Morgen. Peter Doherty wird in der Stadt sein. Rückblende, 12. November 2002. The Libertines (gerade auf den Cover des Rolling Stone) sind zum ersten Mal in Hamburg. Das Knust hiess noch Schlachthof und der Rock wurde gerade mal wieder neu erfunden. Wer dabei war, wusste warum. Carl Barât und Pete Doherty krachten ganze 40 Minuten durch den Saal, als gäbe es kein Morgen. Ein energetisches Live-Erlebnis, das in dieser Intensität bislang so hier nicht wieder stattgefunden – und das sich fest ins Hirn gerockt hat. Am 27. Februar 2003 sollte an selber Stelle eine Wiederholung stattfinden. Das Konzert wurde wegen einer “Grippe” Dohertys sehr kurzfristig abgesagt und es vergingen vier Jahre, bis er nach Hamburg zurückkehren sollte. Mit den Babyshambles im Grünspan. Ein Konzert, an das kaum einer mehr glaubte. Nach all den Absagen und drogenreichen Nachrichten in diesem Jahr. Das Mopo-“PeterMeter” wurde von Tag zu Tag pessimistischer. Aber es wurde ein erneut grandioser Abend! Morgen wird es eine neuerliche Premiere geben. Peter Doherty selbst im Uebel & Gefährlich. Sollte es nur annähernd so unter die Haut gehen wie in diesem Roskilde-Sommer, erwartet uns ein spätes “Konzert des Jahres”. Sold out, klar. Wer nicht vor der Halle sein Glück versuchen möchte, Zeit hat und trotzdem ein Stück Doherty-Babyshambles geniessen möchte, dem sei das Lockengeloet in der Wohlwillstrasse ans Herz gelegt. Babyshambles-Drummer Adam Ficek wir dort um 16 Uhr als “Roses Kings Castles” einen Instore-Gig spielen. Später dann als Opener für eben seinen, unseren Peter. LaLa LaLaLa! (dis)

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