Es war 1997, als diese Band um Sänger Nick Holmes ihr eigentlich großes Versprechen “One Second” nicht in die Live-Tat umsetzen konnte. Der Abend im Docks seinerzeit war in Sachen Klang und Charisma jedenfalls eine verdammte Enttäuschung. Vor den Kopf gestoßen ob der damaligen wiederholten Neuausrichtung der ehemaligen Death-Metaller hin zu dunklen, elektronischen Ideen, blieben sogar viele von vornherein zuhause. Bevor Paradise Lost jedoch ganz in Vergessenheit geraten konnten, kürte der Metal Hammer das bis dato letzte reguläre Studioalbum “In Requiem” noch einmal zur Platte des Monats. Und dass melodischer Düsterrock durchaus immer noch Eier haben kann, bewiesen unlängst (die mit 20 Bühnenjahren nur zwölf Monate jüngeren) Dark Tranquility auf dem Vainstream-Festival in Münster. Gerne hätte man hier bereits den Vergleich gehabt, der sich nun am 22. November in der Markthalle nachholen lässt. Dann gibt es auch Songs vom neuen PL-Album “Faith Divides Us – Death Unites Us”, das am 25. September erscheint. Mit “As Horizons End” läuft die erste Hörprobe schon bei MySpace. (kel)

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