Da will man nur einen Gefallen tun – und erlebt ein wunderbares Highlight. Sieht eine Show, die man so nicht erwartet hätte, einen Künstler, dem man das nicht (mehr) zugetraut hätte. Elton John. Der alte Hund, mein Gewinner des Jahres.

Satte drei Stunden sitzt er an diesem 7. Dezember an seinem Klavier und rockt. Ja, er rockt. Und wie. Alle Hits, viele Sachen, die man nicht kannte. Nach 90 Minuten kommt Ray Cooper auf die Bühne der o2 World. Der ist noch älter und hat in seinem Lebenslauf Zusammenarbeiten mit Pink Floyd, den Rolling Stones, Eric Clapton und The Who stehen. In (s)einer Burg aus Percussions tobt sich der einfach nur herrlich aussehende und debil grinsende Brite aus. Er hämmert und schlägt auf alles, was er so findet. Und vorne John. Kurz, klein und schwitzend. “Funeral For A Friend”, “Better Off Dead”, “I Think I’m Gonna Kill Myself”, “I Guess That’s Why They Call It the Blues”. Heißer Scheiß. Und dazu dann natürlich die richtig riesigen Klassiker. Muss man mal gesehen haben. Hab ich. Und ey, ich hab “Rocket Man” live erlebt. Im Original. (mf)

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