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Schrottgrenze | MAMF 2015

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Ticketverlosung: Fury In The Slaughterhouse

6. Juli 2017 - 8:00:57 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Stadtpark, Verlosungen

cn_praesentiert212-e143006846230330 Jahre Fury In The Slaughterhouse also. Ich Angeber habe sie immerhin vor 27 Jahren erstmals erlebt. Das war damals schon pferdestark und kann es immer noch sein, Ihr Unken. Auf diesem geilsten Blog Hamburgs datiert die erste Erwähnung rund um ihre “Farewell & Goodbye”-Tour“ übrigens auch schon beinahe auf den Tag genau 10 Jahre zurück. Und heute so? Stehen zwei ausverkaufte Stadtpark-Shows an, die wir bereits dort im vergangenen Winter abfeierten. Sagt also nicht, wir hätten euch nicht vor Ticketknappheit gewarnt.

Geschworen niemals die Tage zu vergessen, jetzt ohne Ticket in der Hand und weinend „Radio Orchid“ hören, das geht ja irgendwie auch nicht so richtig. Am 14. oder 15. Juli dabei zu sein fändest du klasse und du, du und du auch? Wir verlosen pro Fury In The Slaughterhous-Stadtpark-Nacht 2×2 Tickets , Ihr verliebten Knutschies. Schickt dafür einfach eine Mail mit eurem Namen, dem Wunschtermin und dem Betreff “Pferdekennen” an verlosung@concert-news.de (Teilnahmebedingungen gibt’s hier). Wir sehen uns. (kel)


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Away From … Braunschweig.

5. Juli 2017 - 8:00:24 - Konzert-Tipps

ForkupinesBisschen Grunge. Bisschen Indie. Bisschen Pop. Und das aus Braunschweig? Ja. Forkupines können das. Und Midsummer Records wissen das. Hier nämlich und damit neben den Platten von so spannenden Bands wie City Light Thief, The Satelite Year, Ashes Of Pompeii oder Ghost Of A Chance veröffentlichen auch Forkupines ihr neues Album.

“Here, Away From” wird es heißen und am 29. September das Licht der Welt erblicken. Und die erste Single “By The Sea”, für die sich die Band mit Anja von Rascals verstärkt hat, macht schon mal massiv Lust auf das gute Stück. Hier läuft das Video. Und macht massiv Lust auf das Konzert. Am 12. Oktober spielen Forkupines  in der Bar 227. Geht da mal alle hin, bitte. Hat die Band verdient.



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#gpunk(te)

4. Juli 2017 - 13:38:11 - concert-news präsentiert, Festivals, Konzert-Tipps

15 Jahre_GHVCHaltung in Hamburg? Freie (ernsthaft, Hamburg?) und Hansestadt, wir müssen reden. Gunter Gabriel ist tot, Grote hat Polizei und die Grünen stampfen gnietief durch ihre eigene gewitterige Gemengelage. Leben und gerben lassen wie ein ledernes Toastbrot im Regen? Es würden sich jetzt ausreichend Wahrheiten und Zitate finden lassen aus 15 Jahren Grand Hotel Van Cleef, die aktuelle und sich stets selbst schneller als in 33 bis 45 Umdrehungen pro Minute überholende Gegenwart einigermaßen passgenau zu grundsatzdiskutieren.

Mit Höchstwerten in der Haltungsnote seit 2002 hat mich das GHVC erstmals in Dortmund an den Geheimratsecken gepackt. Und seitdem nicht mehr losgelassen. Wer seit jeher gut aufgepasst hat, weiß das Label-Grandseigneur Ott wahrscheinlich sein „G.“ im Namen nur deshalb trägt, weil irgendeine Verschwörungstheorie in den Kölner Neunzigern genau diese G-schehnisse in dieser Woche weissagte. Und den 18. August auf dem Großmarkt in großzügiger Weise gleich mit: 15 Jahre Grand Hotel van Cleef – Wir freuen uns auf Thees Uhlmann & Band, Kettcar, Gisbert zu Knyphausen (solo) und Fortuna Ehrenfeld. Erstmal jedenfalls. Da „g“t noch mehr. goncert-news präsentiert. (kel)


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Interview: MC Rene

4. Juli 2017 - 8:00:13 - Interview, Konzert-Tipps, Waagenbau

01.-MC-RENE_FOTO_VeranstalterAm 8. September spielt MC Rene im Waagenbau. Und damit eine deutsche Rap-Legende, eine Oldschool-Ikone, einer aus den Klassen von ’’94 und 95. Und einer, der immer das machte, was er wollte. Wir freuten uns schon hier. Und haben jetzt mal bei dem Braunschweiger Sprechsänger nachgefragt. Und mit ihm über gestern, heute und morgen gesprochen.

Weißt du noch, wann du das erste Mal mit Hip Hop in Verbindung gekommen bist und wie du reagiert hast? Hat es dich gleich geflasht oder kam das später?
Der Erstkontakt mit Hip Hop kam Ende der 80s über eine Radioshow namens DT64 aus Ost-Berlin von André Langenfeld. Die habe ich jede Woche auf Kassette mitgeschnitten. Am Anfang dachte ich auch Rap wäre eine Gruppe, da ich nichtmal die Bezeichnung für dieses Genre kannte. Ich war sofort hin und weg. Es war einer der Initialisierungsmomente in meinem Leben.
Was fasziniert dich bis heute an Rap und Hip Hop?
Mich fasziniert die Idee, auch ohne großes musikalisches Hintergrundwissen, einfach loslegen zu können. Sozusagen from nothing to something. Sich kreativ mit Sprache und Rhythmus auseinanderzusetzen, seinen eigenen Stil zu suchen und ihn dann auch zu finden. Hip Hop ist für mich heute längst keine Jugendkultur mehr, sondern vielmehr eine positive Lebenseinstellung, wo deine Hautfarbe oder aus welchem Land du kommst schon immer egal war. Es geht um Skillz!Wann und wie hast du denn gemerkt, dass du besser als andere rappen kannst und damit sogar Geld verdienen kannst?
Vielleicht durch den positiven Zuspruch am Anfang meiner Laufbahn hab ich vermerkt, dass ich mehr Fähigkeiten als andere habe, dass mir die Leute gerne zuhören. Das mit dem Geld verdienen hat sich eher nebenbei ergeben.

Wer waren deine ersten Vorbilder und Inspirationen und welche Rapper feierst du heute ab?
Da ich auch immer Fan geblieben bin, gab es schon eine Menge Vorbilder wie Public Enemy, Big Daddy Kane, ATCQ, Advanced Chemistry und unzählige andere. Heute gefallen mir Rapper und Entertainer wie MF Doom, Earl Sweatshirt, Hopsin, Kendrick, Joey Bad Ass, Action Bronson oder Retrogott.

Worauf bist du im Rückblick auf deine bisherige Karriere am meisten stolz? Und was war das Beste, was du erlebst hast?
Ich bin stolz drauf, dass ich es geschafft habe, immer weiterzumachen und dranzubleiben, auch wenn ich lange Zeit weg war. Gerade auf das, was ich die letzten Jahre gemacht habem bin ich stolz von “Alles auf eine Karte” bis Renessance zu ” Khazraje”. Der beste Moment war als das Video online ging von “Mein Leben ist ein Freestyle”, denn an dem Punkt wurde mir klar, dass ich immer das machen werde, worauf ich Bock hab, weil ich  nur dann richtig gut sein kann.

Wie präsent ist „Khazraje“ im Jahr nach der Veröffentlichung noch, was denkst du heute über das Album – und wie sieht es mit neuen Sachen aus?
Mit “Khazraje” hat sich für mich persönlich ein Kreis geschlossen, was die Suche nach der eigenen Identität ausmacht. Der Prozess, den ich bis dahin erleben durfte, war in dem Augenblick als ich in Marokko war so on Point, dass wir lediglich 14 Tage brauchten, um dieses Feeling einzufangen. Mit diesem Album kann ich mich sofort in diese Gefühl zurückversetzen. Für mich persönlich ist das Thema “Khazraje” seit einiger Zeit abgeschlossen und ich schaue jetzt nach vorn und werde bald mit dem neuen Album beginnen.

Was ist dir bei einer Album-Produktion wichtig, was braucht ein echtes MC Rene-Album?
Ein echtes MC ReneAlbum braucht vor allem einen MC Rene , dem man anhört, dass er es mit Freude, Herz und Leidenschaft macht, und keinen MC Rene  der sich an den anderen orientiert oder zu wissen glaubt was der Markt verlangt. Musikalisch sollte es auf dem aufbauen, was ich vorher gemacht habe, aber einen neuen Ansatz verfolgen. Ein neues MC Rene-Album wird aber definitiv sehr dope klingen und eine Oase sein für Hip Hop Genießer.MC Rene  live – hast du das Bock drauf oder gehört das einfach dazu, aber eigentlich schreibst du lieber an neuen Sachen?
Wer mich live gesehen hat, weiß das es mein Element ist.

Wie muss man sich MC Rene auf der Bühne vorstellen, was dürfen wir erwarten, wer ist dabei? Und was erwartest du von deiner Hamburg-Show?
Ich komme diesmal mit Figub nach Hamburg, ich denke es werden auch einige alte Bekannte mit von der Partie sein. Bei der Show wird das Set perfekt zusammen gesetzt sein aus alten und vorallem dem Stuff der letzten Jahre. Es wird sehr Beat und rapdynamisch sein. Natürlich werd ich meine Spontanität nicht zu kurz kommen lassen. Wer mich kennt weiß, dass ich immer neue Geschichten und Freestyles im Gepäck habe. Mein Anspruch an die Hamburg-Show wird sein, dass ich ein extrem tightes Set mit der von mir gewohnten Lockerheit liefern werde. Hamburg gibt mir eigentlich immer genug Liebe, so dass es eine sehr herzliche Rapshow sein wird.Was macht eine gute Show zu einer guten Show, was muss passieren und was darf auf keinen Fall passieren?
Zu einer guten Show gehört eine gute Playlist, ein guter Ablauf, was die Beats angeht. Eine gute Show kann sich nur dann noch besser entwickeln, wenn du dich selber als Artist darauf freust, den und den Track gleich rauszuballern. Der Sound sollte auf gar kein Fall zu viele Probleme bereiten, das killt den Vibe. Zu einer gutenMC Rene-Show gehört aber auch immer eine gehörige Portion Herz. Mit großen Special-Effects kann ich leider nicht aufwarten. Noch nicht …

Interview: Mathias Frank



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Gotta? Go!

3. Juli 2017 - 8:00:49 - Knust, Konzert-Tipps

agnostic frontNeulich  vor den Broilers. Alle warten, alle haben Bock. Aus den Boxen kommt: “Bro Hymn” von Pennywise, “If The Kids Are United” von Sham 69 – und “Gotta Go” von Agnostic Front. Und die Leute? Ticken aus, tanzen Pogo, singen, gröhlen, feiern. Zu Musik aus der Konserve, zu drei absoluten Punkrock-Klassikern. Zu diesem Hardcore-Meisterwerk.

Am 14. Juli werden sie wieder austicken, werden wie “From The Eastcoast …” singen und dabei ihre Gänsehaut genießen. Dann nämlich sind Agnostic Front wieder in der Stadt, spielen im Knust, zelebrieren sich und die Geschichte des New York Hardcores. Und das bedeutet “For My Family” und “Never Walk Alone“, Pathos und dicke Eier, Unity und Working Class Hardcore, das bedeutet Musik aus über 30 Jahren Agnostic Front.

Und das bedeutet eine weitere Legende im Vorprogramm. Die jüngst wieder aufgetauchten Miozän nämlich werden den Abend eröffenen und ihren neuen Brocken namens “Surrender Denied” vorstellen, ihr erstes Album seit 15 Jahren, über das die Band im Interview jüngst sagte: “Es klingt wie die moderne Version von Miozän. Unsere Einflüsse haben sich in den Jahren nicht wahnsinnig stark geändert, an der ein oder anderen Stelle könnte man meinen, Maiden rauszuhören …Hier gibt’s das ganze Interview mit den Kollegen von awayfromlife.com, hier läuft der Titeltrack, hier bekommt ihr Tickets. Go! (mf)



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Tilt in Altona

2. Juli 2017 - 8:00:41 - concert-news präsentiert, Sommer in Altona

cn_praesentiert212-e1430068462303Er passt irgendwie nicht so ganz ins Programm und passt damit genau dazu. Denn zwischen Lambchop und Me And My Drummer, zwischen Stereo Total und Jesper Munk, zwischen Malky und DeWolff, zwischen Brant Bjork und The Baboon Show und Jochen Distelmeyer und und und … da fehlt dem Sommer in Altona doch noch ein bisschen der Rap, der Spaß – der Maeckes.

Am 3. August spielt der Chimperator-Sprechsänger und hauptberuflicher Orson auf der Grünanlage am Nobistor, im Zirkuszelt zwischen Reeperbahn und Altona, beim Sommer in Altona. Und es dürfte ein großes Vergnügen werden.

Ein ganz feines Sprechgesang-Erlebnis und eine enstpannt-fröhliche Abwechslung mit Songs wie “Gettin‘ Jiggy With It” und “Loser“. Mit Maeckes-Songs eben, mit aktuellen “Tilt”-Nummern und alten Brechern, cleveren Rap mit Humor und ganz sicher noch bisschen obendrauf, mit einem netten Typen, der auch live was kann. Und der perfekt in die Runde passt, weil er nicht in die Runde passt. (ptk)



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Chor des Monats: Juni 2017

1. Juli 2017 - 8:00:13 - Chor des Monats

Großveranstaltungen, intime Shows, drinnen, draußen, mit und ohne Wettereinfluss. Das ist der Musiksommer. Im Juni gab es von all dem etwas:

**Luke Sital-Singh | Foto: Doreen Reichmann* Luke Sital-Singh (1.6., Nochtwache) Luke stellt sein aktuelles Album “Time is a Riddle” in der proppevollen Nochtwache vor, hat aber natürlich auch ältere Songs im Gepäck. Aufgelockert wird die Stimmung durch seinen trockenen Humor, beispielsweise mit Ansagen dass man doch bitte bei den neuen Songs klatschen möge und nicht nur bei den alten, was auch wunderbar funktioniert hat. (dr) *** Rag’n’Bone Man (1.6., Stadtpark) Wie sehr ein unsympathisches Publikum doch beeinflussen kann. Kaum schaffte der sympathische Soul-Blues-HipStar seine positive, lebendige Energie zu den Camp David T-Shirts hinüber zu tragen. Wir wenige, die sich an diesem schönen Konzert erfreuten, mussten uns einen Blick durch Tablets und Smartphones suchen. Trotzdem gut, der Mann. (tk)

Dinosaur-Jr-Hamburg*** Dinosaur Jr. (12.6., Große Freiheit 36) Schlechtes Timing: Nebenan spielen die Afghan Whigs im Gruenspan und die waren sicher großartig. Doch J. Mascis hat gerufen, also hin da. Und es zu keiner Sekunde bereuen. Weil: ziemlich großartig. Ohne viele Worte zockt sich der Dreier durch 30 Jahre Indierock-Geschichte. “I Walk For Miles”, “Feel The Pain”, “Freak Scene”, “The Wagon” … dazu ein paar aktuelle Lieder und zum Abschluss “Just Like Heaven” von The Cure. Oder: alles richtig gemacht. (mf) weiter…


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Album der Woche: Kaiser Franz Josef

30. Juni 2017 - 8:00:22 - Album der Woche, concert-news präsentiert, Headcrash, Konzert-Tipps

Kaiser Franz Josef - Make Rock Great AgainGlück gehabt. Dass ein erster Eindruck nicht immer der richtige ist. Denn erste von denen hier? War schlimm. Sehr schlimm. So schlimm, wie das, was sie gesagt haben. “In unseren Augen herrscht heute ein Mangel an guten, authentischen Rockbands. Sehr viel von dem, was heute als so genannter Rock bezeichnet wird, hat im Grunde mit echter Rockmusik nichts zu tun. Wir fangen dort an, wo die Ära der letzten guten Rockbands damals zu Ende gegangen ist. Wir wollen den Rock wieder groß machen!” Oha. Was erlauben Kaiser Franz Josef? Wer sind zur Hölle sind Kaiser Franz Josef?

Erstmal sind Kaiser Franz Josef: ziemlich großartig. Ihr neues Album mit dem irgendwie ziemlich unpassend passenden Titel “Make Rock Great Again” ist ein unfassbar gutes, ein beeindruckendes, ein ganz, ganz feines Kick-Ass-RocknRoll-Album. Ein Album zwischen Guns n’ Roses, Soundgarden und Queens Of The Stone Age, ein wuchtig-tolles Ding, ein Album, das man haben muss.

Weil so viele so tolle Lieder drauf sind, so viele neue Lieblingslieder und wenn manch einer sagt: Die klingen doch nur wie. Dann ist das nur fast so, aber komplett egal. Denn ja, “Give It Up” hat was von Audioslave, aber “Give It Up” ist so gut. Hier läuft das Video. “Slaughterhouse” könnte vom ersten Queens-Album stammen, ist aber trotzdem und genau deshalb so überragend. Läuft hier. “Alive” ist von “Badmotorfinger” beeinflusst, “Bollywood” kommt mit Gunners-Momenten – und am Ende machen  Kaiser Franz Josef tatsächlich ihre Drohung wahr. Sie schnappen sich die Sachen von damals und drehen sie auf heute.

Denn bei allen Vergleichen, bei allen Ähnlichkeiten habens es die Österreicher ziemlich beeindruckend geschafft, aus “Make Rock Great Again” ein verdammt noch mal freshes Etwas zu machen. Ein Album mit Groove an jeder Ecke, mit Leidenschaft und Arroganz, mit Kraft, Stil und vor allem mit richtig tollen Liedern. Alle bekommt ihr bei den tollen Menschen von Finest Vinyl, eine ganze Menge obendrauf am 26. September im Headcrash. Wir präsentieren euch Kaiser Franz Josef (mf)



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Nur die Liebe zählt

29. Juni 2017 - 8:00:37 - Konzert-Tipps

mauser gipsSie können einfach nicht voneinander lassen. Selbst getrennt machen sie es gemeinsam. Johnny Mauser und Captain Gips, gemeinsam die rappende Hälfte von Neonschwarz, sind jetzt beide, aber jeder für auf Solo-Pfaden. Doch das irgendwie doch gemeinsam. Das muss Liebe sein.

Am 1. September veröffentlichen nämlich beide via Audiolith Records ihre neuen Solo-Alben. Johnny Mauser geht auf “Mausmission”, Captain Gips ist “Klar zum Kentern”. Aus beiden Alben gibt es jeweils einen ersten Song zu hören. In einem gemeinsamen Video. Und was soll man sagen? Das sind ganz feine Lieder, die man sich zwingend geben sollte. Hier gibt es Mausers “Sei Still” und “Hug The Police” vom Captain.

Im Winter gehen beide mit ihren neuen Album dann auch auf Tour. Gemeinsam, logisch. Und spielen am 8. Dezember im Knust. Wird … kuschelig. Und voller Liebe. (mf)



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Gabba Gabba Hey

28. Juni 2017 - 13:00:20 - Hafenklang, Konzert-Tipps

CJ_RAMONE_-_300dpi_-5979Da denkt man, dass mehr als Guns n’ Roses live nicht geht. Und mehr als Guns n’ Roses live geht auch nicht. Doch dann kommt da noch so einer. Ähnliches Kaliber, ähnlich legendär, ähnlich selten in der Nähe. Ein Ramone nämlich. CJ Ramone. Der letzte Bassist der Band, Songwriter, Teilzeit-Sänger und der einzig noch heute relevante Ramone. CJ Ramone. Alter.

Am 9. September spielt der Mann im Hafenklang. Ein Ramone. Der letzte Ramone. Im Hafenklang. Da tickste doch aus, da kannste doch nichts anderes mehr hören. Zum Beispiel “American Beauty”, das diesjährige CJ Ramone-Album mit einem Dutzend überwiegend “straighten, klassischen, aber dabei so unfasslich frischen und leidenschaftlichen Punkrock-Großmeistern.” Hier laufen “Let’s Go” und “Moral To The Story“. Nichts anderes als den Vorgänger “Last Chance To Dance”, den wir einst zum Album der Woche kürten (und der unter anderem so klingt) und natürlich einmal, zweimal, dreimal alle Ramones-Platten. Alle!

Denn natürlich zockt CJ Ramone auch Songs der Ramones. Vielleicht “Sheena Is A Punkrocker“, vielleicht “The KKK Took My Baby Away“, vielleicht, vielleicht, vielleicht … am 9. September wissen wir mehr. Und werden jede Sekunde im Hafenklang hemmungslos genießen, wie wir schon jede Sekunde Guns n’ Roses hemungslos genossen haben. (mf)



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Ellenbogenliebe

28. Juni 2017 - 8:00:10 - concert-news präsentiert, Headcrash, Konzert-Tipps

Foto: Robin Helm - www.healthyandfat.comPromoter. Das sind schon manchmal ulkige Typen. Was die sich für Dinge ausdenken, was die einem erzählen wollen. Kannst echt nicht alles glauben, muss man manchmal den Kopf schütteln und hier und da kann man einfach nur zweifeln. Aber dann, zwischendurch, bekommt man Mails, die feiert man, Zeilen, die kopiert man. Jetzt zum Beispiel. Diese hier: “Kolari machen Post-Hardcore für Dinge-gut-Finder, Metal für Schnapsideen und Indie für wütende Kapitäne.” Herrlich.

Oder auch: “Sozialkarate, Wutsushi, Ellenbogenliebe. Drei Worte, die die vier Wände darstellen, in denen Kolari versuchen ihre Songs mit bloßen Händen aus dem ADHS-Granit dieser Welt herauszulösen. Songs aus der Not geboren, um dem Unverständnis Klang zu verleihen. Gitarren als Waffe gegen Lähmung, Drumblizzard um alten Geistern das Fürchten zu lehren und die Bühne als letzte Enklave der Freiheit.” Danke.

Kolari kommen aus Hamburg und veröffentlichen am 18. August ihr Debüt-Album “Fear/Focus” auf Sportklub Rotter Damm (Abramowicz, Farben/Schwarz). Mit “Mainline Your Job” gibt’s daraus schon was zu hören. Und das klingt super, Post-Hardcore mit Stil, laute Musik mit Leidenschaft. Zwingend anhören bitte. Und dann live gucken. Am 4. August auf den Weltturbojugendtagen, am 8. September im Headcrash, präsentiert von uns. (mf)



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Faster Harder Louder 2017

27. Juni 2017 - 15:00:07 - Festivals, Konzert-Tipps

Auch in diesen Jahr heißt es wieder vom 3. bis 5. August: Faster Harder Louder! Das Wacken steht an. Und damit der Name auch Programm wird, wurden auch die Bühnen umbenannt. In Faster (Black Stage), Harder (True Stage) und Louder (Party Stage). Was geblieben ist: Auch dieses Jahr zieht sich das Line-Up durch die gesamte Metal Szene. Hier gibt’s ein paar der Bands, auf die wir uns besonders freuen.

Die Schwedischen Clawfinger, gegründet bereits 1989, sind wohl einer der ersten (und bekanntesten) Nu-Metal / Cross-Over-Bands. Sie haben sich, nach Ihren letzten Album, “Life Will Kill You” von 2007, aber ziemlich rar gemacht und nur vereinzelt ein paar Festival-Gigs gespielt. Aktuell haben sie jedoch wohl wieder mehr Bock und man kann gespannt sein, ob sie am Freitag um 1:15 Uhr auf der Louder Stage ein paar neue Songs präsentieren werden.

Auch Dog Eat Dog, gegründet 1990, melden sich in diesen Jahr mit einer neuen EP (“Brand New Breed”) zurück. Ihr letztes Album “Walk With Me” (2006) wurde von niemanden anderen als Claus Grabke (ehemaliger Skateboard Profi, Ex-Thumb, Ex-Alternative Allstars) produziert. (Metal-)Kinder der 90er werden wohl die Platte “All Boro Kings” noch in Erinnerung haben und können sich sicher auf “No Fronts” freuen. Wer also mal sehen mag, wie sich die Jungs so entwickelt haben, kann sich das ganze am Freitag um 15:55 auf der Wet Stage machen.

Metallica haben es ja leider noch nie nach Wacken geschafft, aber dafür kommen Apocalyptica und werden am Freitag um 20 Uhr auf der Harder Stage einen Eindruck davon verschaffen, wie sich Metallica anhört, wenn man es auf vier Chellos spielt. Dillinger Escape Plan haben schon im August letzten Jahres ihre Auflösung bekannt gegeben und waren dort auch das letzte Mal in Hamburg, ein paar Tage später hatten sie dann noch einen schweren Busunfall in Polen, der jedoch zum Glück nicht so katastrophal wie der von The Ghost Inside im November 2015 war, von dem sich Ghost Inside noch immer erholen müssen. Nun hat man noch einmal die Möglichkeit, eine der letzten Shows am Freitag um 19:35 Uhr sie auf der W.E.T. Stage erleben zu können.

Neben den oben genannten Bands gibt es natürlich noch eine Menge weitere Highlights aus den unterschiedlichsten Metal Genres wie z.B. Brujeria, Europe, Heaven Shall Burn, JBO, Walls of Jericho, Volbeat, Turbonegro und The Hirsch Effekt.

Neben den neuen Bühnen-Namen hat Wacken dieses Jahr aber auch noch einige andere Neuerungen. So ist der Camping Platz ohne weiteren Kosten schon für alle ab Montag geöffnet, die Toilettengebühren für die stationären WCs entfallen, auf den Camping-Plätzen wird mit einer neuen Drainage versucht, dem Matsch den Krieg zu erklären, und für den Kampf gegen den Durst wurde eine Bier-Pipeline verlegt, was vermutlich auch den Nebeneffekt haben wird, dass weniger Matsch im Infield beim Beliefern der Getränke-Stände entstehen wird.

Auch neu und in diesem Jahr noch optional ist das bargeldlose Bezahlen auf dem Festivalgelände. Wer da daran teilnehmen möchte, kann sich vorab auf der Wacken Homepage dafür registrieren. Der Veranstalter verspricht sich dadurch folgende Vorteile:

- Ihr seid im Infield nicht mehr auf Bargeld angewiesen – eine einzige Karte reicht.
– Ihr zahlt immer passend und dadurch sehr schnell – die Wartezeiten werden verkürzt.
– Ihr könnt jederzeit an den Konsolen bzw. Kassenautomaten euer aktuelles Guthaben einsehen.
– Im Falle eines Verlustes könnt ihr die Karte (nach Registrierung) sofort sperren lassen und euer restliches Guthaben schnell und bequem auf eine neue Karte transferieren lassen.

Wir sind gespannt. Und haben Bock.  (ds)


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Ausschweifende Briten

27. Juni 2017 - 8:00:40 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Nochtspeicher

cn_praesentiert212-e1430068462303Beim Anhören dieses dark and dreamy anmutenden Debüt-Albums der Londoner Band Mt. Wolf lässt es sich durch diverse Stimmungen wandern. Ein semi-instrumentaler Spannungsbogen führt leichtfüßig vom Intro bis zum siebten Song “Dorji” um dann wie neu anzufangen. Bis dahin episch und aetherisch-sphärisch wird es nun krachiger. Wie das Schlagzeug in “Hex'”oder “The Electric” und über instrumentale Schwünge spazieren wir nach einer guten Stunde bis zum Outro.

Am 29. September stellt das Trio sein kürzlich erschienenes Album “Aetherlight” im Nochtspeicher vor. Wir freuen uns diesen Abend zu präsentieren und berichten in Kürze mehr – vielleicht auch was es mit dem Song “Hamburg” auf sich hat. Solange hier ein Vorgeschmack auf das Können der Drei. (tk)

 


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Tierliebe

26. Juni 2017 - 8:00:17 - Konzert-Tipps

Single Mothers HamburgVor wenigen Tagen veröffentlichten die tollen Single Mothers ihr tolles “Our Pleasure”-Album auf Big Scary Monsters. Ein energetisches, schmutziges, leidenschaftliches Indie trifft Noise Rock-Album, ein wildes Stück und eine spannende Platte. Ein Song darauf nennt sich “People Are Pets” und der wurde nun frisch verfilmt. Das Video läuft jhier. Bitte anschauen!

Reicht nicht? Natürlich nicht. Also “Undercover” hören und “Leash” und ganz unbedingt auch “Long Distance“. Und dann mal die ganze Platte. Ihr wisst, wo ihr sie bekommt …

“Our Pleasure” ist übrigens die nächste Single Mothers-Platte mit dem nächsten Line-Up. Denn das ändert sich tatsächlich mit jeder neuen Veröffentlichung. Sänger und Single Mothers-Konstante Drew Thomson aber findet das komplett okay:

Ich sehe Single Mothers mittlerweile als eine Art Fahrzeug, in dem ich gerne fahre oder ein Apartment, in dem mich verschiedene Freunde besuchen kommen und immer Kleinigkeiten für mich da lassen. Ein paar Bier, ein Shirt oder ein Poster an der Wand. Und all diese Dinge machen aus dem Apartment ein zu Hause oder eine Müllhalde. Es liegt an uns das zu entscheiden.

Für euch entscheiden wir jetzt mal: Geht da hin! Zu den Single Mothers ins Hafenklang, 30. November. Wird super. (mf)



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Halb sechs

25. Juni 2017 - 8:00:09 - concert-news präsentiert, Knust, Konzert-Tipps

cn_praesentiert212-e1430068462303Keine zwei Jahre ist es her, dass wir euch Die Krupps im Knust präsentierten. In wenigen Wochen machen wir das gleiche noch mal. Am 12. September spielt die Industrial-Legende an gleicher Stelle. Unter dem Motto “V 1/2″ wird es ordentlich auf die Mütze geben, wird es – gehen wir einfach mal von aus – aktuelle “V”- und “Stahlwerkrequiem”-Stücke genau wie die alten Klassiker geben. “To The Hilt” und so, “Bloodsuckers”, “Fatherland” und “Paradise Now”. Lassen wir uns überraschen. Und freuen uns auf diesen  12. September im Knust. (ptk)



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Puristischer Wohnzimmercharme

24. Juni 2017 - 8:00:49 - Konzertreviews, Nochtspeicher

Luke Sital-Singh | Foto: Doreen ReichmannKonzertrückblick: Luke Sital-Singh verzaubert vor wenigen Tagen sein Publikum in der ausverkauften Nochtwache. Selten erlebt man die erste Reihe so entspannt. Auf dem Boden oder dem Rand der Bühne setzt sie sich gemütlich hin und lauscht diesem grandiosen Singer-Songwriter und seiner endlosen Traurigkeit.

Zwischen “Nearly Morning”, “Killing Me” und “Oh my God” legt Luke Sital-Singh den Fokus nur auf die Geschichten seiner Musik und nimmt sich mit seinen Ansagen dezent zurück. Nur die Selbstironie in kleinen Erwähnungen, die lässt sich Luke Sital-Singh nicht nehmen. Immer wieder betont er, in welch eine Traurigkeit seine Songs gehüllt sind, und dass jeder Funke von Glück eher einer Seltenheit gleicht – zumindest in seiner Musik. Aber sind wir mal ehrlich, traurige Songs sind doch immer die schönsten, die uns die intensivsten Geschichten erzählen. Und wenn sich jemand mit der Intensität auskennt, dann ist es der Brite. Und er fordert das Publikum dazu auf mehr für die neuen Songs statt für die alten zu klatschen, um darin bestärkt zu werden, dass seine Karriere aufwärts geht.

Als wäre die Leidenschaft von Luke Sital-Singh noch nicht genug, sorgt er für eine weitere Überraschung des Abends mit dem Vorband-Duo. Kaum einer könnte das Konzert besser eröffnen als Joseph & Maia, eine musikalische Perle aus Neuseeland. Zum Schluss geben sie noch gemeinsam mit dem Singer-Songwriter den Klassiker “Sweet Carolina” zum Besten. Danach kann das Publikum immer noch nicht genug von den traurigen Songs kriegen, doch auch der lauteste und längste Applaus kann die Endlichkeit des Abends nicht bezwingen. Es bleibt eine tiefe Berührung und Begeisterung. (tki)


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Schöne Geschichte

23. Juni 2017 - 13:00:40 - concert-news präsentiert, Hafenklang, Konzert-Tipps

INVSN HamburgRefused, The (International) Noise Conspiracy, AC4, The Lost Patrol Band. Und jetzt grad wieder INVSN. Dennis Lyxzén Superstar, unzähmbar und immer wieder anders, immer wieder spannend.

Anfang Juni erschien das neue INVSN-Album “The Beautiful Stories“, der Nachfolger zum ebenso tollen “INVSN”, mit dem INVSN unter anderem Against Me! supporteten.

Mit dem neuen Silberling und tollen neuen Songs wie “Immer zu” und “This Constant War“, mit ihrer ganz eigenen Kombination aus Postpunk, Popmusik und Elektronik und der kleinen Allstar-Band – Sara Almgren (The (International) Noise Conspiracy), Christina Karlsson (Tiger Forest Cat), Anders Stenberg (Lykke Li) und André Sandström (DS-13) – kommen INVSN  nun als Headliner nach Hamburg und spielen, präsentiert von uns, am 11. Oktober im Hafenklang. Hier bekommt ihr eure Tickets. (mf)



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Alben der Woche: Captain, We’re Sinking & Rozwell Kid

23. Juni 2017 - 8:00:44 - Album der Woche

GDOB2-30CH-001.cdr Rozwell KidPuh. Schwere Entscheidung. Heute nämlich veröffentlichen Captain, We’re Sinking UND Rozwell Kid ihre neue Alben. Zweimal Indie mit was bei, zweimal ohne Ende gut, zweimal Album der Woche – zweimal bitte kaufen. Hier zum Beispiel.

Captain, We’re Sinking veröffentlichen heute ihr erstes Album seit vier Jahren, Rozwell Kid haben ein Jahr weniger gebraucht, beide Alben werden uns durch den Sommer begleiten. Das sei hiermit versprochen, alles andere wäre eine Schande. Denn ob Strand oder Balkon, Auto, Fahrrad oder Club, diese Platten gehören dazu und das für eine lange, lange Zeit.

Captains “The King of No Man” erscheint auf Run For Cover Records und passt hier auch ganz hervorragend hin. Mit seinem emotionalen Punkrock, mit seinen düsteren, nachdenklichen, persönlichen Momenten, mit seinen Midtempo-Parts und wilderen Augenblicken, mit seinem Pop und vor allem mit Klasse und seiner Vielfalt.

Geht “Water” nämlich noch als fast schon euphorischer Emopop durch (der Song läuft hier), kommt das verdammt noch mal extra-großartige “Don’t Show Bill” zwei Nummern lärmender, lauter, hemmungsloser, “The Future Is Cancelled Pt. II” dann klingt wie eine schroffe und wilde Version von Placebo (!), “Smash 2″ und “Cannonless” sind verkopfter RFC-Punk, “Trying Year” verspielter Indie. Und nahezu jeder Song ziemlich sehr gut. Willkommen zurück und hoffentlich auch bald mal live in Hamburg.

Gleiches wünschen wir uns natürlich auch von Rozwell Kid. Denn das, was sie auf ihrem neuen, auf SideOneDummy beheimateten Album “Precious Art” machen, dürfte live für allerbeste Laune sorgen, für mächtig Bewegung vor der Bühne und ganz viel Grinsen und Bierdurst. Indie ist das, klassischer, dreckiger, verträumter, verrückter Indie zwischen Dinosaur Jr. und ganz viel Weezer, aber auch mit einem ober-lässigen Slacker-Charme, mit Einflüssen aus Punk und Powerpop und den Beach Boys und Nada Surf.

Aus all diesen Stilen und Stimmungen und vermischt mit ihrer eigenen Fantasie und Hemmungslosigkeit zaubern die Jungs dann grandiose Sachen wie „Wendys Trash Can“ oder “UFH On DVD“, Midtempo-Cuomo-Verneigunen wie “Total Mess”, das keine Minute brauchende “Wish Man” und das fast sechs Minuten lange “Michael Keaton”, eine klebrige “Ballade” namens “Mad TV” und eine unfasslichen Indiediscopunkrockweezer-Hymne namens “Boomerang”. Wahnsinnig gutes Album. Eines der zwei besten diese Woche. (mf)



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