Nein, nicht die Donutten! Wir kümmern uns hier und jetzt um das offenbar formidabel zerstrittene Haus Supertramp. Deren plötzliche Rückkehr wird nicht ganz zufällig mit einem Konzert in Paris-Bercy zelebiert. Gilt eben “Paris” (1980) doch bis heute als friedlicher Meilenstein der Live-Alben-Historie aller Zeiten. Am 26. September treten die Briten jedoch ohne ihren Sänger, Charakter und Hitkomponisten Roger Hodgson in der O2-World auf.

Der wiederum ließ umgehend und deutlich verlauten, was er von der Sache hält: Nichts! „Als ich das Gerücht über eine Supertramp-Tour gehört habe, war ich davon völlig überrascht. Deshalb schickte ich Rick Davies sofort eine Mail, um zu erfahren, ob es wahr wäre. Er, mit dem ich die Gruppe 1969 gegründet habe, schrieb mir aber nicht zurück! Darüber war ich sehr enttäuscht.”. Was ihn nicht von einer eigenen Interpretation der Geschichte Supertramps abhält. Zu erleben am 18. März 2011 in der Laeiszhalle. Welches von beiden Fragmenten am Ende “Crisis, what Crisis” intonieren wird, bleibt abzuwarten. (kel)

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