Wir haben uns schon an dieser Stelle auf diese Band gefreut. Auf Elyjah. Auf ihre Show am 14. Dezember in der Astra Stube und auch auf ihr Album „Planet, Planet“. Genau heute ist es soweit. Die drei Berliner veröffentlichen via Klimbim Records ihr Debüt und das ist ein verdammt noch mal herrliches geworden.

Die Herren Lordemann, Oeser und Helms starteten als instrumentale Postrock-Band, haben ihren Sound inzwischen aber nicht nur erweitert, sondern ihn in erschreckend viele Richtungen und Jahrzehnte geschickt, sich das Beste von überall mitbringen lassen und daraus etwas Großes geschaffen. Etwas, das genau so viel Jimmy Eat World wie Oceansize ist, Radiohead wie The Ghost Of Tom Joad, Mogwai wie Refused. Es ist laut und lärmig, leise und lieb, es ist alles und es ist fantastisch. Und es macht ein wenig süchtig. Weil Songs wie “Bathysphere”, “Wired Song” oder das über sieben Minuten lange „Eyes Wide Open” den Hörer mit ihrer Schönheit und Spannung sofort in Beschlag nehmen, umhauen und voller Wucht auf die Bretter drücken. Und partout nicht mehr loslassen wollen. Böse Berliner Bengel … (mf)

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