Was heute der Kajalstift und der Scheitel sind, waren früher das Flanellhemd und die Doc Martens. Grunge regierte die Welt und Bands wie Soundgarden, Pearl Jam und natürlich Nirvana waren die größten Bands des Planeten. Wir wissen alle, wie es weiterging. Einer ballerte sich das Hirn weg, andere verschwanden in der Versenkung oder lösten sich auf, Nachmacher wie Creed, Nickelback oder 3 Doors Down übernahmen das Zepter. Der Hype war tot. Zwei Mädels und ein Kerl aus Belgien aber lassen die Erinnerungen an damals wieder aufleben.

Sie nennen sich Pandora, veröffentlichen exakt heute ihr Album “Melancholic Freedom” – und tun damit so viel Gutes! Das Trio klingt wie damals, schlicht mitreißend und so, wie man sich die niemals gehörte Zusammenarbeit von Kurt Cobain und Courtney Love vorstellen würde. Wie Hole, Nirvana, L7 und Mudhoney. Leider machen Pandora einen Bogen um Hamburg, wer sich das Ganze trotzdem live anschauen möchte, muss daher ein wenig ausweichen. Am 21. Januar sind sie in Lüneburg, am 27. Januar spielen sie in der Kieler Schaubude. (mf)

Share.

1 Kommentar

  1. Ich glaube das Musiker-Trio steht für etwas Frisches und Neues, das es so noch nicht gegeben hat. Das neue Album Pandora macht jedenfalls Lust auf mehr und die Fehler von Soundgarden, Pearl Jam und Nirvana werden sie bestimmt nicht nachmachen. Oder wie es einer mal trefflich formulierte: PANDORA sind wie eine nukleare Bombe. Schmeißt du die über der Wüste ab passiert erstmal nicht so viel, aber mach das mal in New York …

Leave A Reply

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.