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concert-news präsentierte:
Zugezogen Maskulin
23.02.2018 | Uebel & Gefährlich


Setlist: J.Bernhardt
8.4.2018


Setlist: Wolf Alice
1.11.2017


Setlist: The National
21.10.2017


Setlist: Kings Of Convenience
08.05.2017


Setlist: Fenech-Soler
09.03.2017

Setlist: Einstürzende Neubauten
Elbphilharmonie

Setlist: Minor Victories
Markthalle


Setlist: Abay
Reeperbahn Festival


Setlist: Helgen
Hanseplatte


Setlist: Queensrÿche
Gruenspan


Setlist: Rainbrother
Aalhaus


Setlist: Mark Lanegan
Uebel&Gefährlich


Setlist: Editors
Mehr! Theater


Setlist: DMA's
Prinzenbar, 3.11.15


Setlist: Cayucas
Kleiner Donner, 19.9.15


Setlist: Paul Smith
Molotow, 19.9.15


Setlist: The Charlatans
Indra, 04.09.15


Setlist: Marcus Wiebusch
Syltfähre, 23.07.2015


Setlist: Torpus & The Art Directors
Park Fiction, 20.07.2015


Setlist: The Slow Show
Prinzenbar, 25.04.2015


Setlist: Einar Stray
Knust, 24.05.2015


Setlist: Ibeyi
Prinzenbar, 19.04.2015


Setlist: Champs
Prinzenbar, 05.03.15


Setlist: Carl Barât And The Jackals
Molotow, 26.2.15


Setlist: Team Me
Knust, 25.04.2015


Setlist: Gaz Coombes
13.2.2015 | Rock Café


Setlist: Stars
21.1.2015 | Knust


Setlist: Ben Shadow
05.10.2014 | Knust


Setlist: Rhonda
05.10.2014 | Knust


Setlist: Trümmer
22.08.2014 | Hanseplatte


Carnival Youth | Knust

Foto: Doreen Reichmann

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Manic Street Preachers | Große Freiheit 36

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The Temperance Movement | Knust

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Ben Caplan | Nochtspeicher

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John Allen | Nochtspeicher

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A Mote of Dust | Kleiner Donner

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The Used | Knust

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Wakey! Wakey! | Knust

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Meadows | Grüner Jäger

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Silversun Pickups | Knust

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Bloc Party | Markthalle

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Daughter | Grünspan

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The Maccabees | Markthalle

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The Posies | Monkeys Music Club

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Ian Fisher| Kukuun

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Coasts | Molotow

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Nada Surf| Mojo

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Ex und Thrash

30. Juni 2018 - 6:00:34 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Logo

Puh. Mit dem Überblick ist es bei Exodus nicht so einfach. Gegründet, aufgelöst, wieder vereint. Noch mal getrennt, noch mal wieder gekommen. Und dann immer schön im Wechsel mit den Sängern Paul Baloff und Steve „Zetro“ Souza. Dazu mal mit John Tempesta (Testament) am Schlagzeug, mal mit Paul Bostaph von Slayer, am Anfang obendrauf mit einem gewissen Kirk Hammet an der Gitarre, später auch mal mit Lee Altus (Die Krupps) – und würden wir von Fußball reden: Wie soll man sich da einspielen?

Am Ende sind Exodus trotzdem zur Legende geworden, zu Thrashmeistern, zur Kultband. Nur eben nicht so groß wie diese Metallica, diese Slayer, diese Anthrax. Schade für die Band, sicherlich auch unverdient, aber mit dem netten Nebeneffekt, dass die Bay Area-Thrasher am 11. Juli im kuscheligen Logo zu erleben sind. (mf)

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Album der Woche: Jazzanova

29. Juni 2018 - 6:00:29 - Album der Woche, Mojo Club

Crazy Achtziger-Lovers, ein ganz kurzer Faithless-Späteneunziger-Gedächtnismoment, Kate Bushs fiktive Enkelin erlebt den ersten Downbeat ihres Lebens und viele Regentropfen vereinigen sich in Superzeitlupe mit einem schweren, trägen Fluss. Und das sind nur ein paar wenige Ausschnitte aus den ersten zehn von knapp über fünfzig „The Pool“-Weltklasseminuten von Jazzanova. Exakt. Die. Jazzanova. Produktionsbüro und Plattenlegerhochschulabsolventen. Plus Oddisee, plus Rachel Sermanni, plus Pete Josef, KPTN, Noah Slee, David Lemaitre, Jamie Cullum, Charlotte OC, Olivier St. Louis, Paul Randolph, Edward Vanzet und Ben Westbeech. Puh(l).

Ergibt in der bis zur Perfektion hintereinanderweg arrangierten Gesamtsumme immer wieder sinnbefreit lächelnden Stoff mit teurer Gin Tonic-Tinktur unter dem Zungenboden, soulsynthetische Taktungen, gleißenden Hip und unbeschwerten Hop. In einer Coolness, die derart weit über der eigenen Lebensmitte nichts und niemandem etwas anhaben kann. Nicht einmal der Gemütstiefe von Jamie Cullum am ureigenen Hausinstrument, dessen Zwischenzeitenspiel „The Pool“ fast zum Stillstand kommen lässt. Und weil „The Pool“ u.a. so herrliche Erinnerungen weckt an Zeiten, da Arrested Development, The Disposable Heroes Of Hiphoprisy und viele andere seelenschwere Leichtgewichte schon frühmorgens wieder an der Kaffeemaschine standen. Nach der eben erst durchschwitzten Nacht natürlich. Restliche Fantasien überlassen wir euch und Jazzanova: Am 27. September live im Mojo Club – und ab sofort bei Finest Vinyl.(kel)

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Knock-Out im Bunker

28. Juni 2018 - 6:00:43 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Terrace Hill, Tickets

Zurück aus der temporären Wahlheimat Los Angeles, ist Miles Kane wieder auf britischem Boden gelandet. Zurück zu den Wurzeln und zurück zum Solopfad. Fünf Jahre nach seinem letzten Soloalbum hat er nun mit Unterstützung von Jamie T sein drittes Werk erschaffen. In der Zwischenzeit war er fleißig mit den Last Shadow Puppets und den Arctic Monkeys.

„Coup de Grace“ erscheint am 10. August. Der Titel ist ein Begriff aus dem Wrestling, der eine „Technik“ zum K.O. beschreibt. Kane als bekennender Wrestling-Fan hat gut gewählt, denn eine Trennung lässt meistens einen im knock-out zurück. Eine Trennung bot Miles Kane unter anderem das Material für das Album. Die ersten beiden veröffentlichten Singles „Loaded“ und der Titelsong „Coup de Grace“ machen das auch in den Lyrics deutlich, Kane selbst sagt, er verwendete in den Versen so viele Worte wie sonst nicht. Nicht nur musikalisch ein beat-indie-grooviger Genuss, sondern auch für die, die genauer hinhören. Live sehen wir Miles Kane dann am 6. Oktober im Terrace Hill, wir präsentieren den Abend und freuen uns Euch bald mehr zum Album zu berichten. (tk)

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30 Jahre Samiam? Logo!

26. Juni 2018 - 6:00:28 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Logo

Ihr letztes Album? Heißt „Trips“ und erschien 2011. Doch weg vom Fenster sind Samiam noch lange nicht. Sie machen jetzt zum Beispiel in Socken, spielen mit Green Day geheime Cover-Shows – und gehen auf Tour, um ihr 30-jähriges Bestehen zu feiern. Am 9. Oktober präsentieren wir euch Samiam  im Logo. Bäm!

30 Jahre Punkrock also, Melodie, Indie und Emo. Mit Pausen, aber scheiß drauf,  Jason Beebout, Sergie Loobkoff, Sean Kennerly, Colin Brooks und Chad Darby sind und bleiben: Helden. Sagen wir, sagt auch Ingo Donot. Und zwar so:

Grandiose Alben wie „Clumsy“, „You’re Freaking Me Out“ oder „Astray“ ziehen ihr Mojo auch Jahre nach ihrem Release noch aus genial poppiger Melancholie, famos schmachtenden Vocals mit Rotwein-Fahne, rumpeligem Punkrock-Drive und sympathischer Indie-Geste. Dazu kommt gelebte Teenage Angst, die mit einem großen Schluck Liquor Store Romantik in den Texten runtergespült wird. 

Wäre diese Welt gerecht, dann würden Samiam auf einem Thron aus Awards sitzen und sich von diversen sogenannten Poppunk-Legenden die Füße massieren lassen. Stattdessen hockt das heutige Quintett lieber auf dem Bordstein vor den Lieblingsclubs dieser Milchstraße bei bester Bierbüchsen-Bodenständigkeit.

Na da setzen wir uns zu. Am 9. Oktober vor dem Logo … (mf)

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Spielen bis zum Unfallen.

25. Juni 2018 - 6:00:32 - Konzert-Tipps, Molotow

Für ihr „Accelerate“-Video haben sich Pabst aus Berlin einen, sagen wir mal, gewissen „Automatismus“ einfallen lassen. Und es benötigt schon viel Fantasie, an ein Maximum von Unversehrtheit bei den unmittelbar Beteiligten zu glauben. In jedem Fall sind jetzt aber alle wach und können sich im ausgesprochenen Wohlbefinden in die Ergüsse aus dem zeitgenössisch aufgemotzten Sixties-Psychedelic-Rock ergeben. Hier!

„Exciter“, „Skinwalker“ und „Vagabondage“ aus 2017 und 2018 definieren sich über Schlagzeug, Bass und Gitarre als Grundsetting. Ihr Bandname Pabst kam fast von alleine aus der Bierdose („Pabst Brewer“) geflossen. Solche Rahmen stecken ja auch schon einige Koordinaten fast wie von selbst ab. Und wer im NoisIv-Interview vom Frühjahr dieses Jahres angibt, dass die prägendsten persönlichen Konzerterlebnisse solche wie Brant Bjork, The Mars Volta und Tame Impala waren, kann kein so schlechter Mensch sein. Extrapunkte für das B-Movie-Artwork. Pabst: 13. September im Molotow. (kel)

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Bäm.

24. Juni 2018 - 6:00:00 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Uebel & Gefährlich

Zu jung. Zu alt. Was auch immer. Sie haben es getan. Und ein eigenes Label gegründet. Schmutzki sind jetzt ihre eigenen Chefs. Und nennen das Ganze BÄM Records.

Als erste Veröffentlichung steht das neue Album der Band an, am 14. September erscheint „Mehr Rotz als Verstand„. Und wenn man, und nichts anderes sollte man tun, den ersten Song daraus zum Maßstab nimmt, dürfte das eine ziemlich schöne Sachen werden. Die erste Single „Zu jung“, siehe oben, macht nämlich mal mächtig Laune. Hier läuft das Video.

Und Laune dürfte auch die Show machen, am 19. Oktober präsentieren wir euch Schmutzki im Uebel & Gefährlich. (mf)

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Dresden meets Italy

23. Juni 2018 - 6:00:57 - Konzert-Tipps, MS Stubniz

Auf der einen Seite: Asche, Lava, unerwartete Eruptionen. Auf der anderen Seite: Frische, Intensität, Persönlichkeit. Was ÄTNA aus Dresden mit ihrer vulkanischen Namensvetterin aus Italien allerdings gemeinsam haben: Es ist ganz schön beeindruckend, sie aus nächster Nähe zu erleben.

Das Duo, bestehend aus Sängerin Inéz und Schlagzeuger Demian, hat sich mehr oder weniger dem Pop verschrieben – und dennoch wird diese Bezeichnung der Musik der beiden nicht wirklich gerecht. Denn ÄTNA picken sich aus allen möglichen Genres ihre ganz persönlichen Rosinen heraus und basteln daraus ihren ganz speziellen Sound. Mal wird sich an soften Pianoklängen à la James Blake bedient, dann wiederum geht es in Songs wie „Shut Your Mouth“ eher kraftvoll und percussionslastig vorwärts wie man es noch ganz frisch von Eurovion Song Contest-Gewinnerin Netta im Ohr hat. Das ist das Schöne und Besondere am Sound von ÄTNA : Er kann alles, muss nichts und macht vieles.

Wer Lust hat, sich von der Vielfalt des Duos live mitreißen zu lassen, hat im Herbst die Gelegenheit dazu. Denn im September erscheint das Album „La famiglia“ und am 25. Oktober spielen ÄTNA  im Rahmen der Record Release Tour live auf der MS Stubnitz. Ein Besuch, der sich definitiv lohnt. (mu)

 

 

 

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Album der Woche: The Orb

22. Juni 2018 - 6:00:43 - Album der Woche

Runde 30 Jahre gibt es The Orb nun schon. Doch alt? Klingt nach Klischee, aber alt klingen sie auf „No Sounds Are Out Of Bounds“ echt nicht. Dieser Alex Patersons und sein Kumpel Thomas Fehlmann. Und all die anderen, die hier mitmachen. Youth von Killing Joke zum Beispiel oder Guy Pratt von Pink Floyd, Brian-Bruder Roger Eno, Hollie Cook von The Slits, Brother Culture, Jah Wobble von Public Image Ltd. (PiL) und ein paar mehr. Warum?

„Ich wollte mit mehr Musikern und mehr Stimmen zusammenarbeiten – ähnlich wie bei unserem allerersten Album von 1991, „The Orb´s Adventures Beyond The Ultraworld“. Thomas und ich haben zwei gradlinige Techno-Alben für Kompakt aufgenommen und ich liebe sie. Dieses Mal wollte ich aber meine Palette erweitern und Elemente hinzufügen, die die Leute auf die Folter spannen und auch ein wenig verwirren. Dieses Album klingt weniger Deutsch als die beiden Vorgänger, sondern eher Britisch. Deshalb erscheint es auch auf einem englischen Label. Dabei stammen die Musik und die Musiker aber aus der ganzen Welt – und von anderen Planeten“, erinnert sich Alex Patersons.

Doch verwirrt „No Sounds Are Out Of Bounds“ denn nun wirklich? Nein, eigentlich nicht. Es gefällt einfach. Und das außerordentlich. Denn The Orb zocken sich durch ein rundes Dutzend starker Elektro-Tracks. Tracks zwischen Dub und Ambient, House und Pop, mit Hip Hop-Momenten und Spoken Words-Einspielern, mit Klavier und Streichern, chillig und kraftvoll, atmosphärisch (Alter: („Wish I Had a Pretty Dog“!), düster, tanzbar. Vielfältig also, frisch, bunt, spannend. Ohne Ende gut.

Da fällt es schwer, weitere Highlights heraus zu picken, weitere neben „Wish I Had A Pretty Dog“. Versuchen wir es trotzdem. Und entscheiden uns für das 90er-dancige „Rush Hill Road“, das ebenfalls oldschoolige, hiphoppige und vor allem monsterbassige „Wolfbane“ mit seinem Beastie Boys-Touch (ohne nach den Beastie Boys zu klingen) und das verkopft-chillige, sehr reduzierte „Isle Of Horns“. Ohne damit dem soulig-schmachtenden „Doughnuts Forever“ zu Nahe treten zu wollen, dem Opener „The End Of The End“ (was machen eigentlich Faithless so?) oder dem clubbigen „Pillow Fight“. Oder allen anderen. Hey, ist echt nicht persönlich gemeint. Persönlich dagegen der Tipp: Kauft euch das neue Album von The Orb und kauft es bei den stetig tanzenden Menschen von Finest Vinyl. Saugutes Album! (mf)

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Der Wahnsinn geht weiter

21. Juni 2018 - 6:00:56 - Konzert-Tipps, Molotow

Die sind so gut. Waren sie und bleiben sie. Und wenn man ihnen glaubt, sind sie jetzt sogar noch besser. The Dirty Nil-Sänger und Gitarrist Luke Bentham nämlich sagt: „Ich denke, die Erfahrung, mit Bands wie Against Me zu spielen, die eine richtige Rock-Show veranstalten können – und zu sehen, was in einem großen Raum funktioniert, hat sich definitiv in die Art und Weise eingeschlichen, wie wir über Songs denken und wie man kraftvoll klingt. Viele Male, wenn man blitzkrieg-schnell spielt, klingt es in einem Club fantastisch. Aber wenn du in einem riesigen Raum mit einem Toningenieur spielst, der dich noch nie zuvor gesehen hat, kann es ein Würfelspiel sein.

Doch echt jetzt? Geht das? Denn wenn man kurz zurück blickt, dann mag man sich das kaum vorstellen. Vor rund zwei Jahren erschien das erste Album von The Dirty Nil und wir schrieben komplett begeistert: „Was zur Hölle ist denn das? Wer ist das und was soll das? Sicher ist nur: Album der Woche, keine Diskussion. Weil The Dirty Nil hier all das machen, wofür wir Musik so lieben. Sie fallen auf und aus der Reihe, sie spielen Altes, machen es besser und damit Neues, sie reißen mit und das machen sie mit Leidenschaft, sie machen Spaß und sie beschäftigen, sie nerven und werden trotzdem nicht langweilig, sie zeigen uns den Mittelfinger, lachen uns an und aus, treten uns und umarmen uns. Und nach 26 Minuten sitzt man da und überlegt, was das wohl gerade war.

Aber gut, lassen wir sie mal machen. Am 14. September erscheint das neue Album „Master Volume“ – und mit „Bathed In Light“ gibt es schon den ersten Song daraus. Ein neues Monster, ein riesiger Brocken, ein nächster Wahnsinn von Song. Doch ein Song? Macht noch kein Album. Also los, The Dirty Nil, zeigt es uns! Erst auf dem Album, dann live: 20. Juli | Molotow (mf)

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Asking Alexandria? Blessthefall!

20. Juni 2018 - 6:00:14 - concert-news präsentiert, Markthalle

Sie selbst sind ganz begeistert, posten auf Facebook: „‚Alone In A Room‘ is one of our favourite songs we’ve ever written … and the long awaited prequel to “Into the Fire”! The story continues ladies and gentlemen, thank you all so much for helping our new album continue to grow into what we feel is our most exciting and daring record to date!Hier läuft das Video.

Und wir sind auch ganz begeistert, dauert es doch nicht mehr lange, bis Asking Alexandria am 26. Juni ihre exklusive Clubshow in der Markthalle spielen (sonst sind sie diesen Sommer nur bei Rock Am Ring und Rock Im Park sowie auf dem Vainstream zu sehen). Siehe auch hier.

Und sei bitte pünktlich. Dann siehst du viel. Die Vorbands Bury Tommorow, Blessthefall und Any Given Day machen das Ganze fast zum eigenen Festival. Mit dem Highlight: Blessthefall. Weil deren aktuelles Album „Hard Feelings“ ein ebensolches ist. Ein Highlight. Der Kollege von gaesteliste.de schreibt zum Beispiel:

Metalcore. Post-Hardcore. Screamo. Scheißegal. Blessthefall veröffentlichen mit „Hard Feelings“ das nächste großartige neue Album. Denn wie schon auf „Hollow Bodies“ stimmt die Mischung aus hart und weich, aus geschrien, gegrunzt und gesungen, aus Metal und Core und Emo und Pop und erneut wird das volle Brett Eingängig- und Erhabenheit aufgefahren, fabrizieren die von Fearless zu bei Rise Records gewechselten Scottsdaler große Kunst. Zehn Songs sind auf dem Album und einer ist euphorischer als der andere, jeder ist aufregend und mitreißend und jeder zeigt, wie viel Bock die Band auf dieses Album hatte. Keine Filler, keine Pause, Blessthefall toben sich aus, toben sich durch wundervolle Lieder, toben sich durch ein gnadenlos gutes Album.“

PS: Die Show ist ausverkauft.

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Shake everything, you God.

19. Juni 2018 - 6:00:27 - Fabrik

Eines der wohl schönsten Youtube-Zitate über Maceo Parker lautet: „If you ask for Maceo in a Music Store, it might happen, that all people around are starting to dance, saying things like „ha“ and „good god“.“. Touché. Denn während sich beispielsweise „Shake Everything You’ve Got“ live scheinbar erst ganz gemächlich von hinten groovend anschleicht, ist es eigentlich schon längst zu spät noch neue funky Frischgetränke zu besorgen. Und früher so?

Bootsy Collins, Prince, James Brown, Candy Dulfer, die Red Hot Chili Peppers und George Clinton als WeggefährtInnen, ImpulsgeberInnen, heimliche GegnerInnen, SchülerInnen und natürlich FreundInnen. Himmel, was für eine Community. In Videos zur gerade laufenden Tour ist Parkers Bühne in lila Farben getaucht während des Intro. Dazu wird „1999“ aus der Konserve gereicht, bevor eines dieser Happenings beginnt, die in Maceo Parkers besten Zeiten auch mal vier (!) Stunden und deutlich mehr dauerten. Wie es sich für einen Saxophon-Großmeister des Funk geziemt, beginnen solche Nächte zwar im höchst angenehm schleppenden Tempo. Doch das bedeutet Einlullen auf höchstem Niveau. Späte Einsteiger holen sich jetzt das 1992er-Album „Life on Planet Groove“ und gratulieren Maceo Parker am 13. November in der Fabrik nachträglich zum 75. Geburtstag. (kel)

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Gruenspan-Grunge

18. Juni 2018 - 13:59:32 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps

Holt die Dr. Martens raus, also die echten, oder ausnahmsweise die Neuen aus der Joy Division-Kollektion. Bringt Eure Grunge-Herzen mit und kommt morgen Abend ins Gruenspan. Donita Sparks, Suzi Gardner und Jennifer Finch alias L7 geben die Ehre (Demetra Plakas ist die vierte im Bunde, nur leider mit gebrochenem Arm nicht einsetzbar, deshalb wird ein Vertretungsdrummer eingesetzt).

Das neue Album wird im Februar erscheinen, live gibt es schon morgen einen Vorgeschmack davon. Aber hey, wie immer lassen die Ladies (and Gent) auch die Hits los. Dies hier zum Beispiel … (tk)

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Immer … Therapy?

18. Juni 2018 - 6:00:11 - concert-news präsentiert, Knust, Konzert-Tipps

Wie klingen eigentlich Therapy? – und wie macht man ein Fragezeichen hinter einer Band mit Fragenzeichen? Therapy? klingen nur und einzig nach Therapy? und dabei niemals wie davor. Immer neu, immer anders, immer gut. „Potato Junkie“ klingt nicht wie „Lonely, Cryin‘, Only„, „If It Kills Me“ nicht wie … „Callow„. Zum Beispiel.

Callow“ ist ein ziemlich neuer Song, das Album dazu wird „Cleave“ heißen und im September erscheinen. Therapy?-Sänger Andy Cairns sagt dazu: “We’re living in a time riven by conflict. You look at what’s happening in the United States at present, what’s going on with Brexit in the UK, with North and South Korea, with Palestine and Israel, and it’s impossible not to see turmoil and turbulence. Some of these conflicts have been going on as long as I can remember, but they seemed to really reach a head again around the time we were writing the album. Cleave is our response to the divisions we see all around us.

Am 16. Oktober präsentieren wir euch Therapy? im Knust. Und das wird ganz sicher wieder … einzigartig. Wie immer. (mf)

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Verteverfall?

17. Juni 2018 - 6:00:44 - Fabrik, Konzert-Tipps

Noel Helno de Loureacqua Rota ließ einst 1991 die ausverkaufte Große Freiheit 36 überkochen. Und alle, die an jenem Abend vor so vielen Jahren anwesend waren, werden die ebenso verschwitzten wie verzweifelten und frenetischen fünfzehn Minuten Schlussapplaus wohl nie vergessen. Niemand verlässt den Ort, selbst als das Saallicht es eigentlich befiehlt.

Les Négresses Vertes galten seinerzeit (und bis heute) als die französischen Abgesandten und StellvertreterInnen der Pogues. Ein simpler aber keineswegs krummer Vergleich. Und wenn die beiden Hammeralben „Mlah“ (1988) und „Famille Nombreuse“ (1991) diese These nicht alleine aus der Konserve vermitteln, dann tun es die Konzerte der vier Gründungsmitglieder plus doppelt zahlreicher Verstärkung ganz sicher schon immer. Konzertabende, die sich in ihrer Spannung nur sachte steigern, dafür am Ende aber vollends kontrolliert aus dem Ruder laufen. Polka, Walzer, Chanson, Flamenco, Folk, Ska und Raï mit einer passgenau gerechten Form von Punk-Attitüde sind der heißeste Scheiß. Sogar Massive Attack bespielen die Single „Face à la Mer“ mit artgerechter Tiefe.

Noel Helno de Loureacqua Rota, der einst 1991 die ausverkaufte Große Freiheit 36 überkochen hat lassen, war seinerzeit kein sehr viel längeres Leben mehr beschieden. Am 22. Januar 1993 starb Helno im Alter von 29 Jahren an einer Überdosis Heroin. 1991 in der Großen Freiheit war er im Saallicht nach der Viertelstunde Applaus noch zurückgekommen. Les Négresses Vertes: 17. September in der Fabrik. (kel)

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Feel the pain.

16. Juni 2018 - 6:00:52 - Gr. Freiheit 36, Konzert-Tipps

Als ob die Show  von Hot Water Music am 8. August in der Großen Freiheit 36 nicht für sich schon ein, das Konzerthighlight des … Jahres werden wird. Man muss auch noch pünktlich an den Start kommen, schließlich machen The Flatliners den Support.

Die Kanadier veröffentlichten im vergangenen Jahr ihr Album „Inviting Light“ und gingen damit etwas andere, etwas neuere Wege. An anderer Stelle schrieb ich: „Es ist kein kompletter Relaunch, aber doch ein deutlich spürbares Facelifting, weg vom Punk, hin zum Rock. Doch Achtung, liebe Flatliners-Fans, ‚Inviting Light‘ ist noch immer und schon wieder ein ziemlich tolles Album mit ziemlich tollen Songs.“

Und jetzt gibt es die nächsten drei Lieder. Gestern erschien ihre neue neuen EP „Mass Candescence“. Dazu: The Flatliners-Sänger Chris Cresswell: „Auf ‚Mass Candescence‘ machen wir da weiter, wo wir mit ‚Inviting Light‘ aufgehört haben – und lassen dieses Licht heller denn je scheinen. Dies sind die Sommersongs über die Probleme Deines Lebens und den Herzschmerz des Erwachsenwerdens. Dreh sie laut auf, spüre Dein Alter!“

„Mass Candescence“ läuft auf den üblichen Streaming-Portalen, gibt hier aber auch auf Vinyl (weiße limitiert auf 300 Stück, pink limitiert auf 200 Exemplare). Und wer weiß, vielleicht ja auch am 8. August in der Großen Freiheit 36 … (mf)

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Album der Woche: Mad Caddies

15. Juni 2018 - 6:00:19 - Album der Woche

Ja. Tatsächlich. Wir machen ein Cover-Album zum Album der Woche. Denn dieses Album ist nicht nur super. Es ist auch ein bisschen andersrum. Denn während sonst gewöhnlich Punkbands Popsongs covern, drehen die Mad Caddies den Spieß um. Und machen aus Punksongs … Caddiessongs.

Über 20 Jahre gibt es die Mad Caddies nun schon, doch es brauchte erst ihren Kumpel Fat Mike von NOFX, um auf die Idee von „Punk Rocksteady“ zu kommen bzw. sie umzusetzen. Denn, so erzählt die Band, man hätte auf einer Party mit Fat Mike gequatscht und wäre auf die Idee gekommen, ein Cover-Album zu machen. Und der sagte dann: „Hey, ihr solltet das tun“. Haben sie dann auch. Mit Fat Mike ging man auf die Suche nach Songs, später wurde das Album produziert von … Fat Mike. Logisch. Wie es auch logisch ist, dass mit „She’s Gone“ auch ein Song von NOFX auf dem Album ist. Und der klingt: so.

Elf weitere Songs sind auf dem Album, keiner fällt ab, keiner ist schlecht, aber jeder für sich ein bisschen eigen, ein bisschen anders. Caddies-Style eben. „Wir hatten die große Vision, dass wir eine Menge Stile auf dem Album wollten“, erzählt Sänger Chuck Robertson. „Wir wollten traditionellen Ska, Super Horn-Heavy Dancehall Songs, Reggae, SoCal Stuff und wir brauchten etwas Neues, Verrücktes.“ Und wie verrückt ist es bitte, Songs von Liebhaber-Bands wie Snuff und Bracket in solch ein Gewand zu packen? In ein so ein gechilltes, lässiges, wunderschönes?

Andere Songs stammen von größeren Bands. Von Green Day (höre: hier) und Bad Religion, Lagwagon und Against Me!, Misfits, Descendents und Operation Ivy, Propagandhi und Tony Sly. Welcher Song nun wie klingt? Findet ihr bitte selbst raus. Also bitte das Album bei Finest Vinyl kaufen, anhören, abfeiern. Geht nicht anders. (mf)

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Hips? There.

14. Juni 2018 - 6:00:58 - Astra-Stube, Konzert-Tipps

Schenkte man Uwe Capelles untrüglichem Gespür für geilen Indierock Glauben und wäre diese Welt ein gerechterer Ort, dann müssten wir Berlin Syndrome in der Astra Stube am 3. Oktober hier gar nicht ankündigen. Denn unter den oben beschriebenen Umständen würden Graeme Salt aus Manchester plus Marcel, Mathias und Marvin aus Magdeburg mindestens mal Millionen machen. Ok, verkaufen wir das „M“ wieder und wenden uns den Tatsachen zu:

2014 schon hinterließ Berlin Syndromess erste EP „All For The Good“ Spurensuchen. Vier Jahre später erscheint nun endlich „Sweet Harm“ mit elf weiteren unterschiedlichen Kapiteln. Es wird vorerst so bleiben, dass die Koordinaten-Hausmeister und Referenz-Fetischisten solche wie The National, Foals, Interpol, Editors und Joy Division auf den Flur rufen. So richtig helle Kerzen brennen für diese eine Albumlänge hier also mitnichten. Das erzeugt eine gewisse sonore Selbstverliebtheit, wenn es anders gerade nicht klappt. Ständig tanzen Nähe und Distanz einen seltsamen Reigen und ob „Sweet Harm“ eine unbedingte Blaupause für fröhlich zusammengeknüpfte Enden bedeutet, sei auch dahingestellt. Und das mit dem gerechteren Ort lassen wir sowieso lieber mal wie es ist. Ohne diese Sehnsucht nach dorthin würden uns ja Platten und Konzerte wie diese hier entgehen. (kel)

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Die Karawane aus Island

13. Juni 2018 - 6:00:39 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Molotow

Ob The Vintage Caravan nun eine Karawane oder einen Wohnwagen meinen, konnten wir bis Redaktionsschluss nicht klären. Die Plattencover der letzten beiden Alben „Voyage“ (2014) und „Arrival“ (2015) lassen Interpretationen in beide Richtungen zu. Was jedoch mit Sicherheit gesagt werden kann: Auch wenn dieses Sequel nach angekommen und Stecker raus klingt, ist die Reise noch lange nicht zuende. Als nächstes geht es ersteinmal durch irgendeine Form von Tor, wenn am 31. August das neue Album mit dem Titel „Gateways“ erscheint – das insgesamt vierte Studioalbum der drei jungen Isländer. Die enorme musikalische Qualität und die Stimmungsdichte der Vorgängeralben lässt Großes hoffen. Mit ihrer gehaltvollen Mischung aus Blues, Proto Metal und Psychedelic Rock beeindrucken sie seit Jahren Fans und Musikpresse – auch deswegen, weil diese Band mit einem Durchschnittsalter von Mitte Zwanzig klingt wie alte Veteranen.

Hörproben vom neuen Album gibts leider noch keine, aber dafür zum Warmmachen „Crazy Horses“ vom „Arrival“-Album. Die schnelle Anneinanderreihung zusammenhangloser, teilweise krasser Szenen erinnert irgendwie an Lost Highway.

Der nächste Stopp der Reise heißt dann Hamburg. Hier zeigen sie am 15. Oktober, im Molotow, präsentiert von concert-news.de, was sie live drauf haben. Das dürfte eine Menge sein, denn ihre erste Fanbase sowie ihr Wacken-Booking und den Plattenvertrag erspielten sie sich noch als Jugendliche mit ihrer fantastischen Live-Performance. (df)

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