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concert-news präsentiert:
Royal Republic
02.02.2019 | Sporthalle


concert-news präsentiert:
Samiam
09.10.2018 | Logo


concert-news präsentiert:
Clawfinger
10.11.2018 | Gruenspan


Setlist: J.Bernhardt
8.4.2018


Setlist: Wolf Alice
1.11.2017


Setlist: The National
21.10.2017


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08.05.2017


Setlist: Fenech-Soler
09.03.2017

Setlist: Einstürzende Neubauten
Elbphilharmonie

Setlist: Minor Victories
Markthalle


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Reeperbahn Festival


Setlist: Helgen
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Setlist: Queensrÿche
Gruenspan


Setlist: Rainbrother
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Setlist: Mark Lanegan
Uebel&Gefährlich


Setlist: Editors
Mehr! Theater


Setlist: Cayucas
Kleiner Donner, 19.9.15


Setlist: Paul Smith
Molotow, 19.9.15


Setlist: The Charlatans
Indra, 04.09.15


Setlist: Marcus Wiebusch
Syltfähre, 23.07.2015


Setlist: Einar Stray
Knust, 24.05.2015


Setlist: Ibeyi
Prinzenbar, 19.04.2015


Setlist: Champs
Prinzenbar, 05.03.15


Setlist: Carl Barât And The Jackals
Molotow, 26.2.15


Setlist: Team Me
Knust, 25.04.2015


Setlist: Gaz Coombes
13.2.2015 | Rock Café


Setlist: Stars
21.1.2015 | Knust


Setlist: Ben Shadow
05.10.2014 | Knust


Setlist: Rhonda
05.10.2014 | Knust


Setlist: Trümmer
22.08.2014 | Hanseplatte


Manic Street Preachers | Große Freiheit 36

Foto: Doreen Reichmann

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The Temperance Movement | Knust

Foto: Stephan Schulz

John Allen | Nochtspeicher

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The Used | Knust

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Wakey! Wakey! | Knust

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Meadows | Grüner Jäger

Foto: Doreen Reichmann

Silversun Pickups | Knust

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Bloc Party | Markthalle

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Daughter | Grünspan

Foto: Doreen Reichmann

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The Maccabees | Markthalle

Foto: Doreen Reichmann

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The Posies | Monkeys Music Club

Foto: Doreen Reichmann

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Ian Fisher| Kukuun

Foto: Doreen Reichmann

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Coasts | Molotow

Foto: Doreen Reichmann

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Nada Surf| Mojo

Foto: Doreen Reichmann

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Vorfeierei

12. Juli 2018 - 6:00:06 - Hafenklang

Schön, wenn das Label schon alles auf den Punkt bringt. „Eine weitere Band aus Hamburg auf dem Hamburger Label Rookie Records. Postpunk mit Emo- und Indie-Anleihen, halbwegs junge Männer, die gerne Turbostaat, Captain Planet, Muff Potter und Love A hören und die man auf eben diesen Konzerten antrifft – außer bei Muff Potter“, schreiben Rookie Records über Leto. Und was Rookie Records sagen, das ultra-sympathische und schon länger in Hamburg residierende Label sowie Heimat von unter anderem Keele, Love A und Not Scientists, das ist so, das stimmt.

Leto also, am 31. August 2018 erscheint „Vor die Hunde“ (auf CD, digital, schwarzem Vinyl und limitiertem Vinyl in Rot, Grün und Blau), ab jetzt gibt es den zweiten Song daraus zu hören. „Nicht meine Farben“ heißt er – und verdammt, ja, ist so, ziemlich gut ist er, ziemlich super. Hier läuft das Video. Schon ein bisschen länger draußen ist das Video zu „Into The Wild„. Schauen wir uns jetzt auch noch mal an. Und hören danach vielleicht eine Runde Ghost Of Tom Joad, einfach so.

Und sichern uns dann fix Tickets. Am 30. August feiern Leto im Hafenklang die Veröffentlichung von „Vor die Hunde“. Vor … (mf)

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Out of Rosenheim

11. Juli 2018 - 6:00:02 - concert-news präsentiert, Hafenklang

Im Juni erst erschien „Newline“ mit Songs wie „Polarlight“ und „Hax„, doch schon bald gibt es bereits die nächste Veröffentlichung von Cr7z. Allerdings: nur auf der Tour. Denn:

„Auf der Pandora -Tour gibt es für alle Supporter ein gleichnamiges, nur im Rahmen der jeweiligen Live-Termine erhältliches Mixtape zu erwerben. Die Mixtape CD wird es weder im Stream, noch in Stores oder Online-Shops geben, also lohnt sich hier ein Besuch der Tour gleich doppelt! Auf dem 74-minütigen Release erwarten die Besucher der Tour  neue Cr7z Tracks, zahlreiche neue Featuretracks, Remixe + unveröffentlichtes Material aus den Anfangszeiten des Rappers. Ineinander gemixt wurde das Ganze in vorbildlicher DJ Manier von seinem Labelpartner DJ Eule.“ Siehe hier.

Eben dieser DJ Eule wird den Rosenheimer Rapper Cr7z auf der Tour begleiten, am 15. November spielen sie im Hafenklang. (ptk)

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Ticketverlosung: Exodus

9. Juli 2018 - 6:00:53 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Logo

Abriss-Party im Logo! Die legendären Thrasher von Exodus kommen am 11. Juli in den kuscheligen Grindel-Club – und werden diesen mit Songs wie „Blood In, Blood Out„, „War Is My Sheppard“ oder „Riot Act“ gepflegt auseinander nehmen. Zum Beispiel. Doch egal, was sie auch spielen, es wird … derbe! #scheißaufslayer Wir freuten uns bereits hier.

Und verlosen jetzt noch fix 2×2 Tickets. Schickt uns einfach eine Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff „Ex und Thrash“ an verlosung(at)concert-news.de (Teilnahmebedingungen). Wir losen heute Abend aus. (ptk)

PS: Den Support machen übrigens Savage Messiah. Und die klingen so.

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Durstige Männer

8. Juli 2018 - 6:00:08 - Konzert-Tipps, Logo

„Old School, Baby. Wer trinkt mit uns ein Bier am Strand?“ Fragten wir im Mai, als Ash ihr neues Album „Islands“ veröffentlichten. Fragten wir hier. Jetzt fragen wir: Old School, Baby. Wer trinkt mit uns ein Bier im Logo? Hier spielen Ash am 7. Dezember. Im Logo? Stark. Heiß. Wie am Strand.

Doch was genau passiert denn da? Was spielen sie und was nicht, was muss, was muss nicht, worauf haben sie Bock? Stand jetzt: Auf „Islands“. Sagt zumindest Tim Wheeler: „Wir hatten zwei Nummer 1 Alben, 18 Top 40 Singles. Und als wir ‚Islands‘ aufnahmen, dachten wir schon darüber nach, ob diese Songs stark genug sind einen unserer großen Hits von der Songliste unserer Konzerte zu verdrängen? Mit ‚Island‘ glaube ich, haben wir uns selbst ein erfreuliches Problem geschaffen, denn diese Songs sind einige der besten, die wir jemals geschrieben haben. Wir sind wieder da… “ Und wir auch. Bald. Am 7. Dezember. Im Logo. Bei Ash. (mf)

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Große Arkells

7. Juli 2018 - 6:00:01 - Konzert-Tipps

Wenn aus Kollegen Fans werden. Oder gar Freunde. Wie bei Frank Turner und den Arkells zum Beispiel. „Arkells have quickly become one of my all-time favourite bands, sharing the road with them over the last few years, and they’ve become a big influence on my own music, as well as good friends„, sagt Turner. Und Arkells Frontmann Max Kerman gibt das direkt zurück: “Touring with Frank Turner was like finding a long-lost brother.“

Und wo wir grad bei netten Worten sind, auch Ben Kowalewicz von Billy Talent ist ein Fan der Arkells:“I have had the privilege to see this band grow from blowing the doors off of small clubs to now headlining arenas. They are one of most important and relevant bands around. Great band, great songs, great humans.” Und groß sind sie wirklich geworden. Schaut euch das mal an:

Und schaut dann eine Nummer kleiner. Oder zwei. Am 18. November präsentieren wir euch Arkells im Knust. (mf)

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Album der Woche: Pagan

6. Juli 2018 - 6:00:07 - Album der Woche

Nein. Gar nicht. Nicht mal ein bisschen. Pagan spielen weder Black- noch … Pagan-Metal, nichts in der Richtung und doch ziemlich hartes Zeug. Hassle-Style, Post-Hardcore, angepisst, verkopft, wirr und chaotisch, mitreißend und ziemlich schön. Sehr schön, mehr als das.

„Black Wash“ ist das Debüt der australischen Band um Sängerin Nikki Brunnen, beheimatet auf dem Label von Brutus, Casey und Max Raptor – und ein ziemlicher  Brocken, ein leidenschaftliches, intensives Ding, das einen packt, mitreißt, beschäftigt und begeistert. Wenn Brunnen schreit und keift und manchmal (höre: „Fluorescent Snakes“) auch grunzt, wenn die Band mit Sinn und Verstand ballert und bollert, groovt und … ach, wenn sie alle zusammen so dermaßen auf die Kacke hauen. Dann ist das so gut, dann möchte man gerade nichts anderes hören.

„Black Wash“, Alter, das ist ein Debüt!, bietet so viel und bietet dabei nur Gutes. Atmosphärisches, Düsteres, fast schon Post-Rockiges wie „Il Malocchio Si Chiude“ und dezent Hardcore-Punkiges mit Frickelfaktor (zum Beispiel: „Silver“), Dumpfes wie „Blood Moon“ und Dreckiges wie „Year Of The Dog“, Converge-Verneigungen („The Greatest Love Songs“) und pure Hits wie „Death Before Disco“. Alter. Goldig (zumindest bei Finest Vinyl). Großartig! (mf)

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Pau. Wow.

5. Juli 2018 - 13:20:51 - Astra-Stube, Konzert-Tipps

Ist es gemein für eine Band, wenn der Name ihres Produzenten vor dem Namen der Band fällt? Ja verdammt, ist es. Also: Pau spielen übermorgen in Hamburg und Pau sind super. Pau kommen aus Hamburg und Pau haben am 4. Mai eine drei Songs starke und vor allem sehr starke EP namens „The Secret“ veröffentlicht. Hier läuft das Video zum Titeltrack. Von Pau.

Jetzt die anderen. Gemischt wurde das gute Stück von Swen Meyer (Kettcar, Olli Schulz), produziert hat Mark Tavassol, früher Wir sind Helden, heute Gloria. Und der sagt: „Es mag wie ein erzwungener Satz klingen, aber ich wollte Pau unbedingt aufnehmen. Ich mag die scheinbare Naivität in ihrem Sound, die sich schnell als das Gegenteil erweist, als lebendiger Einfallsreichtum. Das klingt auf die richtige Art frisch und abgeklärt zugleich. Ein bisschen so, als wäre Erlend Øye bei The Robocop Kraus eingesprungen.

Am 7. Juli feiern Pau den Release ihrer EP nachträglich in der Astra Stube. Und ihr geht da alle bitte mal hin. (mf)

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Hunger hat Sehnsucht

5. Juli 2018 - 6:00:09 - Gruenspan, Konzert-Tipps, Mojo Club, Uebel & Gefährlich

Sie hat Sehnsucht nach den Bühnen, Sehnsucht nach den Fans, Sehnsucht. Sophie Hunger hat ein neues Album geschaffen, am 31. August wird „Molecules“ veröffentlicht. Und das wird anders sein, elektronischer und komplett in englischer Sprache. Wir sind voller Vorfreude.

Live könnt ihr Sophie Hunger gleich an drei Herbstabenden erleben. Am 29.09. im Mojo Club, am 30.09. im Uebel& Gefährlich und am 2.10. im Gruenspan, der Vorverkauf hat bereits begonnen. Als Vorgeschmack empfehlen wir Frau Hungers Beitrag zur vergangenen Präsidentschaftswahl. (tk)

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Tanz mal, du Freak

4. Juli 2018 - 6:00:07 - Festivals

Was ist das bitte für eine Allianz. Chefboss machen es mit Tino Turner von Deichkind. Bäm. Darauf hat die Welt gewartet, jetzt gibt es endlich den Song. „Hol Dein Freak raus“, hier läuft das Video. Und wenn man alles glaubt, was man so liest, schreiben Chefboss schon an weiteren neuen Songs. Bäm. Noch mal.

Denn darauf darf man sich freuen, da darf man sich auf die nächste Überraschung freuen. Waren Songs wie „Blitzlichtgewitter“ oder „Miststück“ schließlich immer Chefboss, aber doch immer … anders. Gut. Und besser wird es live, Mitte August spielen Alice Martin und Maike Mohr das Dockville Festival. (ptk)

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Ticketverlosung: Jaya The Cat

3. Juli 2018 - 14:21:46 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Schanzenzelt 2018

Wir so: „Geoff, warum hat es wieder so lange gedauert bis zu diesem Album. Schon für 2015 war es angekündigt, also was hat euch aufgehalten?“ Er so: „Nichts Bestimmtes. Einfach wir selbst und die Tatsache, dass wir Idioten sind. Faule Idioten.

Das war 2017 und Jaya The Cat waren auf Tour. Und so faul sind sie dann doch nicht, jetzt kommen sie schon wieder, sind immer noch unterwegs, spielen am 5. Juli im Schanzenzelt. Und dann gibt es die volle Packung „Reggae, Ska, Punk, mit Tempo und ohne, immer mit Groove, zwischen Sublime und den Mad Caddies und doch komplett eigen, lässig, arrogant, charmant und gut.“ (siehe hier). Es gibt einfach eine der besten Live-Bands überhaupt, eine grandiose Truppe auf der Bühne, wunderbare Lieder, ein ganz sicher aufregendes Konzert. Ein Muss? Ja.

Übermorgen also. Nur HEUTE könnt ihr bei uns 2×2 Tickets für die Show gewinnen. Denn JA, wir verlosen wieder Tickets und mit Jaya The Cat geht es los! Schickt uns einfach eine Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff „Jaya The Ticket“ an verlosung(at)concert-news.de (Teilnahmebedingungen), wir losen noch HEUTE Abend aus. (mf)

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45 Hertz Infarkt

3. Juli 2018 - 6:00:41 - concert-news präsentiert, Festivals

Junge, Junge, JUNGE! Die machen was. Da machen wir mit. 15 Jahre Grand Hotel Van Cleef und das wurde gefeiert und das wird gefeiert. Schlusspunkt der Sause: Heart van Cleef.

Am 28. Juli spielen Adam Angst, FjørtGrillmaster Flash und Keele auf „45 Hertz Platz“ (in der Lagerstraße, direkt neben der U/S-Bahn Haltestelle Sternschanze und dem Messe-Eingang West in Hamburg). Der Eintritt ist: frei. UMSONST. Einlass ist ab 16:00 Uhr, Ende ist um 22:00 Uhr, anschließend gibt es eine Aftershowparty. Junge. JUNGE!

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Fleetenkieker

2. Juli 2018 - 6:00:04 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Mehr! Theater

Es hat ungefähr zwei Gründe, sich die Greta Van Fleet-Show vom 24. März 1973 … Blödsinn, natürlich dieses Jahres in der Markthalle in Erinnerung zu rufen. Zum einen dieses fassungslos zurücklassende Int(r)o-Retro-Doppel „Highway Tune“ und „Edge Of Darkness“ für die erste knappe Viertelstunde Spielzeit. Zum anderen aber auch der Umstand, dass vom zurecht gepriesenen Led Zeppelin-Sound in den mittleren bis hinteren Hallenteilen herzlich wenig Druck ankam. Doch sei’s drum: Diese Classic-Rock-U-19 aus Michigan lieferte ausreichend gute Argumente für ein Wiedersehen. Und sowieso eine Gesamtperformance zum Verlieben.

Also nochmal erleben? Zum Beispiel am 30. Oktober im Mehr! Theater am Großmarkt (concert-news präsentiert). Wer sich erfolgreich erinnert, dass die oben beschriebene Hamburg-Premiere im Frühjahr eigentlich im Molotow stattfinden sollte, ahnt die weltweit grassierende Dynamik hinter dem Greta Van Fleet-Hype. Dass die drei Brüder Joshua, Jacob und Samuel Kiszka gemeinsam mit Daniel Wagner am Schlagzeug schon ihre Coachella- oder Rock am Ring-Feuerproben bestanden haben, gilt als verbürgt. Und wer wissen mag, wie der wirklich allererste Deutschlandauftritt noch zwei Tage vor Hamburg so lief, liest sich beim herzlichst verehrten Carsten Schumacher hier im Festivalguide ins Nirvana. Bei wem auch sonst? Wer darüber hinaus ein ausgewachsenes Album nach den bisherigen schon sehr großzügigen EPs erwartet, wird dann im Herbst  vielleicht auch glücklich bedient. (kel)

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Chor des Monats: Juni 2018

1. Juli 2018 - 6:00:03 - Chor des Monats

Im Juni beginnt der Sommer. Open Air Saison. Reisezeit. Hummeln im Mors. Auch uns zog es hinaus, in die Clubs, auf die Wiesen, in die Welt:

*** Hollywood Vampires (2.6., Freilichtbühne im Stadtpark) Die All-Star-Band um Alice Cooper, Joe Perry und Johnny Depp spielte im ausverkauften Stadtpark und das richtig gut. Rock-Klassiker zum Mitgrölen. Bestgelaunte Musiker. Alice Cooper endlich mal live sehen – und der Typ war in Topform. Das war richtiger Spaß. Lediglich diese Sache mit dem Golden Circle war großer Mist, der Bereich war viel zu voll. Das hätte man sich schenken können. Aber irgendwas ist ja immer. (cR) *** Body Count (5.6., Große Freiheit 36) Bodycount Motherfucker! Selten hat ein Headliner eine Vorband weniger vermissen lassen. MC Ice-T hat keine Mühe, maximale Response aus der Crowd zu bekommen, denn die Leute feiern die Band, als gäbs Freibier. Wen es überrascht hat, dass die Band zwei Shows an einem Abend in South Central Hamburg ausverkauft, der hätte mal die Publikums-Chöre hören sollen. Ice und Crew machen das alles gut gelaunt mit, ohne sich mehr als nötig ins Zeug zu legen. Sie dreschen uns alte Songs um die Ohren und streuen sparsam auch neue ein. Ice’s Sohn – Little Ice – darf das gesamte Set lang mit Mikro für gelegentliche Gangshouts auf der Bühne rumhampeln und ein vollkommen funktionsloser Maskierter posiert aufgepumpt und regungslos am linken Bühnenrand. Aber egal. Der Abend war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. (df) *** Body Count feat. Ice-T (5.6., Große Freiheit 36) B.C. in da house. Ohne Vorband ging’s direkt in die Vollen. Das Publikum beinahe euphorischer als die Band. Die muss aber ja an dem Abend auch noch eine zweite Show spielen. Da heißt es vielleicht Kräfte sparen? Aber nichts desto trotz war da eine Menge Energie. Es gab es die alten Kracher und auch paar neue Sachen zu hören. Wir fühlten uns wie damals. Nur dass wir heute – Jahre später – beim Hüpfen, Springen und Shouten schneller aus der Puste waren. Beleg dafür, dass seit „damals“ ein paar Jahre ins Land gegangen sind ist, dass Ice-T mittlerweile als Familienmensch mit erwachsenem Sohn und dessen Nachwuchs reist. Es war ein lustiger Abend. Ein schöner Abstecher. Eine runde Sache. Punkt. (cR) weiter…

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Ex und Thrash

30. Juni 2018 - 6:00:34 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Logo

Puh. Mit dem Überblick ist es bei Exodus nicht so einfach. Gegründet, aufgelöst, wieder vereint. Noch mal getrennt, noch mal wieder gekommen. Und dann immer schön im Wechsel mit den Sängern Paul Baloff und Steve „Zetro“ Souza. Dazu mal mit John Tempesta (Testament) am Schlagzeug, mal mit Paul Bostaph von Slayer, am Anfang obendrauf mit einem gewissen Kirk Hammet an der Gitarre, später auch mal mit Lee Altus (Die Krupps) – und würden wir von Fußball reden: Wie soll man sich da einspielen?

Am Ende sind Exodus trotzdem zur Legende geworden, zu Thrashmeistern, zur Kultband. Nur eben nicht so groß wie diese Metallica, diese Slayer, diese Anthrax. Schade für die Band, sicherlich auch unverdient, aber mit dem netten Nebeneffekt, dass die Bay Area-Thrasher am 11. Juli im kuscheligen Logo zu erleben sind. (mf)

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Album der Woche: Jazzanova

29. Juni 2018 - 6:00:29 - Album der Woche, Mojo Club

Crazy Achtziger-Lovers, ein ganz kurzer Faithless-Späteneunziger-Gedächtnismoment, Kate Bushs fiktive Enkelin erlebt den ersten Downbeat ihres Lebens und viele Regentropfen vereinigen sich in Superzeitlupe mit einem schweren, trägen Fluss. Und das sind nur ein paar wenige Ausschnitte aus den ersten zehn von knapp über fünfzig „The Pool“-Weltklasseminuten von Jazzanova. Exakt. Die. Jazzanova. Produktionsbüro und Plattenlegerhochschulabsolventen. Plus Oddisee, plus Rachel Sermanni, plus Pete Josef, KPTN, Noah Slee, David Lemaitre, Jamie Cullum, Charlotte OC, Olivier St. Louis, Paul Randolph, Edward Vanzet und Ben Westbeech. Puh(l).

Ergibt in der bis zur Perfektion hintereinanderweg arrangierten Gesamtsumme immer wieder sinnbefreit lächelnden Stoff mit teurer Gin Tonic-Tinktur unter dem Zungenboden, soulsynthetische Taktungen, gleißenden Hip und unbeschwerten Hop. In einer Coolness, die derart weit über der eigenen Lebensmitte nichts und niemandem etwas anhaben kann. Nicht einmal der Gemütstiefe von Jamie Cullum am ureigenen Hausinstrument, dessen Zwischenzeitenspiel „The Pool“ fast zum Stillstand kommen lässt. Und weil „The Pool“ u.a. so herrliche Erinnerungen weckt an Zeiten, da Arrested Development, The Disposable Heroes Of Hiphoprisy und viele andere seelenschwere Leichtgewichte schon frühmorgens wieder an der Kaffeemaschine standen. Nach der eben erst durchschwitzten Nacht natürlich. Restliche Fantasien überlassen wir euch und Jazzanova: Am 27. September live im Mojo Club – und ab sofort bei Finest Vinyl.(kel)

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Knock-Out im Bunker

28. Juni 2018 - 6:00:43 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Terrace Hill, Tickets

Zurück aus der temporären Wahlheimat Los Angeles, ist Miles Kane wieder auf britischem Boden gelandet. Zurück zu den Wurzeln und zurück zum Solopfad. Fünf Jahre nach seinem letzten Soloalbum hat er nun mit Unterstützung von Jamie T sein drittes Werk erschaffen. In der Zwischenzeit war er fleißig mit den Last Shadow Puppets und den Arctic Monkeys.

„Coup de Grace“ erscheint am 10. August. Der Titel ist ein Begriff aus dem Wrestling, der eine „Technik“ zum K.O. beschreibt. Kane als bekennender Wrestling-Fan hat gut gewählt, denn eine Trennung lässt meistens einen im knock-out zurück. Eine Trennung bot Miles Kane unter anderem das Material für das Album. Die ersten beiden veröffentlichten Singles „Loaded“ und der Titelsong „Coup de Grace“ machen das auch in den Lyrics deutlich, Kane selbst sagt, er verwendete in den Versen so viele Worte wie sonst nicht. Nicht nur musikalisch ein beat-indie-grooviger Genuss, sondern auch für die, die genauer hinhören. Live sehen wir Miles Kane dann am 6. Oktober im Terrace Hill, wir präsentieren den Abend und freuen uns Euch bald mehr zum Album zu berichten. (tk)

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30 Jahre Samiam? Logo!

26. Juni 2018 - 6:00:28 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Logo

Ihr letztes Album? Heißt „Trips“ und erschien 2011. Doch weg vom Fenster sind Samiam noch lange nicht. Sie machen jetzt zum Beispiel in Socken, spielen mit Green Day geheime Cover-Shows – und gehen auf Tour, um ihr 30-jähriges Bestehen zu feiern. Am 9. Oktober präsentieren wir euch Samiam  im Logo. Bäm!

30 Jahre Punkrock also, Melodie, Indie und Emo. Mit Pausen, aber scheiß drauf,  Jason Beebout, Sergie Loobkoff, Sean Kennerly, Colin Brooks und Chad Darby sind und bleiben: Helden. Sagen wir, sagt auch Ingo Donot. Und zwar so:

Grandiose Alben wie „Clumsy“, „You’re Freaking Me Out“ oder „Astray“ ziehen ihr Mojo auch Jahre nach ihrem Release noch aus genial poppiger Melancholie, famos schmachtenden Vocals mit Rotwein-Fahne, rumpeligem Punkrock-Drive und sympathischer Indie-Geste. Dazu kommt gelebte Teenage Angst, die mit einem großen Schluck Liquor Store Romantik in den Texten runtergespült wird. 

Wäre diese Welt gerecht, dann würden Samiam auf einem Thron aus Awards sitzen und sich von diversen sogenannten Poppunk-Legenden die Füße massieren lassen. Stattdessen hockt das heutige Quintett lieber auf dem Bordstein vor den Lieblingsclubs dieser Milchstraße bei bester Bierbüchsen-Bodenständigkeit.

Na da setzen wir uns zu. Am 9. Oktober vor dem Logo … (mf)

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Spielen bis zum Unfallen.

25. Juni 2018 - 6:00:32 - Konzert-Tipps, Molotow

Für ihr „Accelerate“-Video haben sich Pabst aus Berlin einen, sagen wir mal, gewissen „Automatismus“ einfallen lassen. Und es benötigt schon viel Fantasie, an ein Maximum von Unversehrtheit bei den unmittelbar Beteiligten zu glauben. In jedem Fall sind jetzt aber alle wach und können sich im ausgesprochenen Wohlbefinden in die Ergüsse aus dem zeitgenössisch aufgemotzten Sixties-Psychedelic-Rock ergeben. Hier!

„Exciter“, „Skinwalker“ und „Vagabondage“ aus 2017 und 2018 definieren sich über Schlagzeug, Bass und Gitarre als Grundsetting. Ihr Bandname Pabst kam fast von alleine aus der Bierdose („Pabst Brewer“) geflossen. Solche Rahmen stecken ja auch schon einige Koordinaten fast wie von selbst ab. Und wer im NoisIv-Interview vom Frühjahr dieses Jahres angibt, dass die prägendsten persönlichen Konzerterlebnisse solche wie Brant Bjork, The Mars Volta und Tame Impala waren, kann kein so schlechter Mensch sein. Extrapunkte für das B-Movie-Artwork. Pabst: 13. September im Molotow. (kel)

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