Heute 17.00 Uhr endlich geschafft. Ray Cokes‘ “Meet & Greet”.  Ein echtes Highlight. 5 Bands des Festivaltages werden innerhalb einer Stunde von der MTV-Legende vorgestellt. Eingeleitet mit kleinen Live-Sets und abgerundet mit anschließendem Interview. Bereits nach dieser Stunde scheint das Highlight des Tages gekürt. +++ 18.30 beginnt das Programm auf dem Spielbudenplatz mit Sprout. +++ Anschließend tanzen einige Burlesque-Tänzerinnen zu heißen Rhythmen. Sowas gibt’s auch nur auf einem Kiez-Festival. +++ Unter die Festivalgänger auf dem Spielbudenplatz mischt sich Laufpublikum. Die Atmosphäre ist super. +++ 19.30 geht’s im Docks mit The Cinematics los. Zuletzt noch auf der Jägermeister Rock-Liga-Tour, präsentieren sie heute Stücke vom nächste Woche erscheinenden zweiten Album. Die Single, in vertrautem Cinematics-Sound, macht Lust auf mehr. +++ Anschließend ins Molotow zu Fight Like Apes. Eben noch halbakustisch bei Ray, spielt die Band dort nun so richtig live. Nur leider ist sie nicht zu sehen. Das Molotow ist schon zu Beginn des Abends so voll, dass es lediglich “Hörplätze” gibt. +++ Also weiter zur bisher eher vernachlässigten O2 World On Tour-Arena auf dem Heiligengeistfeld …zu Hello Saferide. Die Schweden kommen eher schüchtern daher. Die Location ist bestuhlt, somit kommt auch im Publikum keine rechte Euphorie auf. Dennoch eine solide Leistung der Band. Charmanter Pop. +++ Über die Straße liegt das Fliegende Bauten, wo gleich Sophia spielen. Das Ende der Schlange der auf Einlass wartenden Menschen ist nicht in Sicht. Dennoch lohnt sich das Warten für den Großteil. Die Belohnung ist ein 1-A-Sophia-Konzert mit Band inklusive Streichern. +++ José Gonzáles spielt in der O2 World-Arena solo mit Gitarre eine wunderbare Version des zeitlosen Liedes “Teardrops” von Massive Attack. +++ Auch vor dem Knust bildet sich eine Schlange. The Asteroids Galaxy Tour spielen im Rahmen des dänischen Abends. Tanzbar. Beschwingt. Gute Laune. Mega charmant. +++ Im rappelvollen Docks stellen Friska Viljor mit “Wohlwill” ihre Hommage an ihre erste Hamburg-Tage vor. +++ Ebenfalls mächtig charmant ist der Frontmann der Editors. Diese geben im Docks viele ihrer neuen, eher düsteren und industrial-angehauchten Werke zum Besten. Diese Band ist – wie immer – ein Garant für ein tolles Live-Erlebnis. Leider konnten diese Erfahrung nicht alle machen. Ein großer Teil der Festivalbesucher stand vergeblich in der langen Schlange vor dem Docks. +++ Kante geben sich rockig in der nur halb gefüllten Gr. Freiheit +++ Dear Reader verzücken das Grünspan und verlieben sich endgültig in unsere Stadt +++ Nun ist es schon wieder vorbei – das diesjährige Reeperbahnfestival. Sehr schade. Wir hätten noch etwas länger gekonnt. An dieser Stelle sei auch die super Organisation allerorts erwähnt, welche die dreitägige Veranstaltung so angenehm gemacht hat. Überall entspannte Leute, tolle Bands und viel Neues zu entdecken. Wir freuen uns schon auf 2010 und erneute drei Tage der Qual der Wahl. +++ Apropos, heute ist auch noch einmal Wahltag! (cR/kel/hes)

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