at)concert-news.de und checkt vorab die Teilnahmebedingungen,wir losen noch diese Woche aus. (ptk)




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Ich will so bleiben wie ich will

9. April 2018 - 14:13:37 - concert-news präsentiert, Nochtwache

Party-Boy, Vampir oder Indie-Musiker mit soft-bluesiger oder Falsettstimme? Marlon Williams kann alles sein, wenn er will. Er sang im Kirchenchor und hat sich mit Country ausprobiert. Mit diversen Begleitbands musiziert er seit Teenagerzeiten, und 2015 hat er sein erstes Solo-Album veröffentlicht.

Im Februar erschien sein zweites Album “Make Way For Love”, mit dem er nun wieder nach Hamburg kommt. Eine Trennung kann einen Kreativitätsschub folgen lassen. Selbstreflektion und Schmerz verhalfen so Herrn Williams zu elf wunderbar bluesig-dreamy, manchmal schrammeligen Songs. Wer seine ehemalige Liebste dazu bringt, doch noch einen Song auf dem Album mitzusingen, kann kein schlechter Mensch sein, zu hören in “Nobody Gets What They Want Any More”. Die oben genannte Hymne zum Vampirleben zeugt zudem von ausreichend Selbstkritik und Humor und kommt groovy-gruselig daher. Wir freuen uns, euch diesen Neuseeländer am Samstag, den 14. April in der Nochtwache zu präsentieren. (tk)




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Ticketverlosung: Black Foxxes

9. April 2018 - 6:00:46 - concert-news präsentiert, Headcrash, Konzert-Tipps, Verlosungen

Einfach ein neues Album? Nein. Wir nannten “Reidi” das “neue Super-Album der Black Foxxes. Pflichtkauf, Über-Kracher, sensationelle Scheibe. Fakt.Genau hier. Und schrieben weiter: “Es ist ein opulentes Indierock-Manifest, ein epochales Pop-Album, ist Emo – und gleichzeitig so kaputt, dreckig, wütend, verrückt und wild.” Einer dieser grandiosen Songs: “Joy“. Von Anfang bis Ende pure Spielfreude, aggressiv und einfach mal derbe – und obendrauf frisch verfilmt.

Am 13. April spielen Black Foxxes im Headcrash. Wir präsentieren euch die Show und verlosen 2×2 Tickets. Schickt uns einfach eine Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff “Ich bin ein Rudeltier” an verlosung(at)concert-news.de, checkt vorab die Teilnahmebedingungen,wir losen Mittwoch aus. (mf)




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ListenHamburg im April – die zweite Hälfte

8. April 2018 - 12:00:43 - concert-news präsentiert, Häkken, Konzert-Tipps, Nochtwache

Der Winter ist endlich vorbei und bevor die Festivals starten, geht die Konzertsaison noch mal richtig in die Vollen! ListenHamburg bringt uns dazu noch drei weitere ziemlich gute Konzerte in die Stadt:

Am 18. April wird es schönsten Indiepop von Meadows in der Nochtwache geben, dessen Konzert letztes Jahr leider abgesagt werden musste, aber nun ist der Nachholtermin endlich gekommen! Der Schwede hat sich schon durch unzähliche Wohnzimmer hierzulande und auf der Welt gesungen und man hört nur Gutes, über ihn und sowieso über seine Musik. Bekannt wurde er wohl auch durch die netflix-Serie “Töte Mädchen lügen nicht”, in der in Folge 3 der 1. Staffel sein Song “The Only Boy Awake” gespielt wurde.

Am 20. April darf man sich auf anspruchsvollen Pop von This Is The Kit im Häkken freuen, welche keine geringeren als The National zu ihren Fans zählen darf und ihr neues Album “Moonshine Freeze” dabei haben wird.

Zu guter letzt kommt noch Henry Green mit seinem sanften Elektropop am 25. April ebenfalls in die Nochtwache. Noch nicht mal Mitte 20 aber schon ganz schön weit vorne: Hat doch sein Cover von MGMTs “Electric Feel” vor ein paar Jahren (zurecht) ziemlichen Erfolg gehabt.

Wir dürfen gespannt sein, ob Green “seinen Hit” auch live präsentieren wird! (eh)




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Morcheeba

8. April 2018 - 6:00:02 - concert-news präsentiert, Docks (D-Club), Konzert-Tipps, Tickets

Am 1. Juni wird nun endlich endlich das inzwischen neunte Studioalbum der Band Morcheeba veröffentlicht. Nach einigem Hin und Her in den letzten Jahren, was die Bandbesetzung angeht, bleibt es nun bei zwei der drei Gründungsmitglieder. Paul Godfrey und Skye Ross, zuletzt waren sie 2016 als Skye & Ross in Hamburg.

Den Namen Morcheeba  haben sie sich nun zurück erkämpft. Vielleicht etwas gewagt ein Album “Blaze Away” zu nennen, andererseits wird vermutlich genau das mit unseren Herzen passieren, wenn die Engländer am 8. Mai im Docks auftreten. Wir werden den Abend präsentieren und locken Euch schon mal mit der einzigen Single, die bis jetzt vom kommenden Album veröffentlicht wurde. Was Euch weiterhin erwartet, demnächst an diesem Ort. (tk)

 


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Da wird die Katze in der Wiege verrückt: Ugly Kid Joe!

7. April 2018 - 6:00:58 - Konzert-Tipps

Wenn jetzt jeder von euch, der “Die gibts noch?” denkt (oder schreit), einen Euro an einen wohltätigen Zweck spendet, wird die Welt ganz schnell zum besseren Ort. Ugly Kid Joe sind nun wirklich nicht durch Hyper-Aktivität aufgefallen, während den letzten zweieinhalb Jahrzehnten. Kein Wunder, denn es gibt sie nicht NOCH, sondern WIEDER. Manchem Musikhörer mag der Bandname vielleicht sogar aus dem aktiven Wortschatz entglitten sein. Aber ehrlich, “Cats In The Cradle” könnt ihr doch sofort alle wieder mitsingen, oder? Dieser Ohwurm bleibt jetzt auch bis zum Abendessen, selbst ohne dass wir den Song hier posten. Gern geschehen.

weiter…


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Ticketverlosung: Nada Surf

6. April 2018 - 12:00:24 - concert-news präsentiert, Gruenspan, Konzert-Tipps, Verlosungen

Neulich in Chicago. Nada Surf machen mit ihrer Let Go 15th Anniversary Tour Station – und spielen satte 31 Songs. In New York auch, in Washington ebenso. Davor in Spanien: 24. In Frankreich: 24. Zumindest in Dijon. Paris bekam wieder 31 Lieder.

Worauf wir hinaus wollen: Wenn Nada Surf  am 12. April “An Evening with Nada Surf Celebrating the 15th Anniversary of ‘Let Go’”, live im Gruenspan zelebrieren, dann wird das großartig. Außergewöhnlich, besonders, wunderbar. Siehe auch hier und hier und besser auch hier.

Wir präsentieren euch die Show vonNada Surf  am 12. April im Gruenspan. Und verlosen 2×2 Tickets. Mitmachen geht wie immer mächtig einfach: Schickt uns einfach eine Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff “Nada na klar Surf” an verlosung(at)concert-news.de (Teilnahmebedingungen). Und schon am Montag wird gelost. Schönes Wochenende! (mf)


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Album der Woche: Sly & Robbie meet Nils Petter Molvaer

6. April 2018 - 6:00:25 - Album der Woche

Drechseln wir das hier mal von Seiten Nils Petter Molvaers auf zunächst: „Khmer“ war 1998 nicht gerade von ausreichend durchjazzter Elektro-Wärme auf Albumlänge durchzogen. Trug aber irgendwie trotzdem Hoffnung und war im Genremix mindestens wegweisend bis heute. Darauf folgte mit „Solid Ether“ ein Langspieler, mit dem der geniale norwegische Jazz-Trompeter und Produzent Molvaer die Minustemperaturen außerhalb aller gefühlt messbaren Bereiche ansiedelte. Blutige Finger durch scharfe Kanten, Schmerz und für den Moment alles zur Satzsäule erstarrt. Das alles im Hinterkopf behalten, liegt daher kaum etwas in noch weiterer Ferne, als der nächste Gedanke: Ein Nils Petter Molvaer und seine musikalischen Gefilde könnten mit den jamaikanischen Riddims derer zu Sly & Robbie fusionieren. Tun sie aber doch. Und wie.

Willkommen auf „Nordub“ feat. Eivind Aarset an den Gitarren und Vladislav Delay an diverser Elektronik. „Nordub“ verzichtet auf klare Grenzziehungen und zu tief einschneidende Momente. Von Metaphern, die nun kurzgeschlossene Eisschränke an Sandstränden Funken schlagen lassen, kann an dieser Stelle ebenso abgesehen werden. Denn insgesamt ist „Nordub“ eine versöhnliche und nicht minder spannende aber immer unaufgeregte Verbrüderung zweier Welten geworden. Eine, die zwischen Skandinavien und der Karibik jedes denkbare Klischee einfach außen vorlässt. Man kennt sich eben schon seit 2014, befindet sich, so scheiße banal das klingt, im bestmöglichen gemeinsamen Flow und treibt dennoch nicht einfach so vor sich hin. „Nordub“ mäandert, legt an und wieder ab, gewährt Zeit für Einsteiger, nimmt sich selbst nicht ernster als notwendig und verliert auf ganzer Strecke natürlich kein einziges Wort. Mit einem Wort: Stark. Und aus der Mitte entspringt ein Guss. (kel)



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Interview: Kat Frankie

5. April 2018 - 6:00:30 - 3 Fragen, Interview, Mojo Club

Bad Behaviour” – eine unverschämt geniale Platte, die jegliche feste Mauern mit Mut zur Veränderung sprengt und damit unlängst unser Album der Woche war.

Nicht zuletzt lernte  Kat Frankie, durch keinen geringeren als Olli Schulz, dass es in der Musik keine Regeln gibt. Zuvor ließ sie ihn jedoch zappeln! Wie es sich anfühlt als starke Frontfrau bewusst in den Hintergrund zu treten und warum der Sprung zur neuen Platte so groß ist, das verriet uns Kat Frankie vor ihrer ausverkauften Show im Mojo Club.

Wer trotz Hochverlegung kein Ticket mehr ergattern konnte, der merke sich das Elbjazz am 2. Juni.

Detailverliebt kombinierst du auf deiner neuen Platte sämtliche Genre. Wie sehr steckt die ehemalige Designerin auch in der Musik in dir? Gibt es da Parallelen?
Jein. Ich denke nicht daran was für ein Song entstehen soll, sondern überlege mir immer erstmal ein Konzept und wie ich es kommunizieren möchte. So beginnt man auch im Design, auf eine Idee folgt die Frage, welche Form diese annehmen soll.

Bad Behaviour ist nicht nur sehr anstößig und kritisch, sondern erinnert wenig an die frühere Kat Frankie. Wie ist diese enorme Weiterentwicklung entstanden?
Doch doch, die erkennt man wieder. Vielleicht wirkt es wie ein großer Schritt, aber das ist er eigentlich gar nicht. In den letzten Jahren habe ich mich anderen Projekten zugewendet und wenig eigene Musik heraus gebracht, sodass niemand diese Weiterentwicklung gesehen hat. Hätte ich dazwischen eine andere Platte raus gebracht und dann Bad Behaviour, wäre der Unterschied nicht so groß.

Bei Olli Schulz, Clueso, aber auch bei Keøma hast du dich eher im Hintergrund gehalten. Inwiefern bist du an den Projekten gewachsen? 
Ich wollte etwas anderes machen. Auf Tour habe ich immer diese dramatischen Lieder performt, deshalb brauchte ich frische Ideen und neue Luft. Für ziemlich viele Jahre arbeitete ich alleine, war immer ganz vorne, aber nie habe ich Musik für andere Leute gespielt. Ich wollte endlich mal mit Leuten kollaborieren und von ihnen neue Dinge lernen. In der Zeit kam Olli auf mich zu und fragte, ob ich akustische Gitarre für ihn spielen würde. Er fragte mich sogar mehrmals, irgendwann habe ich ja gesagt, weil ich eben nie in einer Band war.

Aber warum musste er dich erst mehrmals fragen?
Weil es Olli Schulz war! Wir beide wollten zusammen arbeiten, waren uns aber, wegen dem Timing und so, nicht so sicher, ob es funktionieren würde. Es war nicht nur eine neue Erfahrung für jemanden Gitarre zu spielen, auf deutsch zu singen und auf großen Festivals zu spielen, vor allem musste ich mich fragen, ob ich das überhaupt wollte. Auf der Bühne zu tanzen und einfach Spaß zu haben, war eine total andere Erfahrung. Und ich habe gelernt, in der Musik gibt es keine Regeln. Alles funktioniert besser, wenn man sich selbst treu ist.

Du sagtest einmal, dass es ziemlich einfach ist mit dir zu arbeiten. Kaum vorstellbar, so perfektionistisch wie deine Songs klingen. Wie funktioniert das Zusammenspiel mit so unterschiedlichen Künstlern?
Bei meinen Auftritten bin ich sehr selbstkritisch, weil ich will, dass alles besser ist, weil alles besser sein kann. Wenn ich für jemand anders arbeite, ist es natürlich leichter. Bei Olli Schulz oder Clueso bin ich da um zu helfen. Meine Meinung ist in dem Moment nicht wichtig, weil es ihre Visionen und Wege sind und da denke ich nur daran, eine gute Performance zu machen.

Wie war es für dich mit Clueso auf deutsch zu singen? Die Formation stelle ich mir nochmal um einiges schwieriger vor.
Am Anfang war es schwer. Es gibt diese Zeile “Nichts Schlechtes zu sehen”, die musste ich über 20 Mal aufnehmen, weil die Aussprache so schwer war. Wegen meinem Akzent hatte ich ein bisschen Angst davor, aber gut, dass es geklappt hat.

Lass uns über Sex sprechen: Auf der Platte geht es auch um die Freude am Lieben. Ist Lieben in einer Hauptstadt intensiver oder vielleicht auch etwas verruchter?
Nein, ist es gar nicht. Es gibt auch nur ein paar Songs auf der Platte, wie “Spill”, der sich Sex widmet. Ich wollte immer ein sexy R’n’B Stück, für Leute die kuscheln wollen, schreiben. Früher habe ich auch schon solche Songs geschrieben, aber diese nicht heraus gebracht.

Warum hast du die nicht heraus gebracht?
Ich bin ein bisschen eitel geworden und als junge Singer Songwriterin wollte ich seriös und ernst genommen werden. Das war mir sehr wichtig und deswegen habe ich traurige, dramatische und dynamische Lieder gesungen. Damals habe ich die Sexynes vermisst. Jetzt dachte ich mir, wieso nicht, wir sind ja erwachsen. It feels good, do it.

Immer wieder fällt dein Engagement für eine höhere Frauenquote im Musikbusiness auf. Wie wichtig ist es für dich Protest zu erheben? 
Das ist mir wichtig. Für mich persönlich wäre es cool, wenn mehr Frauen Musik machen würden. Und ich mache, was ich kann, um das zu unterstützen. Andererseits muss ich an meiner eigenen Karriere arbeiten, sodass ich Frauen Jobs geben kann. Mir ist es wichtig Dinge zu sagen und Menschen aufzufordern ihre Stimme zu erheben. Wichtig ist dabei aber eine Balance zu schaffen. Du kannst nicht jeden Tag für irgendwas kämpfen, sondern musst auch was für dich selbst tun. Hinter der Kulisse arbeite ich auch gerne mit Frauen, z.B. bei meiner Plattenfirma, bei Videos und so.

2017 warst du in der Jury von Krach & Getöse. Was hat dich dazu bewegt und worauf hast du dort den Fokus gelegt?
Ich wurde einfach gefragt und fand es interessant, weil es in Hamburg war. In der Berliner Musik Szene bin ich up to date. In Hamburg hingegen gab es viele neue Entdeckungen, auf der Bühne, sowie in der Jury. Ich hatte auch das Gefühl, dass vor allem Künstler aus anderen Städten in die Jury geholt werden, weil diese eher unbefangener an die Künstler ran gehen.

Interview: Tanja Kilian


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Ticketverlosung: Gaz Coombes

4. April 2018 - 6:00:22 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Nochtspeicher, Verlosungen

Die Spannung steigt. die Vorfreude, die Neugier. Was macht er, wie wird es, wie klingt es. Die Show und das Album. Das kommt im Mai, schon am  9. April spielt Gaz Coombes im Nochtspeicher. Und sicher auch neue Songs, sicher keine bis wenige seiner früheren Band Supergrass. Egal? Egal. Denn auch das, was er alleine macht, das macht er gut. Sehr gut. Nach “Deep Pockets” hat der gute Mann mit “Walk The Walk” inzwischen einen weiteren Songs des kommenden Albums veröffentlicht.

Noch mehr Neues gibt es dann am Wochenende. Wir präsentieren euch die Show. Und verlosen 2×2 Tickets. Mitmachen geht so: Schickt uns einfach eine Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff “Supergaz” an verlosung(at)concert-news.de (Teilnahmebedingungen). Wir losen aus. Wie immer. Ga(n)z einfach … (mf)




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Ticketverlosung: Husum Harbour

3. April 2018 - 16:00:38 - Auswärtsspiel, concert-news präsentiert, Verlosungen

Am Samstag (7. & 8. April) ist es schon soweit, der Speicher in Husum öffnet wieder seine Pforten für das Husum Harbour. Wir freuen uns auf ein entspanntes Wochenende bei frühlingshaften Temperaturen mit Meadows, LUEAM, Gary, Lina Maly und Antje Schomaker. Wie wir bereits berichtet haben, wird LUEAM (den kennt ihr noch als Sänger von Findus) erstmals sein Soloprojekt vorstellen, wir sind sehr gespannt. Auch Gary – die Band um Robert Stadlober – spielen ein exklusives Konzert nach vielen Jahren Abstinenz. Meadows wird mit seiner sanften Stimme das Publikum verzaubern und mit Lina Maly und Antje Schomaker sind zwei junge Songwriterinnen im Programm, von denen wir noch viel hören werden, vielleicht auch ein Duett beim Husum Harbour?

Wer sich das nicht entgehen lassen möchte: wir verlosen 2×2 Tickets. Einfach eine Mail mit dem Betreff “Husum verdammt” an verlosung@concert-news.de, Einsendeschluss ist am Freitag um 12 Uhr (Teilnahmebedingungen). Wer kein Losglück hat, ein paar wenige Tickets gibt es noch im Vorverkauf.


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ListenHamburg im April macht was es will

3. April 2018 - 12:00:37 - concert-news präsentiert, Häkken, Konzert-Tipps, Nochtspeicher, Nochtwache, Uebel & Gefährlich

Der April macht was er will! – Nur ein dummer Spruch? Nicht, wenn wir uns anschauen, was uns listenHamburg diesen Montag alles so beschert:

Indiepop von J. Bernardt am 8. April im Nochtspeicher, den wir letzten Herbst schon beim Reeperbahn Festival in der Stadt zu Besuch hatten und der da vielleicht weniger durch Sympathiepunkte aber ganz klar mit tanzbaren Hits mit Ohrwurmcharakter überzeugt hat. Der Frontmann von Balthazar verpackt seine warme Stimme in groovende Beats und Synthies, dabei kann man nur schwer stillhalten.

Melancholische Chansons aus Schweden gibt es bei Sarah Klang am 11. April in der Nochtwache, die in der eher einsamen Kindheit an der finnischen Grenze genug Zeit für alte Filme, Mode und Musik hatte, woraus sich eine beeindruckende Persönlichkeit entwickelte. Klang verarbeitet ihre Traurigkeit in ihrer Musik und ist dabei vor allem eines: Echt. Und in der heutigen Welt der falschen Charaktere in diversen Kanälen des Social Media kann man davon gar nicht genug bekommen.

Am 12. April ist dann eine Band im Uebel & Gefährlich, die man auch als die Antithese des Deutschpop bezeichnet. Yukno machen allerdings schon irgendwie Deutschpop, nur halt nicht den, der tagein tagaus durch das Radio dudelt, sonst diese andere Sorte, die die Spaß macht und dabei aber auch noch wirklich gut ist.

In der zweiten Hälfte des Monats folgen mit Meadows (18. April, Nochtwache), This Is The Kit (20. April, Häkken) und Henry Green (25. April, Nochtwache) noch drei weitere ziemlich sehenswerte Konzerte, doch dazu bald mehr an dieser Stelle. (eh)




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Berlin: Beweg dich!

3. April 2018 - 9:00:53 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Prinzenbar

Kein Bock mehr auf trostloses Dorfleben. Wie er selbst sagt: Da, wo sich nie etwas ändert und der Marktplatz das Zentrum der Welt bildet. Dieser Herr sucht nach Veränderung. FINN will etwas bewegen. Das Übliche eben. Und wo geht Mann mit Gitarre hin? Klar, nach Berlin!

Ob Hamburg nicht die bessere Wahl gewesen wäre, lässt sich leicht heraus finden und zwar am 26. April. In der Prinzenbar präsentieren wir euch den Singer-Songwriter mit seiner ersten Platte “Wie Weit”. Kleine Ausschnitte aus seinem Leben über Verluste und die vielen lauten und leisen Großstadtszenen. Neben den bekannten Songs, wird es aber auch einige unveröffentlichte Werke geben.

Zuvor supportete der Wahlberliner Fil Bo Riva, Faber und die Alex Mofa Gang. Wir dürfen also gespannt sein. (tki)




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Nur für freundliche Leute: Frank Turner

2. April 2018 - 16:00:49 - Konzert-Tipps

Der Engländer mit der Gitarre hat wieder einen neuen Langspieler im Ärmel und eine Welttournee in petto. Bis Frank Turner sich samt seiner Band “The Sleeping Souls” auf den Weg zu uns macht dauert es zwar noch ein paar Monate, aber wir fangen mit dem Vorfreuen an dieser Stelle schonmal an: Am 16. November präsentiert concert-news.de euch die siebte seiner elf Deutschland-Shows in der Sporthalle Hamburg.

Auf Be More Kind, sein siebtes Studioalbum, müsst ihr weitaus kürzer warten. Es erscheint am 4. Mai und man könnte es nach “Positive Songs For Negative People” (2015) als Aufforderung an die negativ Eingestellten zum Freundlichersein verstehen. Von den 13 Songs gibt es außer einem Mini-Snippet der kommenden Single-Auskopplung noch nichts auf die Ohren. Aber Textsicherheit im Back-Catalogue schadet auch nicht, daher vom “Positive Songs …” Album das Lyric-Video zum Rock’n’Roll-Kracher “Get Better”. Mehr zum Thema folgt. (df)




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Ticketverlosung: Of Mice & Men

2. April 2018 - 6:00:54 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Markthalle, Verlosungen

Die Setlist war kacke. Sagt man manchmal. Oder auch: Die Setlist war geil. Doch selten sagt man: Gute Setlist, gern geschehen. Das geht zwar auch nicht nach der Show von  Of Mice & Men am 7. April in der Markthalle (siehe hier). Aber so ein bisschen schon. Denn die Band lässt dich und dich und mich und dich mitentscheiden. Hier. Und gewinnen kann man auch was.

Nicht nur da. Auch hier. Wir verlosen 2×2 Tickets. Für die Show von  Of Mice & Men am 7. April in der Markthalle. Schickt uns einfach eine Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff “Of Mice & Me” an verlosung(at)concert-news.de (Teilnahmebedingungen). Am Mittwoch wird gelost. (mf)




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