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Schrottgrenze | MAMF 2015

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Let’s Dance

11. Mai 2017 - 18:00:42 - Abseits der Bühne, Konzert-Tipps, Mojo Club

valaire OobopopopGleich ist Feierabend, gleich ist … Bierchen? Balkon? Freunde? Elbe? Was auch immer, gleich ist mal gut. Und dazu passt: “Woody Wagon”. Ein Song von Valaire. Ein herrlicher Song für genau jetzt. Läuft genau hier.

Der Song stammt vom letztjährigen Album “Oobopopop” (das genau hier in voller Schönheit läuft) und dieser Song dürfte eines der Highlighst der Valaire-Show werden, am 24. Mai spielt der Fünfer in den Mojo Club. Wobei auch der Rest des Albums schon ganz gut bockt. Funk und Elektro, Soul und Pop und Jazz und ganz viel … von viel, macht viel … Spaß. Vor allem: jetzt. Feierabend. (ptk)



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Time Is A Riddle

11. Mai 2017 - 8:00:19 - Konzert-Tipps, Nochtspeicher

LSS - TIME IS A RIDDLE LINO DIGITAL PACKSHOTMan nehme eine Gitarre und einen unscheinbaren melancholischen Typen – einmal zusammen schmücken und zack ist ein neuer Singer-Songwriter geboren. Nicht aber, wenn man diese Schubladen mal fix leert und sich am 1. Juni in der Nochtwache dem hochsensiblen Luke Sital-Singh zuwidmet.

Er besticht mit seinem hohen Identitätsfaktor, der seine ersten EPs einmalig klingen ließ und diese zerbrochene intensive Mitte immer wieder in den Fokus stellt. “Nearly Morning” ging ins Herz und brachte da gar schön viel Trubel rein. Nur mussten diese kraftvollen Klänge auf der ersten LP deutliche Abstriche eingehen, als er in die Kompromissfalle des Major Label getappt ist. Was aber tun, wenn das Musikbusiness so lange an der eigenen Platte rumschleift, bis sie sich fremd anfühlt? Ehrlich sein, Luke Sital-Singh hat sich mit einem öffentlichen Brief entschuldigt, für alles das was auf dem Produktionsweg von seiner besonderen Ausdrucksstärke des Folk verloren gegangen ist. Sein neues Album “Time Is A Riddle” wurde lediglich in die Natur getaucht und mit dem gefüllt, was ihn in seiner sensiblen, einzigartigen Verletzlichkeit wiederspiegelt. Live eingespielt. Ohne Kompromisse. Musik, die eins zu eins all die Gedanken und Gefühle von Luke Sital-Singh in jeden einzelnen Klang adaptiert.

Lediglich drei Konzerte spielt der Brite in Deutschland. Da darf Hamburg natürlich nicht fehlen. Am 1. Juni beehrt er uns in der Nochtwache und gibt sein neues Album, das am morgen 12. Mai erscheint zum Besten. (tki)


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Ticketverlosung: Miya Folick

10. Mai 2017 - 15:20:41 - concert-news präsentiert, Häkken, Konzert-Tipps, Tickets, Verlosungen

miyabyanika7_online_anikanorrgardDie kalifornische Musikerin Miya Folick präsentiert auf ihrem Tourplakat eine Toilette. In ihrem Promovideo sitzt sie dagegen nahezu niedlich auf einem geblümten Sofa und lädt zum Besuch ihrer Shows ein. Was das über ihre Musik aussagt? Viel zu schade für den Toilettenbesuch auf jeden Fall, eher zum Hören und Verweilen auf dem Sofa.

Zum Termin am 14. Mai im im Häkken aber auch gerne mit wippenden Hüften und zappelnden Tanzschuhen. Erst eine EP “Strange Darling” im Gepäck, wird das ein abwechslungsreicher Folk-Indie-Slow-Rock-Abend. Sie kann auch Grunge, was sich ganz entzückend düster in dem Song “I Got Drunk” zeigt.

Dame Folick arbeitet zur Zeit an einem Album und wird hoffentlich davon ebenfalls zum Besten geben. Der Abend wird von uns präsentiert und wer will schreibt eine E-Mail mit dem Betreff “Sofa” und der Angabe des vollständigen Namens an verlosung@concert-news.de. Unter den Teilnehmenden verlosen wir 2×2 Gästelistenplätze, Teilnahmebedingungen hier. Viel Glück! Wer trotzdem will, muss auch nicht zu tief in die Tasche greifen und bekommt Tickets bei der Theaterkasse Schumacher. (tk)



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Our Lives – Rapide auf den Punkt

10. Mai 2017 - 8:00:05 - Albumreview, Knust, Konzert-Tipps

Jake-Isaac---Album---Our-Lives---2017Platte an. Kopf aus. Wer alle Vorsätze für das Jahr 2017 über Bord geworfen hat, sollte sich dringlichst dieser unfassbaren Platte widmen. Vergangenen Freitag ist “Our Lives” erschienen, eines der Alben des Jahres und das kommt von keinem geringeren als Jake Isaac.

Die einprägsamen Rhythmen versetzen einen in absolute Ekstase. Nicht nur seine Singleauskopplung “Long Road“, sondern vor allem “Lose My Mind” und “Lonely Are The Brave” strotzen nur so vor Temperament. Eindringlich ist auch seine soulige Stimme, die den Singer-Songwriter den gewissen Widererkennungswert verleiht. Zum Ausdruck kommt seine Stimmgewalt besonders auf der ruhigen Seite der Platte, in “Better This Way” und “You And I Always”, sowie “Million Miles Away”, in der er auch die Tiefe auskostet. Nicht umsonst hat er letztes Jahr unserem Michel mit seiner Performance so viel Leben eingehaucht.

Unser Leben rekordverdächtig in elf Songs verpackt. Authentisch gewählter Titel, dessen Inhalt lediglich etwas mehr Vielfalt nicht geschadet hätte. Wenn man aber mal davon absieht, dass das Album durchgängig von Liebe handelt, die lediglich in verschiedenen Facetten betrachtet wird, ist das Debüt Album von Jake Isaac auf den Punkt getroffen.

Der internationale Hype, den der Londoner ausgelöst hat, darf also gerne weitergehen und zwar mit vielen tanzbaren Beats, die die Endorphine ordentlich in Schwung bringen und das gerne auch live. In nur einer Woche spielt Jake Isaac im Knust. Also 16. Mai im Kalender markieren und einen der Musiker 2017 erleben! (tki)

 


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Ticketverlosung: Satanic Surfers

9. Mai 2017 - 8:00:42 - concert-news präsentiert, Knust, Konzert-Tipps, Verlosungen

satanic-surfers-knustSamstag, Leute. Nicht immer nur an Fußball denken. Auch wenn’s schwer fällt. Auch mal wieder feiern. Hemmungslos, euphorisch, nostalgisch. Die Satanic Surfers spielen im Knust, am 13. Mai. Die schwedische Legende, die Kings are back. Siehe auch hier. Wir haben richtig Bock, es wird richtig groß.

Stolz wie bolle präsentieren wir die alten Herren und ihre alten Songs. Und verlosen jetzt 2×2 Tickets. Schickt uns eine Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff “Satan is real” an verlosung@concert-news.de (Teilnahmebedingungen hier), Donnerstag wird gelost. Wir drücken die Daumen. Euch. Und denken so lange an Fußball. Und drücken auch da die Daumen … (mf)



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Ticketverlosung: Tom Schilling & The Jazzkids

8. Mai 2017 - 8:00:26 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Nochtspeicher, Verlosungen

cn_praesentiert212-e1430068462303Kultur, sehr verehrte Damen und Herren. Im Fernsehen. Der WDR hat sich Tom Schilling & The Jazzkids geladen und bei Westart Live befragt. Und spielen durften sie auch. Ihre “wunderschöne Rockmusik mit deutschen Texten”, wie es Thomas Hermanns so niedlich, aber natürlich irgendwie nicht ganz richtig nannte. Hier gibt’s das Ganze zum Nachschauen.

In Hamburg spielen Tom Schilling & The Jazzkids mit ihrem neuen Album “Vilnius” am 11. Mai im Nochtspeicher. Wir freuten uns schon hier. Und verlosen jetzt 2×2 Tickets. Schickt uns eine Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff “Jazz ist anders” an verlosung@concert-news.de (Teilnahmebedingungen hier), schon morgen wird gelost. Wir drücken die Daumen. (mf)



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Of Mice & Hurricane

7. Mai 2017 - 8:00:30 - Abseits der Bühne, Hurricane Festival

Of Mice And Men HurricaneBlicken wir mal wieder nach Scheeßel, zum Hurricane Festival. Unter anderem im Programm: Of Mice & Men. Und damit eine Band, die Ende 2016 ihren Sänger verloren hat, Austin Carlile hat die Band aufgrund anhaltender Herzprobleme verlassen müssen.

Doch die Jungs machen weiter, Bassist Aaron Pauley übernimmt den Gesang. Und das klingt durchaus stark. Einen ersten neuen Song gibt es nämlich auch schon, Ende April fand “Unbreakable” den Weg an die Öffentlichkeit. Hier läuft das Video dazu. Produziert hat den Song Howard Benson (Sepultura, My Chemical Romance), gemastert Chris Lord-Alge (Deftones, Muse).

Wann und wie das Album kommt, wissen wir noch nicht, ebenso wenig, was Of Mice & Men ohne den charismatischen Carlile auf der Bühne anstellen werden. Für beides gilt: noch nicht. (mf)



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Trotzkopf

6. Mai 2017 - 8:00:06 - Kleiner Donner

Albrecht SchraderAufmerksamkeit haschen sollen doch andere: Albrecht Schraders Album „Nichtsdestotrotzdem“ ist es nämlich total egal, ob der Querverweis zum Rundfunktanzorchester Ehrenfeld und ins ZDF-TV-Studio funktioniert oder nicht. Wer derweil das ausgedehnte Instrumental-Intro nicht (und durchaus berechtigt) ungeduldig fortgeskippt hat, begegnet spätestens im titelgebenden Song einer ganz sachten Andreas Dorau-Duftmarke. Ansonsten bemüht sich Albrecht Schrader erfolgreich, seine diffizile Lyrik in kühles Ambiente zu gießen. Scheut sich aber an anderer Stelle auch gar nicht, „elegisches Pathos mit einem metalartigen Schweinerock-Gitarrensolo zu konfrontieren“.

War übrigens exakt der informative Impuls, den ich benötigte, dem ja ohnehin sehr geschätzten Herrn Schrader noch ausgedehnter zuzuhören. Fürwahr eine sehr gute Entscheidung, die zerfranste, aber fortwährend elegante Zerdroschenheit zu goutieren, mit der Schrader ums Piano schleicht. Manchmal wie ein hell klingender Brummkreisel in Superzeitlupe und entgegengesetzt der vorgesehenen Richtung. Aber alles in schön und verpackt in einem Artwork, das aus 1987 stammen könnte, wäre die Welt nicht schon längst an ihrem noch schlechteren Platz angekommen. Wo derweil Uhlmann die Schönheit herbeizitiert, endet jene bei Schrader gelegentlich in Liederschreibers formvollendeter Ohnmacht. Zumindest aber in beständig seltsamen und strategisch spannenden Schleifen. „Nichtsdestotrotzdem“: Stark. 24. Mai | Kleiner Donner (kel)


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Zirkeltraining des modernen Pop

5. Mai 2017 - 14:00:36 - Albumreview, Barclaycard Arena, Konzert-Tipps

Digital_Album_JO-KreiseSollte der Kreis doch eigentlich als Zeitwende, mit gleichsamen Rückblick wirken, ist das fünfte Album ein typisches Johannes Oerding-Album geblieben. So richtig viel Veränderung und neue Inspiration ist nicht wirklich raus zu hören, gleichwohl die Themen, im Vergleich zum vorherigen Album, erwachsener geworden sind.

“Kreise” besticht vor allem durch die starke wechselhafte Dynamik, die vielen kleinen Details in Wort und Ton, die getragen werden von einem roten Faden, der keinesfalls abbricht oder in Monotonie verendet. Durch die stilistischen Wechsel hebt sich das Album sogar wage vom Pop-Alltag ab und erinnert ein wenig an ein Zirkeltraining des modernen Pop. Irgendwo zwischen schnöden, schnulzigen Pop, Jazz und Funk versucht sich Johannes Oerding neu zu positionieren. Das klappt so medium, in Anbetracht der Songs “Love me Tinder” und “Zieh dich aus”. Der Wortwitz und die Umsetzung dieser Songs laden eher zum Weiterschalten ein. Wo die Kompositionen etwas zu experimentell klingen, hätten die Texte ruhig mutiger sein können. Weniger ist manchmal mehr, aber das Gleichgewicht der Gesamtheit sollte dabei nicht auf der Strecke bleiben.

Den wohl stärksten Text findet man lediglich bei “Stein für Stein”, auch “Weiße Tauben” kann da mithalten, hätte aber gerne etwas mehr Ausdruck und Tiefgang vertragen, um die Botschaft des heutigen Zustands der Welt in Zeiten der Atomkraft- und Kriegsgegner authentischer zu vermitteln.

Johannes Oerdings Alben sindJO_Presse_197_bea keine Platten, die in Dauerschleife laufen können und das müssen sie auch nicht. Doch gibt es auch auf “Kreise” ganz besondere Stücke, bei denen man einfach hängen bleibt und in der Musik versinkt. “Die Zeit nach der Zeit danach” ist nicht nur der stärkste Song, sondern einer der in sich absolut stimmig ist. Dicht gefolgt von “Tetris” und “Unser Himmel ist der selbe”, den er in seiner vermeintlichen Selbstfindungsphase am anderen Ende der Welt geschrieben hat. Das führt erstmal zu keinem Applaus, ein schönes Detail ist aber, dass Johannes Oerding das zum Anlass genommen hat, sich nicht nur an der Popmusik zu orientieren, sondern auch an seiner Umgebung und den musikalischen Merkmalen, die dort vertreten sind, sodass er das Didgeridoo mit eingebunden hat, ungewöhnlich und eine schöne Einbindung, die sich sehen lassen kann.

Insgesamt, trotz fehlender Tiefe der Texte, eines seiner besten Alben, das bis auf zwei Ausnahmen ein durchaus empfehlenswertes Album im großen Popbecken darstellt. Vor allem live dürfte diese Platte einiges her machen und da könnten die schwierigen Nummern, doch noch mal einen ganz anderen Eindruck vermitteln. Wer in den Genuss der neuen Klänge von Johannes Oerding kommen möchte, am 25. November spielt er in der Barclaycard Arena. (tki)

 


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Album der Woche: At The Drive-In

5. Mai 2017 - 8:00:43 - Album der Woche

At The Drive InHippelige Aufregung. Unglaubliche Spannung. Vorfreude. Und Angst. Unsicherheit, ja fast schon Sorge. At The Drive-In machen ein neues Album und damit eine der besten und wichtigsten Bands aller Zeiten, die Erfinder des Post-Hardcores und vor allem eine All-Time-Lieblingsband. Es ist das erste Album seit 17 Jahren, das erste Album seit dem Monster namens “Relationship Of Command“. Zerstören sie ihren Ruf? Und meine Liebe gleich mit? Nein.

At The Drive-In veröffentlichen heute ein sensationelles neues Album, sie machen unser Album der Woche, sie machen mich glücklich. Sehr glücklich und verliebter denn je. Sie machen dich glücklich, sie machen alle glücklich. Denn man mag es kaum schreiben, weil es so etwas ja eigentlich gar nicht gibt, aber “in•ter a•li•a” ist ein klassisches At The Drive-In-Album. Wild und verspielt, bis in die letzte Note geplant und perfekt, hemmungslos, hektisch, anstrengend, mitreißend, bitte setzen Sie hier einen Superlativ Ihrer Wahl ein.

Elf Songs sind auf dem Album, jeder einzelne haut einen um, macht einen fertig, ratlos und restlos glücklich. Man könnte hier so viele Songs nennen, von ihnen schwärmen, sie abfeieren. Das eröffnende “No Wolf Like The Present” zum Beispiel, das mit mit Groove und Melodie so herrlich nach vorne prescht, oder das stampfende und gleichzeitig wahnsinnige “Continuum” mit den Rage Against The Machine-Sprechvocals, das überragende “Incurably Innocent” oder das ebenfalls vorab veröffentlichte und so unfasslich coole “Governed By Contagions” mit diesen unfasslich perfekten, diesen klassischen At The Drive-In-Gitarren, das etwas langsamere “Call Broken Arrow” oder das extra-schnelle “Torrentially Cutshaw”. Alle super, alle wunderschön. Und alle offensichtlich ziemlich haltbar, denn auch nach mehrfachem täglichen Hören, nach dem Genuss in allen Lebenslagen, nach euphorisierter Dauerbeschallung wird dieses Album nicht ein Stück schlechter. Es bleibt großartig, es bleibt Liebe. (mf)

Mit Liebe kaufen: “in•ter a•li•a” gibt es bei Finest Vinyl. Logisch.

 


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Ticketverlosung: Pohlmann

4. Mai 2017 - 17:30:45 - Fabrik, Konzert-Tipps, Verlosungen

Weggefährten Cover - PohlmannMelancholie ohne viel Schick Schnack. Pohlmann spricht lieber eine klare Sprache und das auf höchstem Singer-/Songwriter Niveau. Trotz seinem Wortwitz bleibt bei seinem fünften Album kaum ein Auge trocken. Er hat sie genutzt, diese vielen kleinen Stolpersteine, und musikalisch einen eindeutigen Weg für sich gefunden.

Vor knapp einem Monat rockte Pohlmann mit seinem neuen Album “Weggefährten” das Jolly Jumper. Das Hinterzimmer im Haus 73 ist praktisch schon sein zweites Wohnzimmer, in dem er zu gerne mit Freunden und Fremden abhängt. Bei seinem Geheimkonzert erzählte er uns nicht nur viele seiner bewegenden Geschichten, sondern stellte uns den ein oder anderen “Weggefährten“auch persönlich vor.

Nun ist es aber an der Zeit, dass alle in den Genuss der neuen Töne von Pohlmann kommt. Am 13. Mai gibt es in der Fabrik ordentlich einen auf die Mütze. Also Ticket kaufen oder bei uns ganz einfach gewinnen. Mit bester Empfehlung verlosen wir 2 x 2 Gästenlistenplätze.

Schreibt eine Mail an verlosung@concert-news.de (Teilnahmebedingungen) mit eurem vollen Namen und dem Betreff “Pohlmann“. Mit etwas Glück, steht ihr auf der Liste. Die glücklichen Gewinner werden am Montag ausgelost und per Mail benachrichtigt. (tki)



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BDMKM Vol 19: Kavrila

4. Mai 2017 - 8:00:53 - BDMKM, Pooca Bar

kavrilaJunge, Junge. Junge! Ganz schön finster, was die Jungs von Kavrila da spielen. Düster, doomig, brutal, böse, hart und – toll. Und so toll, dass sie die nächste Band sind, die man kennen muss. BDMKM. Die Nummer 18 bereits.

Frisch draußen ist die 4-Song-EP “Rituals I“, die man sich hier anhören kann. Am 28. Mai spielen sie in der Bar 227. Hier geben sie gesammelt Antworten. Oder wie einer von ihnen sagt: “Von Kavrila. Namen sind uninteressant.”

Wer seid ihr, wie lange gibt es euch und wieso spielt ihr das, was ihr spielt?
Wir sind vier Jungs aus Hamburg, die sich Anfang 2016 Kavrila genannt haben, um aus reiner Freude an negativer und scheißseeliger Musik eine EP zu schreiben, die erstmal auf vieles scheißt und uns als Musiker und Hörer fordert.

Was muss man sonst über euch wissen und Fans welcher anderer Bands können sich das Weiterlesen jetzt sparen?
Wer Bock auf menschliche und musikalische Abgründe hat und auf Gefahr steht, braucht nicht weghören und darf weiterlesen. Wem das nicht zusagt, könnte die EP trotzdem gefallen – jeder hat was zu verbergen.

Wie bekommt man so schnell eine erste EP an den Start?
Es gab schon etwas länger eine grobe Skizze des Sounds. Etwas später wurden dann die fehlenden Zutaten, Zufälle und Menschen gefunden, die Kavrila umsetzen konnten.

Und wie kommt man auf die Idee, eine Kassette zu machen?
Weil Kassette die Lösung ist – für all deine Probleme …

Habt ihr die Presse bezahlt oder seid ihr wirklich so gut?
Frag doch mal die Presse. Sind wir gut? Vielleicht.

Das größte Kompliment, das man euch machen könnte lautet wie?
Ein Typ kam nach einer Show völlig erschöpft auf mich zu, hat mich umarmt und ein sehr erleichterndes „Danke…“ aus sich rausgepresst. Das war groß.

Kavrila live – was dürfen wir erwarten?
Da musst du mal die Leute fragen, die uns schon gesehen haben. Ich selber kann das auf der Bühne schlecht bewerten. Ist ein ziemliches Chaos glaub ich.

Wie wichtig ist Freundschaft für euch und eure Band?
Wir mögen uns genug, um eine Band zu gründen. Warst du früher in einer Bande, wo du jemanden nicht als Freund bezeichnet hast? Ich nicht. Gründet Bands und Banden Leute, dann ist der Rest nur noch halb so schlimm. Freundschaft ist fundamental.

Was muss man tun, um aus der Band zu fliegen?
Da gibt es keine Limits. Only death is real.

Stellt Euch vor, beim nächsten Auftritt spielt ein berühmter Musiker einen eurer Songs zusammen mit euch auf der Bühne. Wer wäre es und für welchen Song?
Zusammenspielen ist schwierig. Es wäre aber geil wenn George Carlin noch leben würde. Den würden wir dann als Ansager einstellen.

Welches Rock’n’Roll Klischee wollt ihr unbedingt noch erfüllen (bevor ihr an eurer Kotze nach einer Überdosis erstickt)?
Da gibt’s nichts zu erfüllen. Von solchen Fastfood-Wahrheiten halten wir nichts, haha.

Wie soll es jetzt mit euch weitergehen? Was sind eure Ziele?
Wir haben keine Ziele, nur Ideen. Ob die dann klappen, gucken wir mal. Im Mai spielen wir ein paar Konzerte und neue Songs sind auch fertig aufgenommen. Da wurden auf jeden Fall schon ein paar gute Ideen umgesetzt.

Interview: Mathias Frank


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Um die Ecke

3. Mai 2017 - 14:00:02 - Hafenklang, Konzert-Tipps

The Flatliners HamburgGar nicht lange her, dass The Flatliners ihr neues Album “Inviting Light” veröffentlichten. Ihr genauer gesagt ziemlich sehr tolles neues Album “Inviting Light“.

Für das haben sie nicht nur das Label gewechselt, von Fat Wreck ging es zu Rise Records, sie haben auch ein wenig an ihrem Sound, sagen wir mal, gebastelt. Feingeschliffen, neue Ecken entdeckt, hier ein bisschen und da ein bisschen was versucht. Das Resultat: überragend.

Noch immer ist das  melodischer Punkrock, noch immer im Holzfällerhemd und Sachen wie “Nicotine Lips” sind klassich-tolle The Flatliners-Songs. Doch es gibt hier eben auch zum Beispiel “Burn Out Again”, einen lässigen Midtempo-Song mit country-esken UND Green Day-Momenten, das dunkle “Unconditional Love” oder das dezent an Billy Talent erinnernde “Sympathy Vote”. Es gibt noch mehr als sonst und es gibt Neuigkeiten.

Ein neues Video zu “Hang My Head” nämlich und obendrauf auch einen neuen Hamburg-Termin. Am 24. September spielen The Flatliners im Hafenklang. Perfekt. (mf)



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Diversität

3. Mai 2017 - 8:00:21 - concert-news präsentiert, Festivals

Lunatic FestivalAlle sprechen von diesen Warhaus. Dem Lunatic Festival-Team rund um die Leuphana-Universität Lüneburg ist damit ein respektabler (und wahrlich nicht ganz preiswerter) Kunstgriff gelungen. Die herrlich überkandidelten Belgier aus dem Balthazar-Stall gehen ins Bett mit Waits/Cohen/Cave während in der Ecke des Raumes ein Bond-Streifen flimmert. Soweit dazu. Aber wo kommt das Lunatic-Festival, von dem natürlich erst recht auch alle sprechen, eigentlich ursprünglich her?

2005 war im Post-Festivalrausch auf Popfrontal zu konstatieren: „… das Balg ist aus den Windeln raus und hat Laufen gelernt“. Aus dem Fehlern der Premiere im Vorjahr hatten die Studenten und Studentinnen ihre Schlüsse gezogen. 25 Köpfe, die „aus Mangel an Praxisbezug im Studium mal eben ein komplettes Festival ins Leben riefen“. Kann man exakt so ja mal machen. Gäste damals u.a. Madsen und der Dendemann.

Und dann erst die Gäste 2017: Gurr, Moglii X NOVAA, Alex Mayr, AYU, Drangsal, Eljot Quent, #zweiraumsilke, Brass Riot, Megaloh, Dena, Warhaus, Fuck Art Let’s Dance, Berlin Boom Orchestra, Afterpartees, Edgar Wasser, Golf. Ehrlich, Damen und Herren. Noch Fragen? concert-news präsentiert das Lunatic Festival am 2. und 3. Juni auf dem Campus der Leuphana-Universität in Lüneburg. (kel)



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Poenkrock

2. Mai 2017 - 8:00:00 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Schanzenzelt

RATZ_Foto@heinz_ratzIst das noch Punk? Ist das schon Poesie? Ist das noch Wasser? Oder schon Strom? Fragen über Fragen und im Epizentrum: Heinz Ratz. Ließe sich übrigens weiterstricken: Ist das nur Werk oder auch Netz? Denn Ratz erhitzt schon lange Durchlauf unter der Flagge „Strom & Wasser“. Seine hochwohlgeborene Umtriebigkeit verbindet, verknüpft und zerschlägt sicherlich auch Knoten.

Vor dem Hintergrund wild zusammengemixter Musikgenres treffen im Rahmen der Ratzschen Veranstaltungsoffensiven auch Menschen aufeinander, die eine gemeinsame sozial verantwortliche Statement-Schnittmenge zeichnen. 2016 gründete sich zudem das Büro für Offensivkultur, eine „schnelle musikalische Eingreiftruppe“. Konstantin Wecker steht dort als prominenter Pate der ersten Stunde parat.  Nicht zu vergessen, dass Heinz Ratz und Konsorten auch regelmäßige frohe Bo(o)tschaften verteilen. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr hier im Video. 24. Mai | Schanzenzelt | concert-news präsentiert. (kel)


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Chor des Monats: April 2017

1. Mai 2017 - 8:00:24 - Chor des Monats

Die Konzerte im April waren so bunt, abwechslungsreich und vielseitig wie das Wetter. Wir schauen zurück:

*** Anohni (2.4., Elbphilarmonie) Ein Konzert exklusiv für die Elbphilarmonie entworfen mit einer Künstlerin, die man nur selten zu sehen bekommt. Anohni zusammen mit dem Ensemble yMusic und einem Pianisten bei großartiger Akustik. Für manche, die nur das neue Wahrzeichen von innen sehen wollten, mag es zu speziell gewesen sein, doch für alle anderen war es etwas ganz Besonderes. Pathetisch, sicherlich. Mitreißend, absolut. Gekünstelt, vielleicht ein bisschen. Insgesamt aber so berührend, dass die Dame neben mir bei der Zugabe gar Tränen in den Augen hatte. Ein Konzert, dass ich so schnell nicht vergessen werde. (eh) *** Christiane Rösinger und Band (4.4., Ue&G) Kein Brimborium, keine Vorband, ganz klassisch das Publikum warten lassen und los. Nach einem Rockkonzert würde hier wohl stehen, es wurde richtig abgeliefert. Im Fall von Christiane Rösinger passt das ebenso. Die Frau hat solo mit neuer Band (Ja, Panik und Die Heiterkeit-Mitglieder) nicht weniger Pfeffer als zu früheren Britta oder Lassie Singers Zeiten auf der Bühne. Ihre Lyrik war schon immer eine der besten, und alle so: Ich will Lieder, die nichts bedeuten, ich kann mir doch nicht jedes Jahr das Herz rausreissen. Sehr sehr guter Konzertabend. (tk) weiter…



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Jazz ist anders

30. April 2017 - 8:00:57 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Nochtspeicher

Tom Schilling & The JazzkidsAm 11. Mai ist es soweit, dann weht wieder ein Hauch von Hollywood durch den NochtspeicherTom Schilling & The Jazzkids und spielen auf dem Kiez, der Schauspieler (“Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken”, “Der Baader Meinhof Komplex”, “Agnes und seine Brüder”, “Verschwende deine Jugend”) und seine Band.

Im Oktober vergangenen Jahres erst waren Tom Schilling & The Jazzkids im Kleinen Donner, damals allerdings noch ohne neues Album. Nun ist es da, am 21. April erschien “Vilnius” – doch nicht alles ist neu. Der Sänger sagt: “Diese Platte ist eine sehr, sehr zarte Pflanze. Die hat sehr lange gebraucht. Die zehn Stücke, die es auf die Platte geschafft haben, sind über einen Zeitraum von elf Jahren entstanden. Es hat bei mir länger gedauert als bei anderen, aber ich musste ja nicht nur die Instrumente erst erlernen, sondern zudem auch meine Rolle und vor allem meine Stimme erst finden. Viele andere Stücke, die in dieser Zeit entstanden sind, werden wir auf unseren Livekonzerten spielen.

Es dürften keine leichten Livekonzerte werden, weil “Vilnius” keine leichte Platte ist. Keine Jazz-Platte, keine Pop-Platte, keine Kunst-Platte. Aber doch voller Jazz und Pop und Kunst. Und dazu voller Chanson, Swing und Experimente, voller düsterer, verschrobener Texte und Spielereien. Tom Schilling: „Es gibt viele Liebeslieder auf meiner Platte, aber es sind nie Oden an die Liebe, sondern es gibt auch Nachtreten, über Bande ausgesprochene Liebe und Anti-Liebeslieder. Es handelt sich ausschließlich um persönliche Songs. Mich interessiert das Tragische und das Dramatische viel mehr als fröhliche Happy-go-Lucky-Songs zu singen.“ Passend dazu wurde als erster Song “Kein Liebeslied” verfilmt. In der Hauptolle: Martina Gedeck. Hollywood und so … (mf)



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Nights mit VIMES

29. April 2017 - 8:00:56 - Häkken, Konzert-Tipps

vimes-albumcover“Zwischen elektronischer Clubmusik und abstrakten Pop” schrieben wir vor ungefähr einem Jahr über VIMES und deren damalig hochgelobten Debüt-Album “Nights in Limbo“. Mit dem Album sind sie immer noch unterwegs und es wird nicht langweilig. Irgendwo bei The XX und zum Beispiel den frühen Blondage (formerly known as Rangleklods) kann man den Indie-House-Pop der beiden Kölner Azhar Syed und Julian Stetter verorten.

In Hamburg sind VIMES am 2. Mai im Häkken und wir legen euch das Konzert sehr ans Herz – wer weiß wie lange man die beiden noch in so kleinem Rahmen sehen wird. Immerhin haben sie schon das Eurosonic in Groningen, das SXSW und natürlich auch  das Reeperbahn Festival bespielt. Der Hype lungert also schon an der Ecke rum… Tickets gibt’s bei der Theaterkasse Schumacher. (eh)



Ihr braucht Tickets? Dann Theaterkasse Schumacher