Wenn man „Musik aus Island“ in den Raum wirft, denkt wohl die Mehrheit an märchenhafte Klänge aus der Feder von Sigur Rós. Doch man kann bei einem Text über isländische Musik auch ohne das Wort „sphärisch“ auskommen und trotzdem anspruchsvollen Pop erfinden, wie Sindri Már Sigfússon mit seiner Band Seabear eindrucksvoll gezeigt hat. Das Debut Album „Ghost that carry us away“ erinnerte manchen an Elliot Smith und bestand vor allem aus Multiinstrumentalist Sigfússon. In seinem neuen Werk „We built a fire“, das am 26. Februar erscheint, klingen Seabear mehr nach der mehrköpfigen Band, die sie sind, und mögen den ein oder anderen vielleicht an die frühen Shins erinnern. Denn was sich schon bei Songs, wie „Libraries“ auf „Ghost…“ angekündigt hatte, wird nun deutlicher fortgesetzt. Der ruhige Pop setzt dabei einen vorsichtigen Schritt zum Indierock. Wie das live umgesetzt wird, darf dann am 2. März im Hafenklang beurteilt werden. [ticket] (eh)

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